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ProSieben-Show "Elton vs. Simon": Kindergeburtstag mit Dick & Doof

obsMan nehme den pummeligen Ex-Stefan-Raab-Sidekick Elton, gebe ihm einen spiddeligen Partner an die Seite und lasse die beiden "Schlag den Raab" nachspielen. Schon sind vier Stunden Samstagabend gefüllt. Die erste davon war sogar ganz lustig.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,823558,00.html
  1. #1

    Wer über die Filme von Bud Spencer und Terence Hill lachen kann, der kam hier voll auf seine Kosten
    Das halte ich, ungesehen und nur anhand der nervigen Trailer zwischen den Simpsons bewertet, für eine unbewiesene Behauptung, da Spencer-Hill Filme dank einer durchgängigen Story zumindest ein gewisses Niveau haben. Oder anders ausgedrückt: Dort gibt es zumindest einen Grund, sich zu kloppen!

    Und wer Bedarf an Trance hat, sollte sich an Experten wie Armin van Buuren wenden. Das klingt dann auch viel besser und man muß kaum sinnfreies Gesabbel ertragen.
  2. #2

    lieblos zusammengeschustert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Man nehme den pummeligen Ex-Stefan-Raab-Sidekick Elton, gebe ihm einen spiddeligen Partner an die Seite und lasse die beiden "Schlag den Raab" nachspielen. Schon sind vier Stunden Samstagabend gefüllt. Die erste davon war sogar ganz lustig.

    ProSieben-Show "Elton vs. Simon": Kindergeburtstag mit Dick*und Doof - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Stimmt schon: die Show war zu lang. 2 Stunden sind das Maximum. Manche Spiele waren ganz lustig. Durchaus etwas, dass man mal zur sinnfreien Entspannung gucken kann (aber nicht muss).

    Und es stimmt auch: hier ging es wohl primär um Schadenfreude und nicht um Wettbewerb. Es war überhaupt auffällig, dass die ganze Sendung recht lieblos und phlegmatisch zusammengeschustert wirkte. Das fing bei dem deplazierten, unsympathischen Co-Moderator an, der meistens mit den Daumen in der Hosentasche in der Gegend rumstand und zog sich durch die Wettbewerbe, bei denen wohl keiner Wert auf eine halbwegs gerechte Ausführung oder Bewertung legte. So war beim Tackern klar, dass Elton eindeutig im Nachteil war, weil sein Overall zu eng war, so dass wenig Stoff zum Tackern übrig blieb. Bei der Aufgabe Bälle hochwerfen und dann fangen hat Elton dafür seine Bälle nur ca. 10 cm hoch geworfen und damit unverdient gewonnen. Interessierte alles scheinbar keinen. Die Abfolge der Contests mit mehreren physisch belastenden Wettbewerben in Folge, die Elton dann zum Kotzeimer trieb, war auch nicht sonderlich durchdacht.

    Recht lieblos zusammengeschustert alles, selbst auf Pro7-Niveau...
  3. #3

    E vs S

    Diese Sendung war die ideale Zweitbeschäftigung für Leute die auf Multitasking stehen. Also Musik hören und nebenbei lautlos E vs S schauen. Oder Im netz surfen und nebenbei ganz leise - so dass es nicht stört - E vs S schauen. Oder Kochen und Aufräumen bzw. Putzen und nebenbei E vs S schauen. Auf Grund der Dauer dieser Sendung auch gerne alles hintereinander... ;)

    Ein paar lustige Sachen waren ja dabei! - aber das hätte man auch auf 1 Stunde netto (ohne Werbung) eindampfen können.
  4. #4

    Das war wieder mal der typisch deutsche Versuch eine Amerikanische Sendung zu kopieren. Nur warum das immer so grottenschlecht gemacht werden muss ist mir nicht verständlich. Naja, der dumme deutsche Michel guckt es ja.
    Noch schlimmer finde ich aber, dass der Spiegel nicht mal in der Lage ist die Sendung der Amerikanischen zuzuordnen. Denn das große Vorbild ist nämlich einzig und alleine Kenny vs. Spenny, welches in einer ganz anderen Liga spielt!
  5. #5

    Zitat von GrinderFX Beitrag anzeigen
    Das war wieder mal der typisch deutsche Versuch eine Amerikanische Sendung zu kopieren. Nur warum das immer so grottenschlecht gemacht werden muss ist mir nicht verständlich. Naja, der dumme deutsche Michel guckt es ja.
    Ich glaub' immer mehr Leute schauen es doch nicht mehr, denn all die Leute die im Web surfen und nebenher solche Sendungen schauen, kommen früher oder später auf den Trichter dass man die Sendung auch einfach weglassen kann. Falls man dann wissen will was da los war liest man den Artikel oder schaut auf Youtube die Highlights.
  6. #6

    Zitat von GrinderFX Beitrag anzeigen
    Das war wieder mal der typisch deutsche Versuch eine Amerikanische Sendung zu kopieren. Nur warum das immer so grottenschlecht gemacht werden muss ist mir nicht verständlich. Naja, der dumme deutsche Michel guckt es ja.
    Noch schlimmer finde ich aber, dass der Spiegel nicht mal in der Lage ist die Sendung der Amerikanischen zuzuordnen. Denn das große Vorbild ist nämlich einzig und alleine Kenny vs. Spenny, welches in einer ganz anderen Liga spielt!
    Fast richtig, nur dass "Kenny vs. Spenny" aus Kanada kommt und insgesamt auch nicht besser (weniger entnervend) ist.

    Schönen Sonntag noch.
  7. #7

    Zitat von marthaimschnee Beitrag anzeigen
    Das halte ich, ungesehen und nur anhand der nervigen Trailer zwischen den Simpsons bewertet, für eine unbewiesene Behauptung, da Spencer-Hill Filme dank einer durchgängigen Story zumindest ein gewisses Niveau haben. Oder anders ausgedrückt: Dort gibt es zumindest einen Grund, sich zu kloppen!
    Allerdings. Dieser Vergleich ist beleidigend für Bud Spencer, Terrence Hill und deren Zuschauer. Zudem ist nichts fernliegender, als Bud und Terrence mit einer F-Promi Show zu vergleichen. Ähnlichkleiten sehe ich nicht. Allein die Tatsache, dass Bud Spencer und Terrence Hill Filme nicht von gesteigertem intellektuellen Wert sind, rechtfertigt den Vergleich jedenfalls nicht.
  8. #8

    Samstagsabendshows auf Pro7 Hin oder Her, aber was zeigt die Konkurenz? 3 Stunden Gottschalk/Lanz, 3 Stunden Musikantenstadl, 3Stunden Deutschland sucht das hunderste mal einen "Star"? Sicher, etwas langweilig sind 4 Stunden Elton cs. Simon schon, und über das Niveau lässt sich streiten, aber immer noch erfrischender als die oben genannten Beispiele.
  9. #9

    Nicht anders verdient...

    Seit dem Abtreten von Frankenfeld und Loriot hat sich das Fernsehen auf ein Niveau eingependelt, das nicht nur unter der Gürtellinie angelegt ist, sondern ebenso das gleichgeschliffene Klientel eines deutschen Publikums bedient, das etwa so individuell ist, wie die eine Boulette zur anderen. Das Volk der Dichter und Trinker saugt es gierig auf, weil ihm in einer fehlenden Bildungsrepublik Deutschland die Vergleiche fehlen! Na dann: Prost!


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