Forum


 

Propagandakrieg : Morddrohungen gegen syrische Journalistin

YouTube / Al-Dunya TVEine regimenahe Fernsehreporterin gerät ins Visier der Assad-Gegner. Im Internet erhält die junge Frau Morddrohungen. Sie hatte vom Massaker-Schauplatz Daraja berichtet - und ein Kind neben seiner toten Mutter befragt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...852973,00.html
  1. #1

    Wenn sich

    Regierung und Rebellen gegenseitig die Schuld für Massaker zuschieben kann man keinem glauben. Wenn aber, wie hier, Rebellen zum Mord an Journalisten aufrufen oder stolz die Hinrichtung von Regierungsanhängern verkünden dürfte die Sache wohl klar sein.
  2. #2

    Das zeigt doch überdeutlich,...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine regimenahe Fernsehreporterin gerät ins Visier der Assad-Gegner. Im Internet erhält die junge Frau Morddrohungen. Sie hatte vom Massaker-Schauplatz Daraja berichtet - und ein Kind neben seiner toten Mutter befragt.

    Krieg in Syrien: Morddrohungen gegen Journalistin - SPIEGEL ONLINE

    was die von den "Freunden Syriens" den USA, Katar und Saudiarabien, etc. unterstützten "Aktivisten" der FSA von der Pressefreiheit und freier Berichterstattung halten.

    Unser Aussenminister sollte sich mal fragen, mit wem er da ein Büro in Berlin unterhält.
  3. #3

    Eine offene Feldschlacht

    können die Rebellen natürlich nicht gewinnen, weshalb sie sich in Städten verschanzen. Wenn dann von der Armee geräumt wird, sind alle Opfer den Rebellen anzulasten. Diese ziehen dann in die nächsten Städte. Was für die Rebellen spräche, wäre ihre menschliche Qualität, die über jener der Assad Regierung liegen müßte, was ich nicht erkennen kann.
  4. #4

    Nato

    Was die NATO, allen voran die USA, in Syrien angerichtet hat und anrichtet ist das krasse Gegenteil von Demokratie und Menschenrechten. Wann kommt unsere Presse endlich wieder zur Vernunft? Es ist doch wohl offensichtlich, was für Verbrecher hinter diesem Umsturzversuch stecken.
  5. #5

    wie war noch gleich der Name...

    ... lybischen Nachrichtensprecherin, die "berühmt" wurde, weil sie live sagte, sie werde Gadaffi bis zuletzt verteidigen oder so? Die dann gefangen genommen, gefoltert, vergewaltigt und ohne Anklage festgehalten wurde sowie dann leise still und heimlich verstarb..., naja, aber außer ihr haben wir allen geholfen in Lybien - nun auch in Syrien! Gut so...
    Das blüht der jungen Faru auch - und DAS nimmt auch jeder in Kauf, aber lieber ein paar Augen zudrücken wenn es um die Taten der "Aktivisten" geht...
  6. #6

    ernsthaft?

    "Ein Bericht, der Szenen enthält, die wohl auch in westlichen Medien hätten laufen können, könnte für die Reporterin das Todesurteil bedeuten, sollte sie in die Hand von Rebellen fallen."
    angesichts von interviews mit einer alten angeschossenen frau und kidern, die neben toten kauern, kann diese aussage wohl nur ein witz ein.
  7. #7

    Journalisten, die einer der Konfliktparteien "nahestehen",

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine regimenahe Fernsehreporterin gerät ins Visier der Assad-Gegner. Im Internet erhält die junge Frau Morddrohungen. Sie hatte vom Massaker-Schauplatz Daraja berichtet - und ein Kind neben seiner toten Mutter befragt.

    Krieg in Syrien: Morddrohungen gegen Journalistin - SPIEGEL ONLINE
    sind für die Außenstehende einzig interessierende unabhängige Berichterstattung vollkommen untauglich - ganz gleich ob sie (im vorliegenden Fall) als "Regime- oder Rebellen-lastig" einzuordnen sind.

    Ihr Engagement mag bestenfalls noch für sie selbst persönlich sinn- und wertvoll sein, während es ihre Leser, Hörer oder Zuschauer lediglich mit unbeantwortbaren Fragen zurückläßt, ob gerade frei und ehrlich berichtet, oder vielmehr gesteuert und zielorientiert Propaganda betrieben wurde.

    Sämtliche damit verbundenen Gefahren, sich zum einen oder anderen Lager rechnen, bleiben so einzig und alleine die unmittelbar und keineswegs überraschende Folge der eigenen Entscheidung, nicht als neutrales, sondern als mehr oder weniger gefärbtes Sprachrohr aufzutreten.

    Und so keineswegs Berichterstatter, sondern aktiver und parteiischer Teilnehmer am Konflikt zu sein.

    MfG
  8. #8

    Eine interessante Journalistin

    Die Journalistin hat eine ganze Menge interessanter Berichte gemacht. Z.B. war sie live dabei als die Altstadt von Aleppo befreit wurde. Da konnte man sehen, wie die Armee im Häuserkampf gegen Scharfschützen vorgeht.

    Leider wird das meiste aber nur in arabisch gesendet und 1-2 Tage später mit englischen Untertitteln versehen.

    Der öffentliche Mordaufruf zeigt im Grunde nur, dass der Widerstand mittlerweile durch ständiges Mörden angeblicher Gegner so verroht ist, dass sie gar nicht mehr merken, wie sie jedes bisschen Restglaubwürdigkeit für ihren angeblichen Freiheitskampf verlieren.
  9. #9

    Astreine Propaganda-Inszenierung

    Zitat von topodoro Beitrag anzeigen
    was die von den "Freunden Syriens" den USA, Katar und Saudiarabien, etc. unterstützten "Aktivisten" der FSA von der Pressefreiheit und freier Berichterstattung halten.
    Nun, von Pressefreiheit hält Azer auch nix. Sie lieferte eine astreine Propaganda-Inszenierung ab: https://www.youtube.com/watch?v=HlQ0...layer_embedded
    Eine Rechtfertigung für Morddrohungen ist das allerdings nicht.








TOP



TOP