Alles ist schon gesagt - nur noch nicht von allen. Nach diesem Prinzip diskutieren Politiker,*Schauspieler und Co. über die Euro-Krise. Dabei erzählt mancher Prominente viel Unsinn. SPIEGEL ONLINE stellt*einige besonders widersinnige*Aussagen richtig.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...775324,00.html
Die "linke Seite" interpretiert nur die längst wiederlegte mit der "Laffer-Kurve" einst auf Reagans Serviette gekritzelte These als reine Esoterik, während die "liberale Seite" meist nicht mal andere Gedanken zum Thema kennt.
Und die Eurokrise ist immerhin auch ein Menschenversuch, um genau die Thesen zum Thema BIP und Schulden auf empirische Füße zu stellen, man sollte doch nicht auch noch die Opfer dadurch verhöhnen, in dem man nix besseres zu tun halt, als mit alten Ideologemen zwanghaft "Linken"-bashing zu betreiben.
Schaeffler ist ja immerhin noch der Einäugige, aber wenn sie mal selbst mit partei- und regierungsnahen Ökonomen diskutiert haben, dann sträuben sich Ihnen nur noch die Haare, wenn sie die öffentlichen Zuschreibungen von "Wirtschaftskompetenz" mit den äußerst ernüchternden Befunden in Deckung bringen wollen.
Die Idee war ja nicht ganz von der Hand zu weisen, ähnlich wie anno dunnemal die der Laffer-Kurve, nur ist sie empirisch mehr als widerlegt. Dazu brauchen Sie sich nur die aggregierten volkswirtschaftlichen Konten anzusehen. In der BR Deutschland werden mittlerweile Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in der Summe alle aus dem laufenden Cash flow bestritten und es werden trotzdem noch Finanzguthaben aufgebaut.
Das ist natürlich eine völlig Fehlfunktion in einem kapitalistischen Kreislaufsystem, weil dann die Expansionsmöglichkeiten der Kapitalseite schlicht über die zurückgehenden Nachfragemöglichkeiten aus Masseneinkommen immer weiter künstlich gedrückt werden.
Die einzige (!) marktkonforme Möglichkeit, Kredizins- und tilgung in toto voll zu bedienen besteht in der Vorfinanzierung von ex post profitablen Investitionen. Verhindert man diesen Kreditzweck von vorneherein, indem man Übergewinne politisch durchsetzt, macht man unterm Strich nichts anders, als das System als ganzes in den Suizid zu zwingen.
Ich finde nur geradezu doll, dass ausgerechnet die selbstgefühlten großen Marktfreunde die Treiber dieser Entwicklung sind.
Und sie fliegt ja nur deswegen nicht sofort auseinander, weil man über die komplexeren Außenwirtschaftsbeziehungen das Problem eine Zeit lang unterm Teppich halten kann. 2007 fing diese Zeit aber unweigerlich an, dem Ende zuzugehen. Fangen Sie mal langsam mit Nachdenken an ...
jeder "gute" Sklavenhalter beachtete die physikalische Gesetzlichkeit, das nur dann wenn die Sklaven genügend Energie zugeteilt bekammen - das dann die physikalische Potenz dieser Sklaven über 16 Std hinweg "irgendas" produzieren konnte, was dann dem Sklavenhalters Schatztruhe zugeschlagen wurde...also sie achteten auf die Nachhaltigkeit der Gegebenheiten, welche den Wohlstand in Nachhaltigkeit hielten ( der ja auch "irgendwann" das optionale Optima erreicht hat was sich ja heutzutage leicht "errechnen" lässt. Es gibt da ja auch die Methapher vom Kraut= Hasen= Fuchs : Das Optima Kraut diszipliniert das Optima der Hasen und dieses Optima der Hasen widerum diszipliniert das Optima der Füchse (Diese Maßgeben sind unverhandelbar, weil universell in den physikalischen Gesetzen diszipliniert )
Unsere Vorfahren hatte dies in der Praxis mit der Forstwirtschaft realisiert )
Gruss aus der Lausitz