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Promi-Halbwissen zur Euro-Krise: Hauptsache platt

Alles ist schon gesagt - nur noch nicht von allen. Nach diesem Prinzip diskutieren Politiker,*Schauspieler und Co. über die Euro-Krise. Dabei erzählt mancher Prominente viel Unsinn. SPIEGEL ONLINE stellt*einige besonders widersinnige*Aussagen richtig.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...775324,00.html
  1. #130

    ...

    Zitat von zickezackehoihoihoi Beitrag anzeigen
    Wikipedia - mit Sicherheit nicht der Weissheit letzter Schluss - hat Sie ihre Dissertation nur begonnen. Wenn dem so wäre, würde das gar nichts beweisen. Aber das ist jetzt wirklich nur Halbwissen meinerseits.
    Nur der Ordnung halber: Die "Diss" ist noch nicht "verteidigt" und damit die Promotion formal noch nicht abgeschlossen.
  2. #131

    ...

    Zitat von zickezackehoihoihoi Beitrag anzeigen
    Und wenn ich mir so anschaue, was für Positionen Frau W. vertritt, da sträuben sich mir die Haare.
    Welche denn ?
  3. #132

    Yes

    Zitat von karlgutknecht Beitrag anzeigen
    Genau dies ist es woran Deutschland krankt, gefährliches Halbwissen. Mit diesem Halbwissen regieren aber unsere Champions, da wird ohne Sinn und Verstand eine Energiewende beschlossen, deren epische Ausmaße mich an die Wiedervereinigung der deutschen Staaten erinnern. Auch damals wurden alle Warner als beschimpft, Ergebnis bis heute wird der Soli brav bezahle, über 1,5 Billionen Euro, für ein Altenheim mit modernsten Infrastruktur.

    Da wurde Hartz IV beschlossen, nur um Aktionismus zu zeigen, Ergebnis immer mehr Menschen leben in Armut. Da wird die Finanzkrise mangels Kompetenz zu Spielweise von Experimenten der Berliner Riege, deren Ergebnisse wieder der Deutsche Steuerzahler ausbaden darf.
    Gesundheitsreform, Subventionspolitik, Steuerpolitik alles Felder für die die langfristigen Perspektiven der politischen Parteien fehlen, aller Parteien

    Es wird lediglich nur noch auf die aktuellen Ereignisse reagiert, statt agiert. Getrieben durch ein Haufen Wutbürger, einer Medienlandschaft die sich ihre Existenz nur noch mit sich überbietenden Horrornachrichten sichern kann, durch Lobbyisten deren Geld man angenommen hat.

    Aus dieser Gemengelage heraus wird regiert, hecktisch, planlos, immer ein Auge auf die Umfrageergebnisse, das andere Auge auf die Konkurrenten in der eigenen Partei, die einem die Pfründe der Macht streitig machen könnten.
    Hallo Deutschland!
    chapeau!
  4. #133

    ...

    Zitat von wusalio Beitrag anzeigen
    Was bringen denn zusätzliche Steuern und höhere Sätze wenn dadurch das BIP einbricht und in Zukunft weiter stagniert bis sinkt.
    Das wird nur von der linken Seite (bewusst) ignoriert.
    Die "linke Seite" interpretiert nur die längst wiederlegte mit der "Laffer-Kurve" einst auf Reagans Serviette gekritzelte These als reine Esoterik, während die "liberale Seite" meist nicht mal andere Gedanken zum Thema kennt.

    Und die Eurokrise ist immerhin auch ein Menschenversuch, um genau die Thesen zum Thema BIP und Schulden auf empirische Füße zu stellen, man sollte doch nicht auch noch die Opfer dadurch verhöhnen, in dem man nix besseres zu tun halt, als mit alten Ideologemen zwanghaft "Linken"-bashing zu betreiben.

    Schaeffler ist ja immerhin noch der Einäugige, aber wenn sie mal selbst mit partei- und regierungsnahen Ökonomen diskutiert haben, dann sträuben sich Ihnen nur noch die Haare, wenn sie die öffentlichen Zuschreibungen von "Wirtschaftskompetenz" mit den äußerst ernüchternden Befunden in Deckung bringen wollen.
  5. #134

    ...

    Zitat von wusalio Beitrag anzeigen
    Neue Investitionen aus Gewinnthesaurierung.. schonmal gehört?
    Die Idee war ja nicht ganz von der Hand zu weisen, ähnlich wie anno dunnemal die der Laffer-Kurve, nur ist sie empirisch mehr als widerlegt. Dazu brauchen Sie sich nur die aggregierten volkswirtschaftlichen Konten anzusehen. In der BR Deutschland werden mittlerweile Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in der Summe alle aus dem laufenden Cash flow bestritten und es werden trotzdem noch Finanzguthaben aufgebaut.

    Das ist natürlich eine völlig Fehlfunktion in einem kapitalistischen Kreislaufsystem, weil dann die Expansionsmöglichkeiten der Kapitalseite schlicht über die zurückgehenden Nachfragemöglichkeiten aus Masseneinkommen immer weiter künstlich gedrückt werden.

    Die einzige (!) marktkonforme Möglichkeit, Kredizins- und tilgung in toto voll zu bedienen besteht in der Vorfinanzierung von ex post profitablen Investitionen. Verhindert man diesen Kreditzweck von vorneherein, indem man Übergewinne politisch durchsetzt, macht man unterm Strich nichts anders, als das System als ganzes in den Suizid zu zwingen.

    Ich finde nur geradezu doll, dass ausgerechnet die selbstgefühlten großen Marktfreunde die Treiber dieser Entwicklung sind.

    Und sie fliegt ja nur deswegen nicht sofort auseinander, weil man über die komplexeren Außenwirtschaftsbeziehungen das Problem eine Zeit lang unterm Teppich halten kann. 2007 fing diese Zeit aber unweigerlich an, dem Ende zuzugehen. Fangen Sie mal langsam mit Nachdenken an ...
  6. #135

    rein gar nichts

    Zitat von wusalio Beitrag anzeigen
    Eine Doktorarbeit zu schreiben hat noch nichts zu sagen.
    Jeder kann eine schreiben - ob sie angenommen und bewertet wird und ob es letztlich zu einem Dr-Titel führt ist eine andere Sache..
    der Titel sagt rein gar nichts über tatsächlich vorhandene praktische Fähigkeiten aus. Wird allerdings natürlich gern überbewertet insbesondere dann, wenn es um die "eigenen Reihen" geht wie bei der Wagenknecht. Sonst wird's nach eigenem Gusto als "Standesdünkel" abgetan.
  7. #136

    .

    Zitat von Michael Giertz Beitrag anzeigen
    Ich habe einfach den Eindruck, dass die "alten Kapitalisten" vorausschauender gehandelt haben als die "neuen Kapitalisten". Letztere interessieren sich nur für die Rendite und den Profit, erstere haben sich auch noch dafür interessiert, wie beides überhaupt zustande kommt.
    jeder "gute" Sklavenhalter beachtete die physikalische Gesetzlichkeit, das nur dann wenn die Sklaven genügend Energie zugeteilt bekammen - das dann die physikalische Potenz dieser Sklaven über 16 Std hinweg "irgendas" produzieren konnte, was dann dem Sklavenhalters Schatztruhe zugeschlagen wurde...also sie achteten auf die Nachhaltigkeit der Gegebenheiten, welche den Wohlstand in Nachhaltigkeit hielten ( der ja auch "irgendwann" das optionale Optima erreicht hat was sich ja heutzutage leicht "errechnen" lässt. Es gibt da ja auch die Methapher vom Kraut= Hasen= Fuchs : Das Optima Kraut diszipliniert das Optima der Hasen und dieses Optima der Hasen widerum diszipliniert das Optima der Füchse (Diese Maßgeben sind unverhandelbar, weil universell in den physikalischen Gesetzen diszipliniert )

    Unsere Vorfahren hatte dies in der Praxis mit der Forstwirtschaft realisiert )

    Gruss aus der Lausitz








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