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Projekt KN-08: Nordkorea soll weitere Rakete entwickelt haben
AFP/ KCNA/ KNSHat Kim Jong Un noch einen Trumpf? Nach dem gescheiterten Start der Unha-3 gibt es Spekulationen über eine zweite Langstreckenrakete Nordkoreas. Unter dem Decknamen KN-08 sollen bereits Tests erfolgt sein. Die südkoreanische Marine sucht derweil nach Trümmern der abgestürzten Rakete.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...827525,00.html
- #1 14.04.2012 14:08 von
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Ein Abschuss einer Rakete von Musudan-ri erscheint mir zu gewagt, selbst für nordkoreanische Verhältnisse, da die Flugbahn zwangsläufig über Südkorea, Japan oder Russland erfolgen würde. Man stelle sich nur mal vor, die Einzelteile (oder das ganze verdammte Ding) kämen über einer dieser Länder runter. Wie wahrscheinlich das ist, hat uns der letzte Abschuss gezeigt.
Ich glaube aber, dass wir schon längst gehört hätten, sollte man von dort aus eine Rakete starten wollen. Die Vorbereitungen dauern Wochen und Monate. Für die Feierlichkeiten dürfte es jedenfalls zu spät sein. - #2 14.04.2012 16:01 von
Heureka
Naja, es gäbe da noch nen 'Spalt' zwischen China und Korea, wo man versuchen könnte das Ding rauf zu bringen. Ob die Flugbahn jedoch physikalisch sinnvoll ist, sei mal dahin gestellt.
Aber… war das nicht so, dass die USA die Rakete mit elektronischen Mitteln kaputt manipulieren wollte?? (Wir können ja mal Gerüchte und Verschwörungstheorien in die Welt setzten ;-)
Ehrlich gesagt, muss man sich schon fragen, warum Nordkorea ausgerechnet einen Wetter- und Wälder- Beobachtungssatelliten rauf bringen möchte. Dieser technologische und finanzielle Aufwand alleine für ein meteorologisches Wald- und Wiesenprojekt???
Theoretisch hätte man den Satelliten den chinesischen Verbündeten zum raufschiessen überlassen können. So wäre man nicht in Konflikt mit den Nachbarn und der USA gekommen und hätte jetzt wenigstens genug zu Futtern.
Aber was soll's, ich bin eh dafür, dass sich Herr Kim Yong Un, der übrigens eine hervorragende Ausbildung während seines freien Aufenthalts in der Schweiz genossen haben soll, mal mehr Menschenrechte und Freiheiten in sein Land importiert und die nächste Rakete lieber mit, an Mini-Fallschirmen hängenden 1Kg-Reisbeuteln, bestückt und über sein eigenes Land hochgehen lässt.
Damit macht er sich sowohl im In- wie im Ausland bestimmt mehr Freunde… :-) - #3 14.04.2012 16:01 von
- #4 14.04.2012 16:33 von
Dass die Unha-3 eine geosynchrone Umlaufbahn erreichen kann, wage ich mal an zu zweifeln. Auch einen Satelliten, der dann von sich aus auf diese Bahn manövrieren kann, wäre wohl zu schwer.
Was das Beobachtungsprogramm der Wälder angeht, ein großer Teil der militärischen Fahrzeuge werden mit Holzvergaser (tatsächlich!) betrieben. Insofern wäre es schon ratsam, die Wälder zu beobachten. - #5 14.04.2012 16:57 von
- #6 15.04.2012 08:44 von
- #7 15.04.2012 09:14 von
Lässt sich ganz einfach beantworten:
Ariane 1: bei 11 Starts 2 Fehlschläge
Ariane 2: bei 6 Starts 1 Fehlschlag
Ariane 3: bei 11 Starts 1 Fehlschlag
Ariane 4: bei 116 Starts 3 Fehlschläge
Ariane 5:bei 61 Starts 2 Fehlschläge, 2 Teilerfolge
Nordkorea: 3 Starts: 3 Fehlschläge
noch Fragen? - #8 15.04.2012 09:21 von
Theater
Was das Theater wieder soll, ist eigentlich ziemlich unverständlich. Eine Rakete, die Fluchtgeschwindigkeit erreichen soll, braucht eine gewisse Masse. Natürlich ist sie auch Interkontinentalrakete. Ansonsten - kein Satellit.
Auf diese Weise kommt der Westen so rüber, als ob er diese Länder wirklich klein halten will - und nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist. Der Westen lässt die Maske fallen.
Hajü - #9 15.04.2012 09:51 von
Was heisst hier kleinhalten? Wer das Maul aufreisst für eine Propagandashow (die so übertrieben rüberkommt wie ein schlechter Film), und dann scheitert, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Wusste übrgiens gar nicht, dass Nordkorea nicht auf seinen eigenen Vorteil aus ist (zumindest die Herren, die die Paraden abnehmen).
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