DPADie Arbeitslosigkeit in der EU ist auf einem Rekordwert - die Europäische Union will die Misere jetzt mit einem Beschäftigungsprogramm in den Griff bekommen und so für Wachstum sorgen. Bis 2020 sollen einem Zeitungsbericht zufolge europaweit 17 Millionen neue Jobs geschaffen werden.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...827696,00.html
Diese 17 Mio benötigen wir allein hier In Deutschland !
Wir haben hier offiziell 3 Mio ALG1 3 Mio weitere ALG1 in parkmaßnahmen. Weiters knapp 5 Mio sog Hartz4
Dann 4 Mio sog Einzelunternehmer , die typischerweise notgründungen sind - also lockerst 2 Mio kein vernünftiges Überlebenseinkommenhaben ( dazu zählt auch Altersvorsorge )
Mindestens 2 Mio sonstwie rausgekegelte die in keiner Statistik auftauchen ....
also 3+3+5+2+2 sind jetzt schon 15 Mio im optimalen ,also Vollerwerbsfähigen Alter ...
Wohl bekomms ...
Wann hört Ihr endlich auf, Arbeit und Einkommen zu verwechseln ? Arbeit will keiner, Einkommen dagegen alle. Also, setzt nicht immer am falschen Ende an und denkt darüber nach, wie die Bevölkerung ohne die überflüssige Arbeit verköstigt werden kann.
Wie bitte? 17 Milionen neue Jobs? Die Arbeitsplätze werden also entstehen, weil es die EU so beschlossen hat? Habe selten so gelacht, wer nimmt denn so was ernst, nachdem klar geworden ist, dass diese Herren für die Verschuldungskrise mitverantwortlich sind! Diese Pappnasen schaffen eine Menge hochdotierte Arbeitsplätze, das schon, aber nur in der EU Verwaltung, für sich und ihre Familienangehörige. Demnächst wird also Brussel 17 Milionen mehr Einwohner verkraften müssen, das ergibt einen enormen Boom in der Bauwirtschaft....
die Billionen-Verschwendung an andere Staaten gedämpft würde und wenigstens 1 Billion € als Konjunkturprogramm mit der Zielsetzung zu schaffender Arbeitsplätze belegt würde. Logischerweise muss vor Arbeitsplatzschaffung die Förderung von Unternehmen stehen, welche diese schaffen. Denn im Öffentlichen Dienst, so wie Greece, gehts ja wohl nicht. Im übrigen würde die Lösung des Arbeitslosenproblemes in der EU und die Steigerung der Lohneinkommen die Probleme des Euros als Währung vermutlich sogar nachhaltig lösen können. Nur das einseitige Staaten- und Bankenrettungsprogramm kann es nämlich nicht. Dann mal viel Glück bei den Versuchen. Genügend Gegner aus neoliberalem Lager wird es wohl geben.
Mehr Arbeitsplätze bedeutet nicht automatisch höherer Konsum. Vor allem wenn die Bezahlung unter der Armutsgrenze liegt oder die Beschäftigungszeit befristet ist. Und wie schnell das System zusammen bricht und wer die Profiteure sind konnte man ja in den letzten Jahren verfolgen. Man kann seine Ressourcen auch anders vergeuden.