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Prognose: Forscher rechnen mit mehr Wachstum in Deutschland

Das Ifo-Institut sieht Deutschlands Lage trotz Euro-Krise positiv. In diesem Jahr werde die Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozent wachsen, heißt es in einer aktuellen Prognose. Im Winter waren die Forscher noch pessimistischer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...841398,00.html
  1. #1

    gestern weniger Wachstum, heute mehr Wachstum, was ist Morgen??

    Spon- es macht wenig Freude jeden Tag zum gleichen Thema etwas anderes zu lesen.
    Recherchieren Sie lieber in dieser Zeit Ihre anderen Artikel gründlicher, damit ist uns Lesers mehr gedient.

    Sie machen mit Ihrer Berichterstattung den Bürger völlig bekloppt, und bitte nicht vergessen- der Bürger ist auch ein Wähler der am Ende des Tages gar nicht mehr weiß was er wählen sollte.
  2. #2

    ...sinnfrei...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Ifo-Institut sieht Deutschlands Lage trotz Euro-Krise positiv. In diesem Jahr werde die Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozent wachsen, heißt es in einer aktuellen Prognose. Im Winter waren die Forscher noch pessimistischer.

    Ifo rechnet mit mehr Wachstum in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    ...na ja Sinns IFO. Das sagt ja alles.
    Meine Vorhersage: Morgen ist auch Wetter. Irgendwie.
  3. #3

    Die Skala hat sich verschoben ...

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    gestern weniger Wachstum, heute mehr Wachstum, was ist Morgen??

    Spon- es macht wenig Freude jeden Tag zum gleichen Thema etwas anderes zu lesen.
    Recherchieren Sie lieber in dieser Zeit Ihre anderen Artikel gründlicher, damit ist uns Lesers mehr gedient.

    Sie machen mit Ihrer Berichterstattung den Bürger völlig bekloppt, und bitte nicht vergessen- der Bürger ist auch ein Wähler der am Ende des Tages gar nicht mehr weiß was er wählen sollte.
    Noch vor ein paar Jahren wäre ein reales Wachstum von unter 2% Anlass zur Sorge gewesen, weil der durchschnittliche Produktivitätsfortschritt ungefähr 3% der Arbeitsplätze zu vernichten droht. "Nur" 0,7 % Wachstum hätte also einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um ein paar Hunderttausend Köpfe bewirkt. Heute, wo für zwei aus Altersgründen Ausscheidende nur ein Junger in den Arbeitsmarkt drängt, sieht die Sache anders aus.

    Wie gerade die Problematik der EU-Südschiene zeigt, ist ohne funktionierende Wirtschaft alles nichts, ein gewisses Wachstum ist zwingend erforderlich, um hieraus politische Gestaltungsspeilräume schöpfen zu können.

    Aber genau das unterlässt die Bundesregierung: sie lehnt sich selbstgefällig zurück und streicht die Renditen der Hartz-Reformen ein, statt ihrerseits dafür zu sorgen dass Saatgut für eine gedeihliche Entwicklung in den Jahren 2015 bis 2025 zu legen. Jetzt käme es daruaf an, das Wachstum endlich "gerecht" zu verteilen, indem wieder die Chancengerechtigkeit hergestellt wird. Also nicht Hartz-IV zu erhöhen, sondern überlegen, wie es überwunden werden kann. Einfache Frage: Was gedenkt die Bundesregierung dafür zu tun, dass diese 0,7% Wachstum nicht nur bei den Banken und Dividenden, und auch nicht nur bei den aktiv Beschäftigten, sondern ausdrücklich auch bei den 20% der Bevölkerung im Dunstkreis von Hartz-IV ankommen? Weil in diesen Personen auch das Potenzial für weiteres Wirtschaftswachstum steckt. Die ganz oben haben doch alles, und noch so viel mehr, dass sie aus schierer Verzweiflung mit ihrem Geld schon nixhts anderes als sparen machen können.
  4. #4

    Nun...

    seid doch nicht so streng! Die Prognoseunsicherheit ist derzeit eben extrem hoch...wobei man es in Anbetracht dessen auch durchaus mal mit Dieter Nuhr halten könnte.
  5. #5

    0,4 oder 0,7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Ifo-Institut sieht Deutschlands Lage trotz Euro-Krise positiv. In diesem Jahr werde die Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozent wachsen, heißt es in einer aktuellen Prognose. Im Winter waren die Forscher noch pessimistischer.

    Ifo rechnet mit mehr Wachstum in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    ...................toll diese Vorhersage.

    Die Tendenz ist ja schon ganz schön gewagt.

    Nächste Woche hat man dann die neuesten Arbeitsmarktdaten mit eingepreist und dann geht es wieder 0,3 runter.

    Wetten?
  6. #6

    Traumwelten

    Das steht genau im Gegensatz zur heute vor zwei Stunden herausgegeben Arbeitsmarktzahlen, Prognose des Bundesamts für Arbeit. Überschrift " Anzeichen für eine schwächere Entwicklung". Manche leben ja ganz entrückt in Welten jenseits der Realität und faseln zB. immer mal wieder gern vom Fachkräftemangel, während eigentlich schon gar keiner mehr haben will. Welches der Schuldenländer soll den die Deutsche Industrieproduktion noch kaufen?- da beleiben nur die Chinesen übrig und ein paar Schwellenländer,- vielleicht. Fragt sich nur wie lange noch.
  7. #7

    Na und...

    ..die Kaufkraft des Durchschnittsbürgers sinkt trotzdem..
  8. #8

    Zitat von zudummzumzum Beitrag anzeigen
    Noch vor ein paar Jahren wäre ein reales Wachstum von unter 2% Anlass zur Sorge gewesen, weil der durchschnittliche Produktivitätsfortschritt ungefähr 3% der Arbeitsplätze zu vernichten droht. "Nur" 0,7 % Wachstum hätte also einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um ein paar Hunderttausend Köpfe bewirkt. Heute, wo für zwei aus Altersgründen Ausscheidende nur ein Junger in den Arbeitsmarkt drängt, sieht die Sache anders aus.

    Wie gerade die Problematik der EU-Südschiene zeigt, ist ohne funktionierende Wirtschaft alles nichts, ein gewisses Wachstum ist zwingend erforderlich, um hieraus politische Gestaltungsspeilräume schöpfen zu können.

    Aber genau das unterlässt die Bundesregierung: sie lehnt sich selbstgefällig zurück und streicht die Renditen der Hartz-Reformen ein, statt ihrerseits dafür zu sorgen dass Saatgut für eine gedeihliche Entwicklung in den Jahren 2015 bis 2025 zu legen. Jetzt käme es daruaf an, das Wachstum endlich "gerecht" zu verteilen, indem wieder die Chancengerechtigkeit hergestellt wird. Also nicht Hartz-IV zu erhöhen, sondern überlegen, wie es überwunden werden kann. Einfache Frage: Was gedenkt die Bundesregierung dafür zu tun, dass diese 0,7% Wachstum nicht nur bei den Banken und Dividenden, und auch nicht nur bei den aktiv Beschäftigten, sondern ausdrücklich auch bei den 20% der Bevölkerung im Dunstkreis von Hartz-IV ankommen? Weil in diesen Personen auch das Potenzial für weiteres Wirtschaftswachstum steckt. Die ganz oben haben doch alles, und noch so viel mehr, dass sie aus schierer Verzweiflung mit ihrem Geld schon nixhts anderes als sparen machen können.
    Was wollen Sie machen in völlig übersättigten Märkten? Unbegrenztes Wachstum geht nicht.
  9. #9

    Zitat von zudummzumzum Beitrag anzeigen
    Noch vor ein paar Jahren wäre ein reales Wachstum von unter 2% Anlass zur Sorge gewesen, weil der durchschnittliche Produktivitätsfortschritt ungefähr 3% der Arbeitsplätze zu vernichten droht. "Nur" 0,7 % Wachstum hätte also einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um ein paar Hunderttausend Köpfe bewirkt.
    Diese 3% muss es dann aber in den 60er Jahren gegeben haben. Seit den 80er Jahren sind es eher 1,5% p.a.


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