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Produktmesse in den USA: Was Apple uns zeigen muss
Ein neues iPhone? Ein Fernseher? Retina-Notebooks? An diesem Abend beginnt Apples erste Entwicklerkonferenz nach dem Tod von Steve Jobs. Fans erwarten bahnbrechende neue Hardware, Pragmatiker eher Software. Beides könnte stimmen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...838072,00.html
- #30 11.06.2012 15:26 von
Ach?
Och, ich pendle nicht wenig, aber da nehme ich mir ein Buch, eine Zeitung oder eine Zeitschrift mit, mitunter geniesse ich es auch, einfach nur in die Gegegnd zu schauen. Ich sitze im Büro permanent vor einem Bildschirm, da freue ich mich, wenn ich das unterwegs nicht auch noch muss.
Beim Umherschauen sehe ich übrigens oft genug Leute, die sich anscheinend nichtmal beim Strasseüberqueren von ihren Mobilgeräten losreissen können. Ein Wunder, dass da nicht mehr passiert.
Und, liebes Apple-Kind, wieso sollte ich mir ein Apple-Produkt kaufen, das ich überhaupt nicht brauche? (oder eben ein Mitbewerberprodukt, denn egal, was da jetzt angeblich besser ist: ich brauche es schlicht nicht). - #31 11.06.2012 15:27 von
- #32 11.06.2012 15:33 von
Offenbar ist die Anzahl der Kunden, die die 64GB-Version des iPhone 4S kaufen, im niedrig einstelligen Prozentbereich. Das ist noch kein allzu großer Ansporn, die Kapazität noch weiter zu steigern.
Dazu spielen noch weitere Faktoren eine Rolle:
• Im iPhone ist nur Platz für einen einzigen Flash-Baustein, der dementsprechend aus einem gebondeten Stapel von dünngeschliffenen Flash-Chips besteht. Das ist aufwendig, teuer und immer noch in der Kapazität beschränkt. Hier sind erst noch weitere Schritte bei der Flash-Entwicklung nötig, um die Kapazität weiter zu erhöhen.
• Apple ist eh schon der größte Aufkäufer von Flash weltweit. Wenn sie die Kapazitäten populärer Produkte erhöhen, spielt da alleine schon die reine Verfügbarkeit von genügend Speicher der benötigten Kapazität und Art eine Rolle.
• Slots für Speicherkarten haben viele Nachteile: Sie brauchen insgesamt inklusive Sockel und Mechanik einiges an Platz, machen das Gerät fragiler und anfälliger, eingesteckte Karten sind viel langsamer als fest eingebauter Speicher, sie produzieren neue Verwaltungskomplikationen, da so mehrere getrennte Partitionen verwaltet werden müssen (wo soll die App oder ihre Daten jetzt gespeichert werden? was passiert, wenn die eine Partition voll wird und die andere noch Platz hat? ...) und die vollständige Verschlüsselung des Geräts (die bei allen Apple-Geräten inzwischen Standard ist) wird so ggf. angreifbar.
Aktuell reichen mir die 64GB noch ein Stück weit, aber Apple hat bisher ziemlich konsequent auch die Kapazitäten immer weiter gesteigert, so wie gerade erst mit dem iPhone 4S auf 64GB und davor mit dem 3GS auf 32GB. Turnusmäßig wäre beim übernächsten iPhone dann 128GB fällig, wenn sie dieselbe Geschwindigkeit beibehalten.
Nur beim iPad haben sie bisher keine Erhöhung durchgeführt. Aber auch da könnte es nächstes Mal soweit sein. - #33 11.06.2012 15:36 von
Ja, ja... Die schöne alte Postkutschenzeit.
Es ist Ihr gutes Recht, so zu handeln. Es aber als Richtlinie für andere zu postulieren grenzt an Selbstüberschätzung. Mag sein, dass Sie kein "Apple-Kind" sind, aber ein wenig Verständnis für Entwicklungen, die nach der Erfindung der Dampfmaschine kamen, sollte man heutzutage schon mitbringen.
- #34 11.06.2012 15:44 von
Eher Antworten:
Sie sind anscheinend wie viele andere dem Märchen aufgesessen, daß Apple seine Gewinne mit den Online-Stores machen würde.
Das ist aber in der Tat nur ein Märchen: Tatsächlich machen sie praktisch ihre gesamten Gewinne so gut wie ausschließlich mit dem Hardware-Verkauf und ziehen die Online-Stores nur als Verkaufsförderungsmaßnahme effektiv zu Selbstkosten mit.
Apple hindert mich auch nicht im geringsten daran, Musik oder andere Inhalte aus völlig beliebigen Quellen auf meinen Apple-Geräten zu benutzen. Da gibt es überhaupt keine Schranken. Ich könnte sogar meine bei Apple gekaufte Musik frei weiterkopieren, wenn ich wollte, und sie würde überall sonst genauso laufen (die Dateien enthalten meinen Account-Namen, aber keinen Kopierschutz).
iTunes selbst unterstützt die Nutzung beliebiger Daten. Und auch iTunes muß man keineswegs zwingend benutzen (obwohl ich es sehr praktisch und angenehm finde).
Da hat Ihnen jemand Märchen erzählt. Sie sollten nicht alles glauben, was im Internet herumschwirrt.
"Man" kennt auch mit Lion keine täglichen Kernel Panics.
Sie haben offenbar mit Lion inkompatible Treiber oder sonstige Erweiterungen installiert.
Bei mir (auch mit reichlich Erweiterungen und Fremd-Treibern) ist Lion absolut stabil. Aber einen weniger wichtigen Hardware-Treiber mußte ich in der Tat rauswerfen, weil er unter Lion Kernel Panics produziert hatte (vorher auch schon, aber damals seltener).
Welche denn? Bei mir läuft es auf iPhone und iPad rund und generell problemlos. - #35 11.06.2012 15:56 von
Achso, unter OS X ist im OS-Fehlerfall dann der Applikationsprogrammierer schuld? Hauptsache Apple bleibt frei von Fehl und Tadel und kann weiter gottgleich verehrt werden?
Unter Windows habe ich es jedenfalls mit Visual Studio noch nicht hinbekommen, das OS zum Abrauchen zu bringen. Da muesste man schon mutwillig Malware schreiben und ausfuehren. Ansonsten haben alle Betriebssysteme aus diesem Jahrtausend schon anstaendigen Speicherschutz, bis auf eines offenbar. - #36 11.06.2012 15:57 von
Um mal was zum Artikel hier bei zu tragen - mich regt die immer weiter fortschreitende "iOS-isierung" des Desktop OS auf. Unnütz, kristallklar auf das Ergebnis einer reiner Consumer-Plattform zugeschnitten und immer stärker bevormundend.
Dazu kommt das mit dem Wegfall des optischen Laufwerks in den zukünftigen Macbooks immer stärker ausgeprägte Einsperren in den iTunes-Store....
Keine schöne Entwicklung das Ganze..... - #37 11.06.2012 16:07 von
Wer - wie Sie versuchen, anzudeuten, dass Sie das könnten - Treiber programmiert oder fröhlich in Systemressourcen herumspielt, der sollte, wie gesagt, schon ein ganz klein wenig Ahnung davon haben, was er da tut.
Visual Studio mit Xcode zu vergleichen zeugt echt davon, wie viel bzw. wenig Ahnung Sie von Xcode und Mac OS X haben. Nettes Outing eines Trolls.Unter Windows habe ich es jedenfalls mit Visual Studio noch nicht hinbekommen, das OS zum Abrauchen zu bringen. Da muesste man schon mutwillig Malware schreiben und ausfuehren. Ansonsten haben alle Betriebssysteme aus diesem Jahrtausend schon anstaendigen Speicherschutz, bis auf eines offenbar. - #38 11.06.2012 16:14 von
Diese Kritik kann ich durchaus unterschreiben. Lion war z.B. ein absoluter GUI-Rückschritt im Vergleich zu seinem Vorgänger. Ich hoffe, dass Apple aus der geringen Akzeptanz der User etwas für Mountain Lion gelernt hat. Allerdings ist das, was mit Mountain-Lion da aus der Tablet-Welt ins Desktop-OS kommt, doch geradezu lächerlich im Vergleich zu Windows 8.
Ich habe vor kurzen seit langem mal wieder eine DVD gebrannt. 99,9% der zeit, die ic an meinen Macs verbringe, benutze ich kein optisches Medium (mehr). Mir würde ein entsprechendes Laufwerk wohl so schnell nicht fehlen - und wenn doch, so gibt's in jedem Blödmarkt UDB-DVD-Brenner für ein paar Euro. Ein "Einsperren in den iTunes-Store" sehe ich da nicht, vor allem, weil ich digitale Medien ganz legal auch aus anderen Quellen online beziehen, in iTunes verwalten und auf meinen iOS-Devices nutzen kann.Dazu kommt das mit dem Wegfall des optischen Laufwerks in den zukünftigen Macbooks immer stärker ausgeprägte Einsperren in den iTunes-Store.... - #39 11.06.2012 16:32 von
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