Procter, Unilever und Co.: Wettbewerbshüter*strafen Waschmittel-Kartell ab

Sie schlossen sich gegen Waschmittel-Käufer in ganz Europa zusammen: Die EU hat gegen zwei*Großkonzerne eine Strafe in Höhe von 315 Millionen Euro verhängt. Ihnen*werden illegale Preisabsprachen vorgeworfen. Verbraucher und Haushalte seien massiv geschädigt worden, hieß es.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...756818,00.html
  1. #1

    Chapeau Henkel!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie schlossen sich gegen Waschmittel-Käufer in ganz Europa zusammen: Die EU hat gegen zwei*Großkonzerne eine Strafe in Höhe von 315 Millionen Euro verhängt. Ihnen*werden illegale Preisabsprachen vorgeworfen. Verbraucher und Haushalte seien massiv geschädigt worden, hieß es.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...756818,00.html
    Vom Kartell profitiert, dann gepetzt und die Konkurrenten finanziell geschädigt. Weiter so!
  2. #2

    Aha

    Ich kaufe Waschmittel. Ich bin geschädigt worden. Wohin soll ich meine Kontodaten schicken, damit ich eine entsprechende Entschädigung bekomme?
  3. #3

    Wird der Kartellanteil nun rausgerechnet?

    Interessant wäre nun die Frage, ob die Konzerne (auch der Kronzeuge) nun die festgestellten kartellbedingten Preisanteile rausrechnet und der Verbraucher letztlich weniger zahlen muss...
  4. #4

    Was für ein Witz

    In Deutschland haben die Top 5 Unternehmen (ALDI, LIDL, Edeka, Rewe, Metro) einen Marktanteil von 92%. Die einzige Chance, da zu überleben, besteht darin, Preise abzusprechen. Die angeblich so geschädtigten Verbraucher werden sich schon noch wundern, wenn es bald kaum noch Markenhersteller gibt und die wenigen verbliebenen Handelsunternehmen die Preise selbst bestimmen. Bei Mineralöl ist das bereits so, auch wenn das Kartellamt dies immer noch nicht beweisen kann, und bei Konsumgütern wird es auch so kommen. Und dann wird das entsetzen große sein, v.a. bei den armen Verbrauchern.
  5. #5

    Frage

    Ich habe noch einige alte Kassenbons vom Waschmittelkauf da. Bekomme ich anteilig von den 315 Millionen Euro eine Wiedergutmachung? Wo kann ich die abholen oder wird mir diese direkt aufs Konto überwiesen?
  6. #6

    Und was nützt das?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie schlossen sich gegen Waschmittel-Käufer in ganz Europa zusammen: Die EU hat gegen zwei*Großkonzerne eine Strafe in Höhe von 315 Millionen Euro verhängt. Ihnen*werden illegale Preisabsprachen vorgeworfen. Verbraucher und Haushalte seien massiv geschädigt worden, hieß es.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...756818,00.html
    Und was nützt das? Wer kriegt das Geld? Die EU und nicht die Kunden die geschädigt worden sind.
    Jede Aktion den diese Eurokraten machen ist ein Tritt in den Hintern der EU-Bürger.
    Außerdem, was soll der Konjunktiv Herr SysOp? Die Verbraucher sind massiv geschädigt worden werden aber nicht entschädigt.
  7. #7

    oooo

    Zitat von mutlos Beitrag anzeigen
    Ich habe noch einige alte Kassenbons vom Waschmittelkauf da. Bekomme ich anteilig von den 315 Millionen Euro eine Wiedergutmachung? Wo kann ich die abholen oder wird mir diese direkt aufs Konto überwiesen?
    ich glaube ja nicht, daß man was zurückbekommt, oder wie forist/in cajodi anmerkt, weniger zahlen muß.
    da hilft nur eins. waschmittel kaufen, von den unterschiedlichen herstellern. anschließend einen brief an alle schicken. ungefähr so:
    "Sehr geehrte Damen und Herren,
    seit fast 15 Jahren verwende ich nun Ihr Produkt XYZ, und das zu meiner vollen Zufriedenheit. Allerdings habe ich neuerdings festgestellt, daß in den letzten Packungen, die ich von XYZ gekauft habe, nicht wie angegeben, 1.5 kg sondern nur ca. 1.3 kg enthalten waren."

    der weitere text ist ihrer phantasie überlassen. mit etwas glück, springt ein warengutschein raus, oder ein kleiner obulus, wenn man die kontonummer angibt. bei 15 jahren nutzung des produkts kommt da schon was zusammen.

    auch sollte man die worte, internet und medien in den brief einfließen lassen.
  8. #8

    Nichts neues, aber gefährlich

    Mal wieder ein aufgeflogenes Kartell, das ist doch schon fast Alltag. Das unheimliche darin ist, dass Konzerne offenbar so mächtig sind, dass sie solche Absprachen hinter verschlossenen Türen machen können, ohne den Staat zu fürchten. Manche hierzulande fürchten sich davor, dass Konzerne eines Tages die Staaten ersetzen könnten. Ich verweise auf diesen Artikel: http://civitaslibertatis.wordpress.c...ie-demokratie/
  9. #9

    tja...

    ...welch kleine Aufregung,hier wird nur mal kurz die Spitze des Eisberges sichtbar.Fast alle Produkte sind preislich an die Konkurrenz angepasst oder abgesprochen.Jeder kann jeden Tag das Spiel an den Zapfsäulen beobachten wo immer rein zufällig der Preis fast gleich ist.Die Leute welche mich am meisten aufregen sind die Kartellbehörden die einfach untätig zusehen und den Bürger in die abgemauschelten Preisabzocke laufen lässt.