Jetzt kann ich mir auch das helle Licht erklaeren das ich von Hua Hin aus am Himmel sah und das sich Richtung Westen zur Andamansee zubewegte.
Wo ging der ausrangierte deutsche Röntgensatellit "Rosat" nieder? Noch gibt es keine Nachrichten über den Einschlag von Trümmerteilen. Ein Wissenschaftler hat berechnet, dass der Weltraumschrott über Südostasien abgestürzt ist - vermutlich ins Meer.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...793517,00.html
Jetzt kann ich mir auch das helle Licht erklaeren das ich von Hua Hin aus am Himmel sah und das sich Richtung Westen zur Andamansee zubewegte.
vor dem Absturz mit "fundierten" wissenschaftlichen Zahlen Horror erzeugen, ja sogar genaue Berechnungen bieten, aber nach dem Ereignis tagelang noch nicht einmal annähernd sagen können, was, wann geschweige denn wo passiert ist. War wohl wieder der kleine Horror zwischendurch der Märchen-Schaft, Wissenschaft wäre wohl falsch. PS: Erinnert stark an Ozonlöcher, BSE, Waldsterben, Erderwärmung, Peak Oil...
Wieso versucht man nicht einfach mal folgendes.
Jeder Satelit muss einen antrieb an board haben der Ihn nach gebrauch, in die richtung der Sonne schiesst.
Da es im All keinen wiederstand gibt, muss die rakete nicht gross sein und staendig feueren.
Was die Anziehung anderer planeten angeht, sind ja nicht so viele im weg zur Sonne, und wenn ein satelit auf den Merkur einschlaegt macht es auch nicht soviel weil dort werden wir eh nie landen..;-)
Aber im ernst, die ganze panik mache ist schon verrueckt. Ausserdem zeigt es das wirklich keiner Zeit und Geld verschwendet um genau zu berechnen wo er denn einschlaegt, da hofft man eben und nimmt die wahrscheinlickeits rechnung zur hilfe.
Interessante Idee, scheitert aber schon daran, dass der Satellit dann auch irgendwie den Erdorbit erstmal verlassen müsste. Das haben meines Wissens nach ja nichtmal die Space Shuttles drauf gehabt, da man da weit stärkere Triebwerke gebraucht hätte.
Ich würde ja eher eine Art Müllabfuhr-Raumstation vorschlagen, die gebrauchte Satelliten und Weltraumschrot einsammelt und in die Bestandteile zerlegt. Die wird aber wohl erst realistisch, wenn Raumfahrt Alltag geworden ist und der Mensch endlich die dringende Notwendigkeit entdeckt, dass Raumfahrt überlebenswichtig ist.
Wenn vorher klar ist, daß das Ding eines Tages wieder 'runterkommt, und wie bei Rosat noch die Gefahr besteht, daß Trümmerteile von über 1,5 Tonnen, also etwa dem Gewicht eines PKW, am Stück überbleiben, frage ich mich, was daran so schwierig sein soll, die Teile mit einem Sprengsatz auszurüsten, der gewährleistet, daß nur Brocken übrigbleiben, die klein genug sind um in der Atmosphäre zu verdampfen.
Wo ist das Risiko?
Sitzt doch schließlich keiner drin.
Oder ist man zynisch genug, das "Restrisiko" gegen ein paar tausend Euro Einsparung zu vernachlässigen, obwohl das Ding genausogut über Berlin oder Beijing hätte abschmieren können?
Nein. Das ist beinahe noch hanebüchener als der Sonnenorbit. Die Station müsste von Satellit zu Satellit die jeweilige Geschwindigkeitsdifferenz (Delta-V) und die Lage des Orbits korrigieren. Und ist dabei um ein Vielfaches schwerer als der Satellit.
Und ein Sprengsatz muss auch erstmal hochgeschleppt werden, mit mehrfach redundanter Sicherung, die verhindert, dass das Teil im Orbit "rums" macht. Dann haben wir nämlich ein Rudel unberechenbarer Trümmer in der Umlaufbahn.