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Problemfall Landarzt: Rechentricks gegen den Medizinermangel
DPAZu viele Ärzte in der Stadt, keiner in der Provinz. In Deutschland droht akuter Medizinermangel auf dem Land. Eine neue Richtlinie soll das ab 2013 bessern. Experten gehen die Pläne nicht weit genug: Sie basierten auf veralteten Zahlen und gingen an den Bedürfnissen von Patienten vorbei.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-874195.html
- #20 21.12.2012 05:51 von
@hortuspalatinus
nur kurz zu meiner Situation: Ich habe umsonst in D studiert und lebe und arbeite mit vierfachem Gehalt als Arzt in Frankreich. Solange Leute wie Sie die Stimmung gegen Ärzte kontinuierlich verpesten, empfinde ich Genugtuung dabei zuzuschauen wie Ihr persönlicher Neid dazu führen könnte dass Sie ganz erbärmlich ohne ärztliche Hilfe Ihre Rente mit schön viel Leiden (unter stetigem Schimpfen auf die "Porschefahrer") verbringen werden. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Sie in einer städtischen Region leben, gut versorgt sind und die Situation in der Lausitz und Ähnlichem überhaupt nicht persönlich kennen
- #21 21.12.2012 06:39 von
Deutschland ade
als junge Mediziner und Doppelbürger hatte ich glücklicherweise die Gelegenheitd as LAnd Deustchland zu verlassen. Niemals würde ich in diesem Beruf in Deutschland arbeiten: miserable Löhne, Hierarchische Strukturen die einem den LAltag versauern. Nicht nur bzgl. Steuer/Sozialsystem auch im GEsundheitswesen sollte sich Deustchland eine Scheibe vond en Schweizern abgucken.
- #22 21.12.2012 08:22 von
Habe ich schon erlebt
Habe ich schon erlebt, weil ich mich nicht Untertanmässig verhalten habe. Nur eine kleine Randnotiz. Meine Röngenärztin hatte mal die Freundlichkeit an ihren schwarzes Brett zu hängen, dass sie Patienten mit Geruchsbelästigung abweisen wird. Was für eine blödsinnige arogante Notiz. Wer sich waschen kann, wird es tun, wenn er dazu in der Lage ist. Wer das Wasser als Feind sieht, denn wird diese Notiz nicht ändern. Also kann diese Ärztin mit dieser Beleidigung nur die Menschen treffen, die sich gerne waschen wollen aber es nicht können. Das wird die Ärztin zwar strikt zurückweisen, aber so ist die Wirkung.
- #23 21.12.2012 08:28 von
Als Laie kann man nicht beurteilen, ob 38€ viel oder wenig sind. Ich muss zum Glück selten zum Arzt, und wenn, dann ist meine Erfahrung, dass man nach spätestens 5 Minuten wieder raus ist. "Material" wird da auch selten verbraucht. Wenn hypothetisch gesehen eine Stunde lang nur solche Patienten kommen, dann wäre das ein netter Stundenlohn von 456 €. Es ist mir klar, dass man so nicht rechnen kann. Trotzdem kenne ich mehrere niedergelassene Ärzte (auch Hausärzte), denen es finanzielle SEHR gut geht. So schlimm kann es also nicht sein.
Der Vergleich eines niedergelassenen Arzts mit einem Manager hakt übrigens. Den Manager müssten Sie schon mit einem Chefarzt einer Klinik vergleichen. - #24 21.12.2012 08:32 von
Hier mal ein paar Zahlen (nicht ganz aktuell, aber besser als nichts): Deutsches Ärzteblatt: Arzt-Einkommen – ein bisschen Betriebswirtschaft kann Ulla Schmidt nicht schaden
Knapp 120.000 Euro Reinertrag als Median hört sich doch gar nicht schlecht an, finde ich!Und nun, obwohl nicht gerade taufrisch, ein paar Zahlen, um das zu belegen: Der Durchschnitt der Einnahmen aller Praxen lag 2003 bei 354 000 Euro, der Median bei 264 000 Euro. Die davon abzuziehende Kostenquote betrug 2003 exakt 53,6 % (Tendenz übrigens steigend). So kommt ein Reinertrag von durchschnittlich 164 000 Euro zustande, der Median liegt bei 119 000 Euro. - #25 21.12.2012 08:34 von
- #26 21.12.2012 08:48 von
Das ist kein Neid: Sie sind einfach nur ein Paradebeispieles eines Sozialschmarotzer. Sich von der Allgemeinheit das Studium finanzieren lassen, um dann irgendwo hin zu gehen, wo Sie ein Gehalt verdienen - entschuldigung - bekommen, das der eigenen, völlig abgehobenen Vorstellung eher entspricht.
Gier ist nicht weniger schlimm, nur weil man die eigene Maßlosigkeit nicht mehr erkennt. Da hilft es auch nichts, ewig auf das tote Pferd namens ach so langes Studium und die ach so hohe Verantwortung" einzuprügeln. Da gibt es viele weitaus schlechter bezahlte Berufe, die nicht weniger Verantwortung abverlangen und eine ebenso lange Ausbildung aufweisen. - #27 21.12.2012 08:51 von
Warum Google
Haben Sie schon mal überlegt, warum die Menschen zu Google gehen. Weil das Ansehen der Ärzte und das Vertrauen in die Ärzte seit Jahren in Sinkflug ist. Weil ihre Kunde es satt haben, einen Untersuchungstermin als Gnadenerweis in einen halben Jahr zu bekommen. Wenn einer das Ansehen der Ärzte zerstört hat, dann wares die Ärzte schon selber. Wer sich wie ein Gutsherr aufführt, der darf sich wundern, wenn die Untertanen aufmucken. Leider haben die Ärztefunktionäre (von der Ärzten selber gewählt) den Eindruck erweckt, dass nur noch abgezockt wird siehe aktueller Fall von Übergangsgelder für Ärztefunktionäre für die Kassenärtzliche Vereinigung in Berlin und den aktuellen Vergleichen. Liebe Ärzte auch ihre habt Altlasten aus der NS Zeit und habt nicht nur zugesehen. Es gab noch nie soviel Ärzte in Deutschland, nur sie sind falsch verteilt und dafür trägt die Kassenärztliche Vereinigung sehr wohl eine große Mitverantwortung. Ein Kuchen besteht eben nicht nur aus Sahnehäubschen, sondern zum großen Teil aus Kuchen.
- #28 21.12.2012 09:42 von
- #29 21.12.2012 10:02 von
Klar, ....
z.B. Linienpiloten ( 3 J. Ausbildung), Fluglotsen (3 J. Ausblidung) Bundestagsabgeordnete (keine Ausbildung erforderlich), Fussballprofis (Ausbildung eher schädlich), Reiche und dumme Erben von Renditeimmobilien (Kassenpatient mit Panamera vor der Tür).
Nennen Sie mir bitte einen Beruf, der ein 6-jähriges Studium und eine 5-jährige Weiterbildungszeit (d.h. mindestens 11 Jahre Ausbildung voraussetzt, bevor man selbständig tätig werden kann)
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