Probleme mit Nasdaq: Facebook prüft Wechsel zu anderer Börse

APDer Börsenstart an der Nasdaq war chaotisch, nun wirbt die Konkurrenz um Facebook: Laut US-Zeitungen will die New York Stock Exchange die Aktie des sozialen Netzwerks handeln. Facebook prüft das Angebot - ausgerechnet eine Online-Firma würde dann dem computergestützten Handel abschwören.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...834849,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Große Investmentfonds wie Capital Research & Management wurden laut "Wall Street Journal" gewarnt und reduzierten ihre Aktienkäufe deutlich. Kleinanleger dagegen sitzen nun auf hohen Verlusten.
    Das mit der gezielten warnerei (wenn stattgefunden) ist 'ne Schweinerei.
    Aber kleine anleger koennen sich nun wirklich nicht beschweren, das nicht genug von einer 'bubble' geredet wurde, im Vorhinein.
    Mein <itgefuehl haelt sich daher in Grenzen!
  2. #2

    Null Mitleid

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Insbesondere monieren die Anwälte, dass die beteiligten Banken kurz vor dem Börsengang ihre Gewinnprognosen für Facebook gesenkt hätten. Ausgewählte Großanleger seien darüber informiert worden, Kleinanleger nicht.
    Wenn es wirklich so wäre, was auch in den USA ersteinmal nachgewiesen werden muss, kann es eine Chance auf Klage geben. Nur eines ist doch sicher, gerade Kleinanleger hätten trotzdem gekauft. Die kaufen ja nicht wegen der fundamentalen Daten, sonst hätten sie die Aktie links liegen gelassen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Große Investmentfonds wie Capital Research and Management wurden laut "Wall Street Journal" gewarnt und reduzierten ihre Aktienkäufe deutlich. Kleinanleger dagegen sitzen nun auf hohen Verlusten.
    Als Kleinanleger wird man wohl kaum auf "hohen Verlusten" sitzen. Selbst Schuld, wer nur 50.000 auf der hohen Kante hat, sollte eben wohl kaum die gesamten 50.000 in ein Unternehmen investieren, es sei denn er kann mit dem Verlust leben. Wer sich heute beschwert, hätte nie einsteigen dürfen. Da war wohl nur Gier im Spiel. Im übrigen hat jeder Profi vor Facebook gewarnt. Mein Banker sagte mir, ich solle es lassen, als ich ihn spaßhalber drauf ansprach.
  3. #3

    "ausgerechnet eine Online-Firma würde dann dem computergestützten Handel abschwören."
    Bisschen übertrieben, was?
    Wenn mein Taschenrechner Macken hat, nehm´ ich schließlich auch den Rechenschieber. Der auslösende Faktor ist Verlässlichkeit.
  4. #4

    das

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Börsenstart an der Nasdaq war chaotisch, nun wirbt die Konkurrenz um Facebook: Laut US-Zeitungen will die New York Stock Exchange die Aktie des sozialen Netzwerks handeln. Facebook prüft das Angebot - ausgerechnet eine Online-Firma würde dann dem computergestützten Handel abschwören.

    New York Stock Exchange (NYSE) will Facebook nach Ärger mit Nasdaq - SPIEGEL ONLINE
    ist ne Sauerei, aber als Kleinanleger bei einer 20, 30, 40 Euro Aktie einzusteigen ist eh quatsch. Da sie meist nur 20, 30, 49 % steigen oder fallen abzüglich der Steuer und Gebühren, macht man sogar Minus. Ich bin mal gespannt auf den Q bericht.
  5. #5

    Mark

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Börsenstart an der Nasdaq war chaotisch, nun wirbt die Konkurrenz um Facebook: Laut US-Zeitungen will die New York Stock Exchange die Aktie des sozialen Netzwerks handeln. Facebook prüft das Angebot - ausgerechnet eine Online-Firma würde dann dem computergestützten Handel abschwören.

    New York Stock Exchange (NYSE) will Facebook nach Ärger mit Nasdaq - SPIEGEL ONLINE
    hat am 22.05. eine Form 4 ausgefüllt. Eine Form 4 muss ausgefüllt werden wenn ein Insider oder shareholder mit >3% Anteilen kauft oder verkauft.
    In diesem Fall hat unser Marki einen grossen Happen seiner stücke verkauft.
    Neben ihm haben noch 5 andere shareholder eine Form 4 ausgefüllt alles verkäufe.
    Soviel zu dem vertrauen in das Geschäftsmodell.
  6. #6

    FB Userzahl

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    Wenn es wirklich so wäre, was auch in den USA ersteinmal nachgewiesen werden muss, kann es eine Chance auf Klage geben. Nur eines ist doch sicher, gerade Kleinanleger hätten trotzdem gekauft. Die kaufen ja nicht wegen der fundamentalen Daten, sonst hätten sie die Aktie links liegen gelassen.
    Dummheit ist nicht strafbar. Es wird jedoch interessant, sollte sich der Verdacht gegen Unternehmen und Emissionsbank erhaerten. Was mir in diesem Zusammenhang uebel aufstoesst, dass man die SEC aussen vor laesst, denn nach meinem Empfinden gehoert diese zuallererst an den Pranger. Die SEC stand in der Pflicht, den Verkaufsprospekt in allen Einzelheiten auf Plausibilitaet zu pruefen, bevor sie die Boersenzulassung erteilt haben. Spaetestens bei der Angabe der Userzahl haetten alle Alarmglocken laeuten muessen.

    Erst gestern las ich diesbezueglich einen interessanten Kommentar in der New York Times. Ein User hat berichtet, dass er spasseshalber einen Account angelegt hat und eine Agentur beauftragte, ihm ueber Nacht 1.000 Likes fuer laeppische 25$ zu generieren. 1.000 Likes waren die Mindestabnahmemenge und das Kerngeschaeft liegt bei 100k clicks aufwaerts. Im Klartext sind das Agenturen, und davon gibt es nicht wenige, mit dem corebusiness, Abertausende Fake-Accounts anzulegen und diese gegen harte Waehrung zu verhoekern. Das andere Beispiel, dass auch Privatleute zwei, drei und mehr Accounts anlegen, schliesslich muss auch das Neugeborene, die Katze und das Auto wuerdig im Internet vertreten sein, kennt wohl jeder aus seinem Bekanntenkreis. Wenn man eine plausible Userzahl fuer FB angeben muesste, waere eine Groessenordnung von 300 mio durchaus realistisch. Der Rest gehoert in die Kategorie Spam.

    Der Buddy im Hoddie, angefangen bei den merkwuerdigen Ablaeufen der Unternehmensgruendung waehrend seiner Harvard-Zeit, hat es trotz Mega-IPO nicht geschafft, Vertrauen zu wecken. Wenn es um das liebe Geld geht, so sollte dieses Kriterium im Mittelpunkt stehen.
  7. #7

    Bekanntenkreis

    Zitat von 7days Beitrag anzeigen
    Dummheit ist nicht strafbar. Es wird jedoch interessant, sollte sich der Verdacht gegen Unternehmen und Emissionsbank erhaerten. Was mir in diesem Zusammenhang uebel aufstoesst, dass man die SEC aussen vor laesst, denn nach meinem Empfinden gehoert diese zuallererst an den Pranger. Die SEC stand in der Pflicht, den Verkaufsprospekt in allen Einzelheiten auf Plausibilitaet zu pruefen, bevor sie die Boersenzulassung erteilt haben. Spaetestens bei der Angabe der Userzahl haetten alle Alarmglocken laeuten muessen.

    Erst gestern las ich diesbezueglich einen interessanten Kommentar in der New York Times. Ein User hat berichtet, dass er spasseshalber einen Account angelegt hat und eine Agentur beauftragte, ihm ueber Nacht 1.000 Likes fuer laeppische 25$ zu generieren. 1.000 Likes waren die Mindestabnahmemenge und das Kerngeschaeft liegt bei 100k clicks aufwaerts. Im Klartext sind das Agenturen, und davon gibt es nicht wenige, mit dem corebusiness, Abertausende Fake-Accounts anzulegen und diese gegen harte Waehrung zu verhoekern. Das andere Beispiel, dass auch Privatleute zwei, drei und mehr Accounts anlegen, schliesslich muss auch das Neugeborene, die Katze und das Auto wuerdig im Internet vertreten sein, kennt wohl jeder aus seinem Bekanntenkreis. Wenn man eine plausible Userzahl fuer FB angeben muesste, waere eine Groessenordnung von 300 mio durchaus realistisch. Der Rest gehoert in die Kategorie Spam.

    Der Buddy im Hoddie, angefangen bei den merkwuerdigen Ablaeufen der Unternehmensgruendung waehrend seiner Harvard-Zeit, hat es trotz Mega-IPO nicht geschafft, Vertrauen zu wecken. Wenn es um das liebe Geld geht, so sollte dieses Kriterium im Mittelpunkt stehen.
    Dame Nr.1 14 Accounts, ihre Freundin 12 Accounts, Freund von mir 5 Accounts.
    Ein SPON Forist gab letzte Woche an über 8 Accounts zu verfügen.
    Macht 39 Accounts für 4 reale Benutzer.
    Ein paar Zahlen:
    allfacebook.de | Facebook Nutzerzahlen im April 2012 – 23,2 Millionen aktive Facebook Nutzer in Deutschland
    Sehr lustig ist Gelsenkirchen 606440 Benutzer bei rund 260000 Einwohnern.
  8. #8

    stimmt

    Zitat von frenjes Beitrag anzeigen
    Dame Nr.1 14 Accounts, ihre Freundin 12 Accounts, Freund von mir 5 Accounts.
    Ein SPON Forist gab letzte Woche an über 8 Accounts zu verfügen.
    Macht 39 Accounts für 4 reale Benutzer.
    Ein paar Zahlen:
    allfacebook.de | Facebook Nutzerzahlen im April 2012 – 23,2 Millionen aktive Facebook Nutzer in Deutschland
    Sehr lustig ist Gelsenkirchen 606440 Benutzer bei rund 260000 Einwohnern.
    sehe ich auch so, ich selber habe auch 2 accounts, eines zum spielen und ein echtes. So machen es die meisten die ich kenne.

    Interessant waehre es einmal den gegenwert der plazierten werbung zu erfahren.

    ich meine wieviele kaufen etwas nur weil es ein link bei FB ihnen anpreisst. Wenn die Firmen ersteinmal merken das es sich nicht lohnt oder nur bestimmte sachen sich lohnen.
  9. #9

    link

    Zitat von Nonvaio01 Beitrag anzeigen
    sehe ich auch so, ich selber habe auch 2 accounts, eines zum spielen und ein echtes. So machen es die meisten die ich kenne.

    Interessant waehre es einmal den gegenwert der plazierten werbung zu erfahren.

    ich meine wieviele kaufen etwas nur weil es ein link bei FB ihnen anpreisst. Wenn die Firmen ersteinmal merken das es sich nicht lohnt oder nur bestimmte sachen sich lohnen.
    Why I Lost My Faith In Facebook Advertising - Forbes

    Wer legt eigentlich ein FB Account wegen der Werbung an?
    Alle die ich kenne finden die Werbung eher störend oder blockieren sie mittels AD-Blocker.

    Irgendwann werden auch die Unternehmen das begreifen.