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Probleme bei Daimler: Motordefekt verursacht Millionenschaden
Daimler300.000 Werkstattbesuche und über eine halbe Milliarde Euro Schaden: Defekte Motorenteile haben Kunden von Daimler entnervt, den Autobauer selbst sind sie teuer zu stehen gekommen. Laut einem Bericht der "FAZ" machen die Stuttgarter einen Zulieferer für das Debakel verantwortlich.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...853276,00.html
- #220 03.09.2012 03:39 von
Der Benzmotor läuft rund mit Piezos und nagelt und raucht mit den Magnetventilen. Für die neuen Stifte ist extrem wenig Platz vorhanden. Es kann sein das die neuen Ventile unterdimensioniert sein müssen und deshalb auch schnell den Geist aufgeben.
Meines erachtens hätte der ganze Zylinderkopf neu entwickelt werden müssen und das CR komplett angepasst werden. So ists nur eine Bastellösung und massive Wertminderung des Wagens - denn wer kauft schon einen Wagen mit beschädigtem Motor...
Finger weg von den Kleindieseln. Das Zeug ist einfach nur schlecht. Einfache 2-3l Benziner mit Kettensteuerung sind immer noch die beste Wahl. Denn was nützt etwas Treibstoffersparniss wenn die Kiste ständig teuer repariert werden muss und nicht haltbar ist. - #221 03.09.2012 07:32 von
- #222 03.09.2012 09:12 von
Noch immer nichts gelernt, Dr. Zetsche....
wer im Land der Basare geboren wurde, muss doch wissen, dass jedes Ding seinen Preis hat. Darunter bekommt man es mit Ruskins Preisgesetz zu tun. Zwar ist Bosch längst nicht mehr erhaben über jeden Zweifel, aber dass sie so einen Rotz abliefern wie Delphi habe ich noch nicht gehört.
Es wird ja nur eine Frage der Zeit sein, bis die ersetzten Piezoinjektoren wieder ausfallen. Die Mercedeslösung alter Tage wäre gewesen, alles gegen die optimierte Lösung auszutauschen. - #223 03.09.2012 09:24 von
Läuft schon....
Im Moment haben einige Herren an verantwortlicher Stelle richtig Fracksausen wg. der Kulanz und Gewährleistungskosten aus der DaimlerChrysler Zeit. Schuld war natürlich das damalige Management Schrempp/Hubbert unter der schützenden Hand von Hilmar "Peanuts" Kopper. Aber die Truppe ja bereits vor Jahren den goldenen Fallschirm genommen und damit raus aus der Sache.
Daimler hat seine Tochter Mercedes auf den billigen Premiumstrich gestellt. Dort muss sie jetzt im 3-Jahresleasing anschaffen. - #224 03.09.2012 09:28 von
Klingt
gut,nur fehlt der Hinweis auf das Baujahr und.......
Die hier in Berlin zu findenden fahrzeuge der Baujahre so ab Modellwechsel
von 1995 bis 2001 sind mittlere Rostlauben.....eine Schande
für MB.
Ansonsten :tolle Autos im Innenraum und Antrieb.
Allerdings haben die Fahrwerke auch erhebliches Reparaturpotential
wegen der schlechten Straßen....... - #225 03.09.2012 10:41 von
optional
Mir stellt sich damit die Frage, wie es möglich ist, mit einem derartig desaströsen Ergebnis nicht mit Riesenabstand am Ende der Pannenstatistik zu landen - Voodoo ?
Vielleicht sollte man doch etwas mehr Geld in die Zulieferteile - und etwas weniger in die "Pressearbeit" stecken? - #226 03.09.2012 11:07 von
- #227 03.09.2012 11:36 von
- #228 03.09.2012 20:07 von
über 100 Jahre gegenseitig gepuscht.
Vor zwanzig Jahren, als ich anfing, war Sifi das Wohnzimmer der Bosch Ingenieure. Damals haben wir uns gegenseitig gepusht und die Qualität auf ein Level gehoben, das von unserer Konkurrenz weit entfernt war. Bosch hatte ein quasi-Monopol, da die der einzige Zulieferer waren, der auf dem hohen Level mitgehen konnte, dafür hatte Daimler ein "Erstzugriffsrecht" auf alle neuen Technologien, die traditionell zuerst in die E-Klasse eingebaut wurden. Aber seit einigen Jahren setzt Daimler (wegen Schrempp etc.) auf Billigware. Bosch kommt nur dann ins Spiel wenn die Hütte brennt (Elchtest ESP, oder jetzt mit den Injektoren). Vielleicht wäre es besser auch bei Zulieferern auf Premiumqualität zu setzen um derartige Probleme langfristig zu vermeiden.
- #229 04.09.2012 08:40 von
Fast richtig, aber der Markt hat sich geändert....
Richtiger: Mercedes legte die Latte (W126/124/201) und alle anderen sahen zu, dass sie mit Anstand drunter durch kamen. Dann kam Audi drüber (B3/4 und C3/4 nur Korrosionsschutz) und BMW ließ E32/34/36 mit großem Erfolg antreten. Statt einer besseren E-Klasse kam von Mercedes zuerst der "Bastard" E124 (SCHLECHTER als W124) und dann W210/211 (unterirdische QUALität). Plötzlich waren viel besser als Mercedes (Korrosionsschutz, Zuverlässigkeit, Innenraum).
Inzwischen hat man sich wohl auf ein Rezept geeinigt. Der Langzeitautomarkt ist tot. Es dominiert das Leasinggeschäft. Man duelliert sich deshalb jetzt mit Spielereien, die 4-5 Jahre funktionieren müssen. Dann weg, weiiit weg damit.
Alle fahren gut damit, der Steuerzahler subventioniert diesen Wahnsinn schließlich mit der Dienstwagenregelung. Als Privatmann fährt man mit einem VW, Japaner oder Koreaner besser. Der hält auch so lange ist aber billiger.
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