APGriechenland hat gewählt - aus EU-Sicht sogar die richtige Partei. Müssen die Euro-Partner dem krisengeplagten Land jetzt bei den Sparbeschlüssen entgegenkommen? Verdient das Land eine Atempause? Ein Pro und Contra führender Ökonomen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...839513,00.html
Wie oft wird diese Debatte eigentlich noch geführt, wider alle Vernuft und Expertenstatements? Griechenland wird im EURO niemals auf die Beine kommen (wollen), Die sog. Rettungsschirme verführen zum Nichtstun. Griechenland ist wie ein sinkendes Schiff: Die Anderen (Staaten) schöpfen das Wasser aus dem Kiel und die Besatzung (GR) weigert sich, schwimmen zu lernen!
Selbst bei einem der handfestesten und ernst zu nehmenden Köpfe wie Juncker aus Luxembourg wird irgendwann der Geduldsfaden reißen. Ein Samaras hat noch nicht einmal sein (Schatten)Kabinett vorgestellt, Schwupps steht er schon wieder auf der Matte und will Rabatte. Wäre schön, wenn diese Politiker als Alternative endlich sagen würden, ab dem 01.Aug.2012 spätestens, werden wir im ganzen Land steuern eintreiben - vor allem bei den Reichen - und für die Zukunft festlegen. Dann brauchen wir kein Geld mehr. Dafür geben sie ständig die Bettler der Fussgängerzone, die zahnlos mit dem Hut in der Hand schnorren. Ist das der Stolz der Griechen? Zu denen würde ich auch noch in Urlaub fahren, lieber warten bis das Jahreslaub im Herbst von unseren Bäumen fällt. Hat man da noch Töne!!
Griechenland braucht nur ein funktionierendes Katasteramt mit funktionierendem Liegenschaftsrecht und schon können sie Inseln verkaufen, mieten, verpachten und bräuchten die Gelder anderer Nationen nicht.
Inzwischen müßte eigentlich auch der Unbedarfteste verstanden haben, dass jeder Euro für Griechenland ein verlorener Euro ist. Aus diesem Grund bringt auch ein zeitlicher Aufschub nichts. Aus den Reformvorhaben ist auch nichts geworden. Alles leere Versprechungen. Folglich keine weiteren Gelder in ein Faß ohne Boden werefen. Bye, bye Greece!
Glücklicherweise ist dieser Finanzprofessor nicht Politiker. Es ist immer einfach zu kritisieren, wenn man keinerlei Verantwortung trägt. Es ist und bleibt eine politische Entscheidung, was mit dem Euro passiert. Vor ein paar Jahren waren wir schon weiter, was die europäische Integration betrifft. Jetzt machen die Finanzheinis alles wieder kaputt.
Estland weist ein sehr deutliches Leistungsbilanzdefizit auf, lebt also keineswegs auf eigene Rechnung
Portugal vielleicht, Spanien und Irland weisen komplett andere Probleme auf - überschuldete Privathaushalte und durch Immobilienblase marode Banken - in Frankreich ist die Lage nochmals anders.Hierfür spricht, dass Belgien, Frankreich, Irland, Portugal und Spanien ähnliche Probleme haben wie Griechenland.
Die Staatsschuldenquote in Spanien liegt niedriger als Deutschland, der Anstieg resultierte zudem keineswegs aus Überkonsum, sondern aus dem Konjunktueinbruch 2008/09 mit massivem Anstieg der Arbeitslosigkeit und Rückgang der Steuereinnahmen.Diese Länder sind zwar wirtschaftlich stärker, teilen mit Griechenland aber die Neigung, durch Überkonsum und Bankenrettungen immer tiefer im Schuldensumpf zu versinken.
Die Konsumausgaben sind in Spanien sind von der Spitze um 7% gesunken und stagnieren seitdem. Würden sie noch weiter sinken, wäre die Arbeitslosigkeit wohl noch höher. In Italien liegen die realen Konsumausgaben zwar nur 3% unter dem Spitzenwert, aber damit auf dem Niveau von 2005.Die Konsumausgaben in Frankreich, Italien und Spanien sind während der vergangenen drei Jahre keineswegs gesunken, von Einsicht oder gar Sparsamkeit also keine Spur. ]
Ein Staat kann kein ausgeglichenes Budget erzielen, wenn gleichzeitig der private Sektor einen Überschuß erzielen möchte, d.h. wenn die geplanten Ersparnisse der Haushalte höher sind als die geplanten Investitionen der Unternehmen.