Passiert längst: http://www.spiegel.de/unispiegel/job...645054,00.html
Türkischer Nachname? Schon angejahrt? Das falsche Geschlecht? Lauter Gründe, die Einstellungshoffnungen zerstören können. Bewerbungen ohne Fotos und persönliche Details sollen helfen - ein Weg zu mehr Gerechtigkeit oder nutzlose Verschleierung? Zwei Experten anworten.
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...686457,00.html
Passiert längst: http://www.spiegel.de/unispiegel/job...645054,00.html
So kann man's auch sehen.
Überhaupt - anonymisierte Bewerbungen haben neben dem Vorteil, dass die Bewerbungskosten überschaubar bleiben, auch einen riesigen Nachteil. Nämlich der, dass persönliche Beziehungen nicht mehr funktionieren, in einigen Fällen sicherlich nicht falsch, aber in den meisten Fällen eben auch nicht richtig.
Wenn ich mich bei 'nem Unternehmen bewerbe, wo ein guter Freund / eine Freundin, ein Schwager oder meinetwegen irgendein(e) Cousin(e) arbeitet, habe ich bei einer anonymisierten Bewerbungen keine bessere Chance als irgendein Mann von der Straße. Persönliche Netzwerke funktionieren nicht mehr, man hat auch keinen Fürsprecher, der z.B. auf die Softskills oder eben auch auf besondere fachliche Fähigkeiten aufmerksam machen kann.
Und leider, so muss ich schon sagen, ist Vitamin B oftmals die einzige Chance, an einen Wunscharbeitsplatz zu kommen. Alle anderen brauchen viel, viel Glück.
Natürlich gibt es hier in Deutschland einen anderen Kündigungsschutz als in den USA. Die ganze Arbeits- und Beschäftigungskultur ist eine andere.
Also brauchen wir auch Lösungen die in unsere Arbeitswelt passen und können nicht nur die Teile von anderen herauspicken, die uns gerade gut in den Kram passen.