Forum


 

Pro-Atom-Kurs in den USA: Lobby-Millionen für die Kernkraft

Präsident Obama lässt*alle US-Kernkraftwerke überprüfen - doch von einem Ausstieg wie in Deutschland spricht kaum ein Politiker, selbst die Medien halten das Thema klein. Hinter den Kulissen wirkt eine mächtige Pro-Atom-Lobby,*die aufs Engste vernetzt ist mit dem Regierungsapparat in Washington.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...751632,00.html
  1. #1

    Ausstieg - wohin?

    ... doch von einem Ausstieg wie in Deutschland spricht kaum ein Politiker...

    Wer,in dieser weiten Welt (mit Ausnahme der seelens-und geistesverwandten Österreicher) spricht denn überhaupt wie UNSERE Politiker?
    Wir vermissen ihn so sehr - unseren letzten Kaiser:

    Am deutschen Wesen ... soll sie genesen, diese unvernünftige Welt!

    PS: dieser lobenswerte Grundsatz ist bisher immer schiefgegangen.
  2. #2

    Lobby

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Präsident Obama lässt*alle US-Kernkraftwerke überprüfen - doch von einem Ausstieg wie in Deutschland spricht kaum ein Politiker, selbst die Medien halten das Thema klein. Hinter den Kulissen wirkt eine mächtige Pro-Atom-Lobby,*die aufs Engste vernetzt ist mit dem Regierungsapparat in Washington.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...751632,00.html
    Bei uns ist das doch das gleiche, aber von der "solar"Lobby und den Windkraftfuzzies! Ich erinnere nur an den "Herrn" Scheer unseligen Angedenkens!
  3. #3

    Kein bezahlbarer Strom ohne Kohle und Atom!

    Trotz aller USA-Hasser hier im Forum sehe ich in den USA 2 Vorteile.

    1.) Das Stromversorgungsnetz ist in öffentlicher Hand
    2.) Entgegen der in der Welt einmaligen Atomkraft-Hysterie in Deutschland will man in den USA durch neue AKWs effizienter und unabhängiger werden.

    Strom ist in den USA unglaublich billig. Die Deutschen sind die einzigen die sich für jeden Mist (Rettungsschirm, E10 etc.) abzocken lassen.
  4. #4

    Lobbys in den USA...

    ... sind alle besser vernetzt als die Regierung. Die Wirtschaft dominiert das Land und raus kommen Puppen wie Georgy Bush oder auch Obama oder wie hier zu Lande Herr Westerwelle oder Herr zu Guttenberg.
  5. #5

    "Unsere ...sind sicher!"

    Wer b e s t r a f t eigentlich diejenigen, die so etwas einfach mal behaupten, selber keine Wissenschaftler oder Spezialisten oder Fachleute, sondern Finanzjongleure sind und dann eines Tages doch vielleicht eines Besseren belehrt werden?
  6. #6

    .

    Vielleicht sollten wir das als Start für Brennstoff Zellen sehen. Es gibt doch heutzutage Brennstoff Zellen, für Häuser im Kellern. Oder als Antrieb für Autos. Wenn man mit der Zeit es Verbessert, könnten Kraftwerke entstehen, und als Endprodukt hätten wir Wasser. Sogar genug Wasser, das wir "Exportieren" können in die 3te Welt, als "Wüsten Projekte in Agrarbau Landschaften". Wer weiss wie sich das Klima und die Bevölkerung der Erde, entwickelt.
  7. #7

    Nicht alles ist Lobbyarbeit

    Als jemand, der in den USA gelebt hat und viele Male im Jahr dort (und auch in anderen Ländern) beruflich unterwegs ist kann ich nur sagen, dass wir hier in Deutschland vielleicht einmal weniger überheblich auftreten sollten.

    Das Thema Atomkraft wird in den meisten Ländern von der Bevölkerung sehr viel pragmatischer betrachtet und das hat nichts mit Lobbyarbeit zu tun. Die Hysterie, die wir hier an den Tag legen wird, wenn sie überhaupt bekannt ist, meist nur belächelt. Unsere deutsche Eigenart des für "jede Eventualität des Lebens abgesichert sein wollen" steht uns oft selber im Wege.

    Lassen Sie uns nicht den Fehler begehen und auf alle anderen Nationen (und es sind wirklich fast alle anderen) die die Atomkraft weiter nutzen und ausbauen werden herabzublicken. Es spricht nichts dagegen, dass wir aussteigen und uns als Gutmenschen einbilden damit das Richtige zu tun. Das heisst aber noch lange nicht, dass wir die einzige Wahrheit gepachtet haben.
  8. #8

    ...

    Man merkt halt doch, wo Platz knapp ist.

    Ein Super-GAU in Deutschland? Egal wohin die Wolke weht, es trifft uns und viele andere Menschen.

    Aber in den USA, in Russland, in China ist noch soviel Platz. Diese Länder konnten es sich in Vergangenheit territorial leisten, auf eigenem Gelände Atomwaffentests durchzuführen! Die kämen auch mit einem havarierten AKW alle 200 Jahre zurecht. Auf lange Sicht sicherlich unverantwortlich, aber sollte der nukleare Ernstfall morgen eintreten, selbst in Nähe einer Metropole, wäre das für ein großes Land durchaus stemmbar... im Gegensatz zum drohenden Totalschaden sagen wir in Deutschland oder Japan. Und damit ist eine Änderung nunmal weniger drängend. Wäre schließlich nicht das erste Stück Wüste in ihrem Land.
  9. #9

    Gefährlich

    Ein lebens- und demokratiefeindliches Konglomerat.

    Das System bewegt sich auf sein Ende zu, die (multinationalen) Konzerne sind zu groß und zu strak geworden, nationales Regieren verkommt zur Fassade und Makulatur.
    Die Kräfte und umgesetzten gegensteuerenden Ideen reichen schon länger nicht mehr aus, die nicht demokratisch legitimierten Kräfte im Zaum zu halten.

    Schade eigentlich.








TOP



TOP