Forum: Blogs
Privathochschule: Turbo-Student muss Semestergebühren nachzahlen
DPAStudieren an einer Privathochschule kostet viel Geld. So weit, so normal. Allerdings gelang Marcel Pohl Erstaunliches: In knapp zwei Jahren schaffte er einen Doppel-Abschluss und stellte fortan das Gebührenzahlen ein. Nun entschied ein Gericht: Der Turbo-Student muss nachzahlen.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...844928,00.html
- #1 18.07.2012 17:42 von
Verständlich
So wie ich das verstanden habe, hat der Justin-Bieber-Gedenkfrisurträger ein Gesamtleistungspaket erworben, nämlich Bachelor und Master. Dass er so schnell war, hat damit nix zu tun.
Oder ähnlich: Wenn ich im Restaurant ein 6-Gänge-Menü bestelle, aber darauf bestehe, dass sie alles gleichzeitig auftischen und dann auch alles durcheinander verschlinge, muss ich trotzdem den vollen Preis zahlen.
Also, was will er dann? - #2 18.07.2012 17:44 von
- #3 18.07.2012 17:50 von
Wer lesen kann...
Auch hier gilt: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Dafür muss man nicht mal hochbegabt sein. Wenn ein Vertrag mit der FH geschlossen wurde, entlastet einen eben so ein Turbostudium nicht.
"Laut Pohl wollten die drei Freunde die Geschichte ihres außergewöhnlichen Studiums gemeinsam mit der privaten FH publik machen. Sie hätten der FOM angeboten, dass die Hochschule mit ihnen werben könne, sagt Pohl. Das habe die FOM jedoch abgelehnt, genauso wie das Angebot Pohls, als Dozent an der FH zu arbeiten".
Ich frag mich, was das für ein arroganter Pinsel ist. Als Dozent. Ja nee, ist klar.
Geht manchmal eben nicht so, wie man sich das ausgedacht hat. - #4 18.07.2012 17:53 von
Aufmerksamkeit.
Ich stimme ihnen zu. Ich bin in der gleichen Situation wie der Milchbubi im Artikel, bezahle Studiengebühren und werde aller Vorraussicht nach deutlich schneller fertig werden. Aber deswegen brauch ich ja genau die gleichen Ressourcen wie ein langsamerer Student. Ich finds ziemlich frech was der macht.
Schlau wäre es auch gewesen, das Studium nach der Ausbildung zu machen, weil man es dann von der Steuer absetzen könnte. - #5 18.07.2012 17:53 von
- #6 18.07.2012 17:55 von
guter vergleich
Guter Vergleich! Ich finde auch , dass das Insitut ein Recht auf die Studiengebuehren hat, da sie ein Studiuum anbietet. Wenn er es nicth alles in Anspruch nimmt, weil er nur zu 1/3 hingeht, ist das sein Problem. Die Hocchschule muss schliesslich auch Qualitaet garantieren, was hier - wie der Bube selbst zugibt - nicht der Fall ist. Hier ging es nur darum, legal einen Titel zu bekommen.
- #7 18.07.2012 18:02 von
Das sind dann die "young potentials", die wir so dringend brauchen, die Ackermänner von morgen, stets auf den eigenen Vorteil bedacht.
- #8 18.07.2012 18:05 von
Brand Eins
Den Artikel Brand Eins -jetzt noch im Internet auffindbar- hatte ich bei Erscheinen gelesen und schon damals kamen mir die drei oberflächlich vor. Klar, das Gegenteil in Form des Langzeitstudenten ist noch weniger wünschenswert, aber in zwei Jahren zum Master-Abschluß ? Noch beängstigender, daß solche Menschen von anderen positiv gesehen werden, wie hier die sechs Unternehmen, die die Studiengebühren übernehmen möchten...
- #9 18.07.2012 18:08 von
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


