Seit 16 Monaten liegt ein Unschuldsbeweis der angeblichen Dienstwagenaffäre bei der Staatsanwältin Türmer. Diese hatte versucht dem Beschuldigten Prof. Jahns und seinem RA Prof. Dierlamm eine Einsichtnahme mit juristischen Winkelzügen zu verwehren. Trotz des Wissen um die ganzen Vorgänge besaß sie die Unverfrorenheit in der Sache Dienstwagenaffäre, weitere Anklagen gegen Prof. Jahns vorzubereiten und vorzutragen. Ein unglaublicher Vorgang in der Rechtsgeschichte der Bundesrepublik.
Erst ein Richter hatte den Mut, die Unterlagen, die der Staatsanwaltschaft seit langem vorlagen, anzufordern und Prof. Jahns sowie Prof. Dierlamm zur Einsichtnahme vorzulegen.
Es schaudert mich, welche Macht und Willkür von einer Staatsanwaltschaft ausgehen kann. In diesem Fall sind m. E. die Grundrechte mit Füssen getreten worden.
Um weiteren Schaden von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden abzuwenden muss der Justizminister von Hessen endlich ein Machtwort sprechen und diesem Spuk ein Ende bereiten. Das ganze Verfahren gehört jetzt in die Hände einer unabhängigen Justiz, die auch ihren Namen zu Recht trägt und nicht an einen Klüngelverein von Staatsanwälten, wo eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.
Es gibt in diesem Fall nur Verlierer.
Ein Beklagter der sich rechtlich gesehen nichts hat zu Schulden kommen lassen.
Eine Uni die mit ihren Stundenten und Mitarbeitern am Abgrund angelangt ist (vielleicht schon darüber).
Eine Staatsanwaltschaft, die in Misskredit geraten ist.
Politiker, die nicht frühzeitig gehandelt haben.
Eine Stadt, die an Ansehen verloren hat.
Intrigante Mitarbeiter, die sich auf Schadenersatzklagen in Millionen Höhe einstellen müssen.
Ein Kanzler der Universität, dem arglistische Täuschung nach den vorliegenden Berichten unterstellt wird.
Ein Präsident der Universität, der überfordert scheint und dem erhebliche Einnahmen von Sponsoren weggebrochen sind.
Der Steuerzahler, der einen erheblichen Anteil der durch Staatsanwälte verursachten Kosten zahlen muß.
Die Familien aller Beteiligten.
Nicht zuletzt auch Journalisten, die der nachgeplapperten tendiziellen Berichterstattung einen Bärendienst erwiesen haben.
Ich kann nur hoffen, dass die Hintermänner und -Frauen alle zur Rechenschaft gezogen werden und dass sich so etwas nicht so schnell wiederholen wird.
Sehr bedrohlich finde ich auch die Tatsache, dass durch Intigranten es ermöglicht wurde, einen Menschen für wenige Stunden in Haft zu nehmen und was in letzter Konsequenz daraus entstanden ist.
hbommy
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