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Privathochschule EBS: Der Ex schlägt zurück

dapdEigentlich hatte er seine Kündigung schon akzeptiert. Doch jetzt bricht der Streit zwischen der Privathochschule EBS und ihrem Ex-Präsidenten Christopher Jahns wieder auf: Die Hochschule habe falsch gespielt, sagt Jahns - und will sich zurück ins Amt klagen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...849378,00.html
  1. #1

    Es ist unglaublich, wie hier von Seiten der Staatsanwaltschaft Wiesbaden vorgegangen

    Seit 16 Monaten liegt ein Unschuldsbeweis der angeblichen Dienstwagenaffäre bei der Staatsanwältin Türmer. Diese hatte versucht dem Beschuldigten Prof. Jahns und seinem RA Prof. Dierlamm eine Einsichtnahme mit juristischen Winkelzügen zu verwehren. Trotz des Wissen um die ganzen Vorgänge besaß sie die Unverfrorenheit in der Sache Dienstwagenaffäre, weitere Anklagen gegen Prof. Jahns vorzubereiten und vorzutragen. Ein unglaublicher Vorgang in der Rechtsgeschichte der Bundesrepublik.

    Erst ein Richter hatte den Mut, die Unterlagen, die der Staatsanwaltschaft seit langem vorlagen, anzufordern und Prof. Jahns sowie Prof. Dierlamm zur Einsichtnahme vorzulegen.

    Es schaudert mich, welche Macht und Willkür von einer Staatsanwaltschaft ausgehen kann. In diesem Fall sind m. E. die Grundrechte mit Füssen getreten worden.

    Um weiteren Schaden von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden abzuwenden muss der Justizminister von Hessen endlich ein Machtwort sprechen und diesem Spuk ein Ende bereiten. Das ganze Verfahren gehört jetzt in die Hände einer unabhängigen Justiz, die auch ihren Namen zu Recht trägt und nicht an einen Klüngelverein von Staatsanwälten, wo eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.

    Es gibt in diesem Fall nur Verlierer.

    Ein Beklagter der sich rechtlich gesehen nichts hat zu Schulden kommen lassen.

    Eine Uni die mit ihren Stundenten und Mitarbeitern am Abgrund angelangt ist (vielleicht schon darüber).

    Eine Staatsanwaltschaft, die in Misskredit geraten ist.

    Politiker, die nicht frühzeitig gehandelt haben.

    Eine Stadt, die an Ansehen verloren hat.

    Intrigante Mitarbeiter, die sich auf Schadenersatzklagen in Millionen Höhe einstellen müssen.

    Ein Kanzler der Universität, dem arglistische Täuschung nach den vorliegenden Berichten unterstellt wird.

    Ein Präsident der Universität, der überfordert scheint und dem erhebliche Einnahmen von Sponsoren weggebrochen sind.

    Der Steuerzahler, der einen erheblichen Anteil der durch Staatsanwälte verursachten Kosten zahlen muß.

    Die Familien aller Beteiligten.

    Nicht zuletzt auch Journalisten, die der nachgeplapperten tendiziellen Berichterstattung einen Bärendienst erwiesen haben.

    Ich kann nur hoffen, dass die Hintermänner und -Frauen alle zur Rechenschaft gezogen werden und dass sich so etwas nicht so schnell wiederholen wird.

    Sehr bedrohlich finde ich auch die Tatsache, dass durch Intigranten es ermöglicht wurde, einen Menschen für wenige Stunden in Haft zu nehmen und was in letzter Konsequenz daraus entstanden ist.

    hbommy
  2. #2

    langsamwach

    ja,ja unsre eliten.

    kaum sind die kassen leer verlieren diese anstand und nerven und bieten aufschlußreiche einblicke in den verlogenen wissenschaftsbetrieb

    übrigens mit spiegelveröffentlichungen und leserbriefen kann man keinen prozeß gewinnen
  3. #3

    EBS und andere Kaderschmieden für Eliten

    Wann kommt man in DE einmal zur Vernunft und schafft diese Kaderschmieden einfach ab. An der EBS studieren können nur die Herrschaften, bei denen die Eltern einen dicken Geldbeutel haben - vollkommen Wurscht, wie beschränkt ihr Horizont auch sein mag. Und stehen diese dann in Lohn und Brot fördern sie über ihr "Netzwerk" andere Absolventen; reiner Nepotismus ! Und schauen wir uns dann unsere Eliten in Politik und Wirtschaft an, kommt man wahrlich nicht zu dem Schluss, dass hier die Besten an der Spitze stehen ;-) Also, her mit den öffentlichen Hochschulen und dann richtiger Wettbewerb; dann zeigt sich recht schnell, wer etwas auf dem Kasten hat .... und wer eben nicht. Das Beispiel von "zu Guttenberg" sollte uns allen zu denken geben.
  4. #4

    Zitat von peter.bonin@yahoo.de Beitrag anzeigen
    Wann kommt man in DE einmal zur Vernunft und schafft diese Kaderschmieden einfach ab. An der EBS studieren können nur die Herrschaften, bei denen die Eltern einen dicken Geldbeutel haben - vollkommen Wurscht, wie beschränkt ihr Horizont auch sein mag. Und stehen diese dann in Lohn und Brot fördern sie über ihr "Netzwerk" andere Absolventen; reiner Nepotismus ! Und schauen wir uns dann unsere Eliten in Politik und Wirtschaft an, kommt man wahrlich nicht zu dem Schluss, dass hier die Besten an der Spitze stehen ;-) Also, her mit den öffentlichen Hochschulen und dann richtiger Wettbewerb; dann zeigt sich recht schnell, wer etwas auf dem Kasten hat .... und wer eben nicht. Das Beispiel von "zu Guttenberg" sollte uns allen zu denken geben.
    Im Rheingau sieht man sie dann, die reichen Schnösel mit ihren von Papi gekauften Porsches, 3 iPads unter dem Arm und glatt gegelten Haaren in den Restaurants sitzen und telefonieren oder auffällig laut und unangenehm sein.
    Diese EBS ist eine widerliche Ansammlung von Stereotypen aus der Oberschicht, die hier den Reichtum ihrer Eltern mit Arroganz und gerümpfter Nase zur Schau tragen.
    Es gibt doch so tolle elitäre Städte wie Berlin, Hamburg oder München, wiese muss diese Ansammlung von Schnöseln den schönen Rheingau verunstalten?
  5. #5

    Sozialneid

    Wie kann man eigentlich auf die Idee kommen, dass man private Hochschulen abschaffen muss? Die öffentlichen sind ohnehin überfüllt. Private Hochschulen und auch Schulen sind eine Alternative zum öffentlichen System und genießen auch Schutz, solange sie die Standards einhalten.

    Über den derzeitigen Status der EBS kann ich nichts sagen. Dass man sich da "beschränkte" Kinder reicher Eltern einen Studienplatz kaufen konnten, ist schlicht falsch. Eine Aufnahme erfolgte nur nach einer ziemlich rigiden Prüfung.

    Einer meiner Verwandten hat bei der EBS studiert und auch sein Examen dort abgelegt. Der hat ein IQ von 150 und immer nur Höchstleistung gebracht. Muss der sich jetzt genieren, weil er einen reichen Vater hatte?

    Der Beitrag von "grubbi" ist unterste Schublade und hetzerisch. Wieso erwähnt er in seiner Aufzählung "elitärer" Städte nicht Frankfurt? Ich besitze Grundstücke im Rheingau. Wenn er schon glaubt, dass der Rheingau, den ich seit meiner Kindheit gut kenne von irgend welchen Leuten "verunstaltet" wird, dann kommen die eher aus Frankfurt. Aber solche Stereotypen sind Unsinn.
  6. #6

    Netzwerken = Korruption

    Zitat von peter.bonin@yahoo.de Beitrag anzeigen
    Wann kommt man in DE einmal zur Vernunft und schafft diese Kaderschmieden einfach ab. An der EBS studieren können nur die Herrschaften, bei denen die Eltern einen dicken Geldbeutel haben - vollkommen Wurscht, wie beschränkt ihr Horizont auch sein mag. Und stehen diese dann in Lohn und Brot fördern sie über ihr "Netzwerk" andere Absolventen; reiner Nepotismus ! Und schauen wir uns dann unsere Eliten in Politik und Wirtschaft an, kommt man wahrlich nicht zu dem Schluss, dass hier die Besten an der Spitze stehen ;-) Also, her mit den öffentlichen Hochschulen und dann richtiger Wettbewerb; dann zeigt sich recht schnell, wer etwas auf dem Kasten hat .... und wer eben nicht. Das Beispiel von "zu Guttenberg" sollte uns allen zu denken geben.
    Richtig! "Netzwerken" bedeutet Beziehungen (und damit verbundene Vorteile auf Kosten Anderer) in Anspruch nehmen und ist eine Form der Korruption.
  7. #7

    Höchstleistungen fördern!

    Zitat von Urban Spaceman Beitrag anzeigen
    Wie kann man eigentlich auf die Idee kommen, dass man private Hochschulen abschaffen muss? Die öffentlichen sind ohnehin überfüllt. Private Hochschulen und auch Schulen sind eine Alternative zum öffentlichen System und genießen auch Schutz, solange sie die Standards einhalten.

    Über den derzeitigen Status der EBS kann ich nichts sagen. Dass man sich da "beschränkte" Kinder reicher Eltern einen Studienplatz kaufen konnten, ist schlicht falsch. Eine Aufnahme erfolgte nur nach einer ziemlich rigiden Prüfung.

    Einer meiner Verwandten hat bei der EBS studiert und auch sein Examen dort abgelegt. Der hat ein IQ von 150 und immer nur Höchstleistung gebracht. Muss der sich jetzt genieren, weil er einen reichen Vater hatte?

    Der Beitrag von "grubbi" ist unterste Schublade und hetzerisch. Wieso erwähnt er in seiner Aufzählung "elitärer" Städte nicht Frankfurt? Ich besitze Grundstücke im Rheingau. Wenn er schon glaubt, dass der Rheingau, den ich seit meiner Kindheit gut kenne von irgend welchen Leuten "verunstaltet" wird, dann kommen die eher aus Frankfurt. Aber solche Stereotypen sind Unsinn.
    Die Lösung - damit von Ihnen und Ihren Nachkommen weiter Höchsteistungen erbracht werden können für die Gesellschaft: Besteuerung von Besitz, Immobilien und Grundstücken mit jährlichen Abgaben und eine drastische Erhöhung der Erbschaftssteuer. Oder kommt ihr Vermögen nicht aus einem Geschäftsmodell deren Marge durch Intransparenz relativ hoch war?
  8. #8

    Finanzierung

    Zitat von Urban Spaceman Beitrag anzeigen
    Wie kann man eigentlich auf die Idee kommen, dass man private Hochschulen abschaffen muss? Die öffentlichen sind ohnehin überfüllt. Private Hochschulen und auch Schulen sind eine Alternative zum öffentlichen System und genießen auch Schutz, solange sie die Standards einhalten.

    Über den derzeitigen Status der EBS kann ich nichts sagen. Dass man sich da "beschränkte" Kinder reicher Eltern einen Studienplatz kaufen konnten, ist schlicht falsch. Eine Aufnahme erfolgte nur nach einer ziemlich rigiden Prüfung.

    Einer meiner Verwandten hat bei der EBS studiert und auch sein Examen dort abgelegt. Der hat ein IQ von 150 und immer nur Höchstleistung gebracht. Muss der sich jetzt genieren, weil er einen reichen Vater hatte?

    Der Beitrag von "grubbi" ist unterste Schublade und hetzerisch. Wieso erwähnt er in seiner Aufzählung "elitärer" Städte nicht Frankfurt? Ich besitze Grundstücke im Rheingau. Wenn er schon glaubt, dass der Rheingau, den ich seit meiner Kindheit gut kenne von irgend welchen Leuten "verunstaltet" wird, dann kommen die eher aus Frankfurt. Aber solche Stereotypen sind Unsinn.
    Allerdings müssen Sie uns dann erklären, wenn denn die öffentlichen Hochschulen so überfüllt sind, warum die EBS sowohl vom Land Hessen, als auch von der Stadt Wiesbaden erhebliche Zuschüsse von jeweils 20 Millionen bezieht, während in einer Wiesbadener Grundschule bereits der Efeu durch das Mauerwerk wächst.
    MFG
    jolip
  9. #9

    Zu dem Vorschlag von "sabine_26": Das Vermögen meines Verwandten beruht auf einem "Geschäftsmodell" in dem die Margen sehr transparent sind, dem Großhandel. Wenn Sie schon nach regulierenden Eingriffen durch den Staat rufen, dann darf ich daran erinnern, dass es da noch viel drastischere Möglichkeiten gibt, Boykott, Beschlagnahmung oder Inhaftiertung, begleitet von Hetze in den Presseorganen. Das waren so die Mittel zu denen man gegen unsere Familie zwischen 1933 und 1945 griff.

    Die Förderung privater Hochschulen (auch im Fall der EBS) unterliegt parlamentarischer Kontrolle. Auf dieser Ebene wurde über die Frage gestritten und entschieden.








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