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Privater Raumtransporter "Dragon": Fliegen und fliegen lassen

DPA / NasaDer erste private Raumtransporter zur ISS soll am Samstag starten. Für das Unternehmen SpaceX ist der Flug der "Dragon"-Kapsel nur ein erster Schritt - zu Mond und Mars. Dort will Firmenchef Elon Musk hin. Für die Nasa-Offiziellen bleibt trotzdem auch in Zukunft genug zu tun.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...829955,00.html
  1. #1

    größenwahnsinn

    sollen erstmal einen impfstoff gegen malaria und hiv entwickeln, ne pille gegen krebs, den religiösen fanatismus durch liebe und soziale ungerechtigkeiten abschaffen. mit der denke bin ich nicht alleine. nichts gegen forschung im all, aber gegen allumfassenden kapaitalismus...
  2. #2

    Komisch, dass es diese Unternehmen nur in den USA gibt. Evtl. sind die Deutschen doch nur gefühlt klüger als die Amerikaner.
  3. #3

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    Wie funktioniert sowas? Ich meine sogar NASA hat zugemacht, weil die Kosten immens sind. Womit bezahlt man das ganze, klar am anfang findet man vieleicht paar Superreiche die Langeweile haben und 10 Millionen für einen Flug ausgeben, aber bald sind alle durch und dann?
  4. #4

    20 Tonnen für 1,6 Milliarden Dollar bei einem Dutzend Flüge

    Ein Shuttle hat 30 Tonnen hochgebracht, auch wenn dann ein Flug 1 Milliarde gekostet hat. Gut, trotz Schwerlaster fahren auch genug Kleintransporter auf den Straßen herum, aber Knackpunkt ist und bleibt, dass ausser für Kommunikations- und ein paar Erderkundungs- und Wettersatelliten immer ein staatliccher Auftraggeber da sein muss, der dafür Geld ausgeben will. Man kann vielleicht mit "privaten" Raumfahrzeugen zu Mond oder Mars, aber nur, wenn ein Land bereit ist, dass Unternehmen zu finanzieren. Für die Industrie gibt es keinen Grund, Geld für den Mars auszugeben. Und für Tourismus sind die Einstiegskosten zu hoch. Wir haben ja auch immer noch so gut wie keine Unterwasserhotels...
  5. #5

    Cots

    Zitat von spatenheimer Beitrag anzeigen
    Komisch, dass es diese Unternehmen nur in den USA gibt. Evtl. sind die Deutschen doch nur gefühlt klüger als die Amerikaner.
    Im Auswahlverfahren mussten die Firmen einen Teil in den USA haben. Die großen europäischen Konzerne waren auch dabei, EADS Astrium mit Arianespace und Boeing gemeinsam, schieden aber in der letzten Runde aus.

    Hier mehr zum Auswahlverfahren:
    Commercial Orbital Transportation Services - Wikipedia, the free encyclopedia
  6. #6

    Ins Schwarze

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der erste private Raumtransporter zur ISS soll am Samstag starten. Für das Unternehmen SpaceX ist der Flug der "Dragon"-Kapsel nur ein erster Schritt - zu Mond und Mars. Dort will Firmenchef Elon Musk hin. Für die Nasa-Offiziellen bleibt trotzdem auch in Zukunft genug zu tun.

    "Dragon": Transporter von SpaceX vorm Start zur ISS - SPIEGEL ONLINE
    Der Kernsatz des Artikels ist wohl dieser: "Raumfahrt-Routiniers wie Neil Armstrong oder Eugene Cernan werden besonders aufmerksam zuschauen - sie haben durchblicken lassen, dass sie den Privaten nicht so recht über den Weg trauen."

    Warum auch. Jeder private Investor will Geld verdienen. Kann er irgendwo weniger ausgeben, wird er es tun. Und klappt vielleicht das ganze Vorhaben nicht so recht, spart man eben hier und da ein. Nicht selten auch an der Sicherheit.
    Irgendwie kommt mir das Unternehmen ohnehin vor wie ein Schuss mit der Zwille ins mögliche Ziel. Kommt das Objekt richtig an, wirds "eingefangen" - und weit vorbei ist auch daneben. Was aber geschieht bei einem Volltreffer?
  7. #7

    Zitat von Izmi Beitrag anzeigen
    Der Kernsatz des Artikels ist wohl dieser: "Raumfahrt-Routiniers wie Neil Armstrong oder Eugene Cernan werden besonders aufmerksam zuschauen - sie haben durchblicken lassen, dass sie den Privaten nicht so recht über den Weg trauen."

    Warum auch. Jeder private Investor will Geld verdienen. Kann er irgendwo weniger ausgeben, wird er es tun. Und klappt vielleicht das ganze Vorhaben nicht so recht, spart man eben hier und da ein. Nicht selten auch an der Sicherheit.
    Irgendwie kommt mir das Unternehmen ohnehin vor wie ein Schuss mit der Zwille ins mögliche Ziel. Kommt das Objekt richtig an, wirds "eingefangen" - und weit vorbei ist auch daneben. Was aber geschieht bei einem Volltreffer?
    Natürlich ist das immer ein Balanceakt, Aspekte wie Sicherheit aus Kostengründen nicht zu vernachlässigen, aber nichtsdestotrotz sind Kostenersparnisse essenziell, um weiteren Fortschritt zu ermöglichen, das muss also immer ein treibender Faktor sein.

    Das ist erst der zweite Start der Dragon-Kapsel, wie viele Starts-/versuche haben denn staatliche Raumfahrtagenturen benötigt, um zu diesem Punkt zu kommen... Sicherlich hat SpaceX den Vorteil, auf den Erkenntnissen/Erfahrungen vorheriger Generationen aufbauen zu können, aber trotzdem sollte man das ganze in Relation betrachten. Man denke mal an die fast absurden Fehlschlagsserien der Russen, wenn Roskosmos ein privates Unternehmen wäre, würde es schon längst weg vom Fenster sein.
  8. #8

    optional

    Ich finde die Idee sehr faszinierend. Warum sollen das keine Privatfirmen machen, niemand regt sich über Sateliten oder Raketen von Privatfirmen auf, wieso soll das so schlimm sein, wenn sie unbemannte Transporter hochschicken? Ich bin auch der Meinung, das man nicht erst dann mit der Raumfahrt anfangen, wenn alle Probleme auf der Erde gelöst sind, das wird nie der Fall sein. Und es gibt wahrhaftig nutzlosere Geldvernichtung als Raumfahrt
  9. #9

    Apollo 13

    Die Ereignisse um Apollo 13 machen wohl den Unterschied zwischen staatlicher und privater Raumfahrt aus. Daß ein eigentlich bekanntermaßen defektes Bauteil ins Servicemodul eingebaut wurde war zweifelsohne dämlich - aber errare humanum est. Aber als die Misere dann während des Flugs zum Mond auftrat hatte die NASA alle Möglichkeiten, um damit umzugehen. Man hatte genug Personal und Material um auf der Erde nach einer Lösung zu suchen und mit der immer nötigen Portion Glück kam niemand dabei zu Schaden. In der freien Wirtschaft laufen oft genug Dinge gerade so recht, solange nix schiefgeht, aber nur selten sind für solche Fälle nötige Redundanzen vorhanden.

    Eine andere Sache ist die: "Wiederverwendbarkeit spart um Faktor 100 Kosten". Hat der gute Mann sich mal mit dem Shuttle-Programm der NASA befasst? Möchte man ja meinen, aber es sieht irgendwie nicht so aus. Wenn der Treibstoff nur 3% der Kosten ausmacht, ergibt sich daraus natürlich ein Sparpotential, aber wie soll dann der Divisor 100 zustandekommen? Nach 33 Starts bin ich ja dann schon bei 99% der ursprünglichen Kosten für einen Start.

    j.


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