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Private Organisation: Das bisschen Haushalt . . .

DPAStaubwischen, Wäsche waschen, aufräumen - nach Überzeugung der Haushaltsexperten Lothar Schneider sollte das nicht allzu sehr aufhalten. Eine hlabe Stunde am Tag dürfte eigentlich das Maximum sein. Sein Geheimnis enthält unbequeme Wahrheiten für Männer.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,837895,00.html
  1. #1

    Top

    Ich bin begeistert! Ein Artikel voller neuer Erkenntnisse, der mein Leben verändern wird.
    Womöglich stellt sich bald auch noch raus, dass es einfacher ist eine Waschmaschine zu zweit zu Tragen, anstatt alleine. Dann aber bitte auch noch mal so einen tollen Artikel darüber liebe SPONs!
  2. #2

    optional

    Jaja, auch der Haushalt muß rational durchorganisiert sein. Werde mich gleich mal mit der Stoppuhr neben meine Frau stellen und alles genau mit Netzplantechnik durchplanen und für die Wäsche müßte eh mal ne Deadline gesetzt werden. ;-)
  3. #3

    Was es nicht alles gibt … sogar Professoren für Haushaltswissenschaften!

    Was es nicht alles gibt … sogar Professoren für Haushaltswissenschaften!

    Kann man den Herrn Professor Schneider mieten?
    Würde nämlich gerne mit eigenen Augen sehen, wie er mit einer ½ Stunde pro Tag einen kompletten Haushalt führt.

    Essen bei Mcirgendwas
    Tütensuppen
    Pizzadienst
    Wäsche kommt nur in einen Sack, denn Wäsche waschen außer Haus
    Wäsche zum Bügeln außer Haus
    Für die Einkäufe einen Einkaufsdienst
    Und zum Putzen für Bad, WC, Böden, Fenster, Türen, Schränke, Kühlschrank eine Reinigungskraft, die mehrmals in der Woche kommt

    Jepp, Herr Professor, so einen Haushalt führe ich Ihnen sogar unter einer ½ Std. pro Tag.
  4. #4

    Niveau einer schlechten Schülerzeitung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sein Geheimnis enthält unbequeme Wahrheiten für Männer.

    Mehr als eine halbe Stunde pro Tag für den Haushalt ist nicht nötig - SPIEGEL ONLINE
    1. Welche unbequemen Wahrheiten?
    2. Haushaltsarbeit hängt ganz sicher auch von ganz anderen Faktoren ab! Wie groß ist der Haushalte (Personen, Wohnfläche, Fensterzahl, Art der Wohnungseinrichtung, Verbrauch an Wäsche, (viele Arbeiter bekommen ihre Wäsche in der Firma gewaschen, eine Lehrerin kann nicht jeden Tag im gleichen Dress dastehen, manche Berufe schreiben Hemd mit Schlips vor, andere kommen mit T-Shirt und Rollkragepullover aus usw.
    3. Gerde in Paar Haushalten ohne Kinder ist von Haus aus der Aufwand geringer, z.b. weil Anzahl der Küchen- und Badfenster gleich bleiben, es und Zeit und Arbeitsaufwand pro Mahlzeit günstiger ist für 2, bei Kindern 3 usw. zu kochen, Müll runter bringen, was im Übrigen keine zusätzlich Arbeit ist, wenn man eh das Haus verlassen muss.
    4. es kann trotzdem günstiger sein, wenn einer den Haushalt macht, der oder die andere gut verdient, das hat absolut nichts mit dem Geschlecht zu tun
    5. Man kann auch gleich aus einer Tasse trinken, das spart Abwasch, aber es kommt bei Frauen nicht gut an, wenn Männer aus der Flasche trinken,
    6. das jeder mitmachen muss, ist eine Frage der Erziehung, selbst bei mir als alleinerziehender Vater muss der Sohn im Sitzen pinkeln, oder selber wischen

    also wie gesagt, unbequeme Wahrheiten sind da schon eine Menge erkennbar, zum Beispiel dass wer mehr Schuhe hat, mehr putzen muss, aber ob dies unbedingt für Männer gilt, wage ich zu bezweifeln! Effiziens ist immer gewährleistet, wenn jeder das macht, was er am Besten kann. Wenn es die Männer nicht können, bitte die Mütter verantwortlich machen, die haben es ihren Söhnen nicht beigebracht! Trotzdem würde ich nicht soweit gehen, Müttern generell mangelnde Erziehungkompetenz vorzuwerfen.
  5. #5

    Ach was

    "Die Schwierigste aufgabe bleibt es jedoch, den Partner auf das Projekt 'rationaler Haushalt' einzustimmen."

    Ich hätte geschrieben: den Partner bzw. die Partnerin.
    Denn Frauen können ihren Männern natürlich auch im Haushalt behilflich sein und ihnen ganz viele gute Tipps geben, es ist ja nicht mehr so, dass die Männer immer noch die einzigen Berufstätigen sind.

    Aber es gibt auch andere Varianten. Offene Küchen sind z.B. eine tolle Erfindung. Wenn der Fußball-TV dort in der Nähe steht, erhält man nämlich prompt regelmäßig Küchenverbot.
  6. #6

    Also...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Staubwischen, Wäsche waschen, aufräumen - nach Überzeugung der Haushaltsexperten Lothar Schneider sollte das nicht allzu sehr aufhalten. Eine hlabe Stunde am Tag dürfte eigentlich das Maximum sein. Sein Geheimnis enthält unbequeme Wahrheiten für Männer.

    Mehr als eine halbe Stunde pro Tag für den Haushalt ist nicht nötig - SPIEGEL ONLINE
    ...meine Frau hat das alles im Griff... ;-)
  7. #7

    optional

    Habe den Ratschlag befolgt. Habe erst den Flur gesaugt, und dann mit demselben Geraet das Klo gereinigt. Jetzt ist mein Staubsauger kaputt.
  8. #8

    Glaub' ich nicht!

    Ich glaube nicht, daß der Herr Professor einen normalen Haushalt in einer so kurzen Zeit bewältigt, sondern vielleicht einen "Modell"-Haushalt und das dann auf dem Papier. Blumen gießen/umtopfen? Schnittblumen versorgen? Katzenklo säubern, mit Katze zum Tierarzt (achso, der Herr Professor hat weder Blumen noch Tiere?) Papierkram/Steuererklärung/Finanzen, preis- undqualitätsbewußt einkaufen (Markt, Bioladen, Metzgerei)? Wäsche waschen und auf- und abhängen (nix Trockner - Strompreise), Hemden und Blusen bügeln, Knöpfe annähen, Fenster putzen, Grundreinigung wie z.B. Matratzen herauswuchten und absaugen bzw. Bezug waschen und neu aufziehen, Lattenrost abstauben, Betten neu beziehen, Küchenschränke innen und außen sauberhalten, kochen (nicht Fertigmist in die Mikrowelle), Türen abwischen, Decken und Wände absaugen, Bücher absaugen, Bücher ausräumen, Bücherschrank putzen und Bücher wieder einräumen, Bilder (Rahmen und Glas) säubern, nicht nur Müll rausbringen, auch Papiermüll (Kartons zerkleinern), Altglas, Verpackungsmüll entsorgen.
    Termine wahrnehmen: Autoinspektion, TÜV, Klavierstimmer, Geburtstage, Steueren, Wartung der Heizung usw....

    Ich will nicht mit weiteren Einzelheiten langweilen - Kinder sind sowieso nicht vorgesehen. Der Herr ist ein Kapitalistenknecht, der beweisen will, daß ein (vermutlich gefängniszellenartiger) Haushalt keine Arbeit macht und man gut 14 Stunden am Tag erwerbstätig sein kann.
  9. #9

    Lattenrost abstauben, Decken absaugen

    Der Mann hat keine Ahnung vom männlichen Organisationstalent und der überaus zielorientierten Lebensweise der männlichen Subjekte. Wenn man keine Frau hat, die ohnehin keine Ahnung von Organisation hat und stundenlang Selbstbeschäftigung zelebriert, beschränkt man sich auf das Erforderliche. Wenn rein nichts mehr an sauberer Wäsche vorhanden ist, kauft man welche oder überwindet sich, dieses Monstrum von Maschine anzuwerfen. Zum Trocknen wird das Zeug einfach auf den Ständer gehäufelt und jedesmal gewendet, wenn man auf den Pott muß. Bügeln ist schlimmer als Baumwollpflücken und völlig unnütz. Mit Weste oder Pullunder und einer breiten Krawatte sieht man rein nichts von dem Hemd, und nach ein paar Stunden sieht es ohnehin wie gebügelt aus. Staub rostet nicht, sondern verhält sich ruhig, wenn man nicht daran rührt. Männliche Augen können sich an den Anblick von Staub ohnehin nur schwer gewöhnen, da sie ihn nur unter weiblicher Anleitung entdecken können. Für acht Tage vorkochen ist ein wenig aufwendig wegen der Schnipselei. Aber es schmeckt deutlich besser als Döner oder Bratwurst oder die entsetzlichen Konserven. Wenn man also nicht dieser absurden Leidenschaft verhaftet ist, Frauen beim Arbeiten zuzusehen wie etwa dem knienden Bodenwischen, oder ihren Botschaften zuhören zu wollen, kann man durchaus ohne diese Dienstleistungen durchs Leben kommen, die doch nur dazu dienen, Muttersöhnchen in eine einseitige und völlig unbegründbare Abhängigkeit zu treiben. Schuhputzen muß man sowieso selber. Was waren das für herrliche Zeiten, als es noch Wildlederschuhe gab. Daran war rein nichts zu pflegen, aber die Industrie ist männerverachtend. Ich habe allerdings zu sauteuren Schuhen ein Staubtuch mitgeliefert bekommen, mit dem man ungeputzte Schuhe binnen weniger Sekunden in einen höchst gepflegten Zustand bringen kann.

    Haustiere, die nicht kochen, spülen, waschen, putzen, staubwischen und bügeln können, ergeben absolut keinen Sinn. Ähnliches gilt für Zimmerpflanzen, die man nicht verspeisen kann. Frauen empfinden nicht nur mein Büro, sondern auch meine Wohnung entsetzlich kalt und ungemütlich. Es ist zu vermuten, daß sie die Existenz von Staubfängern schmerzlich vermissen, wie etwa Setzkästen, ein Kleinod der Beschäftigungstherapie.








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