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Privatbank Sal. Oppenheim: Nummer eins im Niedergang

Finale eines Familienunternehmens: Bei Sal. Oppenheim geben die haftenden Gesellschafter die Geschäftsführung ab. Die legendäre Privatbank kämpft um die Zukunft unter der neuen Mutter Deutsche Bank - doch das Vertrauen ist angekratzt. Treue Kunden mit großen Millionenvermögen machen sich davon.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...670333,00.html
  1. #10

    Andere Akteure

    In der Fotostrecke findet man eine Person, die mit dem Wohl und Wehe von Oppenheim eng verbunden ist: Josef Esch. Seine Rolle zu beleuchten wäre einen gesonderten Beitrag wert.

    Eine weitere Person wird gar nicht erwähnt: Gustay Adolf Schröder ehem. Vorstand der Stadtsparkasse Köln.

    Über den Niedergang zu schreiben ohne diese beiden Personen zu nennen ist fahrlässig. Aber ich kann den Verfasser auch verstehen. Er wollte ja ein Artikel schreiben und kein Buch über den rheinischen Klüngel.
  2. #11

    doch das interessiert sogar ungemein ...

    ... weil die beinahe für Arcandor etliche Millionen aus dem Deutschlandfonds abgegriffen hätten.
    Millionen vom STEUERZAHLER die dann eben nicht den Karstadtangestellten oder der Sicherung ihrer Jobs gedient hätten, sondern erst einmal der Sicherung der Privatvermögen (Bürgschaften) der Sal Oppenheim Clique!
    Die haben sich bis zuletzt für die Schickedanz und Arcandor eingesetzt, weil die mit eigener Knete drinnen hingen.
    Da wären ZIG MILLIONEN STEUERGELDER direkt in die Taschen von zockenden Multimillionären geflossen.
    Ich finde schon, dass das den informierten Bürger und Steuerzahler interessieren sollte.
  3. #12

    .

    Zitat von funkster Beitrag anzeigen
    Da wären ZIG MILLIONEN STEUERGELDER direkt in die Taschen von zockenden Multimillionären geflossen.
    Ich finde schon, dass das den informierten Bürger und Steuerzahler interessieren sollte.
    Aha sehr interessant. D.h. also jeder vermögende Bankkunde ist gleich ein Zocker? Meine Güte, zuviel Oskar Lafontaine gehört was?
  4. #13

    der Fall zeigt die Gier...

    Oppenheim zeigt nun wirklich genau das Gesicht der Krise. Eine jüdische Bank, seit 1789, die immer schon angefeindet wurde, die sogar die Nazis überlebte und unabhängig blieb, scheitert an der aktuellen Krise. Warum? Gier der Banker (mehr Umsatz, mehr Boni), Vetternwirtschaft (die billigen Kredite in der Familie, wie im Artikel beschrieben) und natürlich auch die Gier der Kunden (das kommt davon wenn 5% Rendite nicht reichen sondern es 10 sein müssen).
    Ich habe vor über 10 Jahren mal bei Oppenheim als externer Berater gearbeitet, die Leute am Empfang immer Top gekleidet, nett, freundlich, auch die Mitarbeiter, nie von oben herab, auch die mit Adelstitel. Die Zeiten sind nur in der Äre Ackermann-25%-Rendite vorbei.... wie gesagt, was nich mal die Nazis geschafft haben....
  5. #14

    SPON sollte besser recherchieren

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Finale eines Familienunternehmens: Bei Sal. Oppenheim geben die haftenden Gesellschafter die Geschäftsführung ab. Die legendäre Privatbank kämpft um die Zukunft unter der neuen Mutter Deutsche Bank - doch das Vertrauen ist angekratzt. Treue Kunden mit großen Millionenvermögen machen sich davon.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...670333,00.html
    Die SPON Redakteurin, die diesen Artikel geschrieben hat soll doch bitte mal den Halbsatz "das völlig aus dem Ruder gelaufene Investmentbanking" untermauern.
    Das Investmentbanking von Sal. Oppenheim ist und war bis auf eine Ausnahme im Jahr 2008 (und da waren alle Investment Banken in den Miesen) immer profitabel gewesen.
    Das operative Investment Banking Geschäft hat also mit dem "Niedergang" von Sal. Oppenheim nichts zu tun. Im Gegensatz zu vielen anderen Banken hat man nämlich nicht in fragwürdige Konstruktionen wie z.B. Credit Default Swaps investiert.
  6. #15

    bitte aufpassen!

    Zitat von zulthak Beitrag anzeigen
    Aha sehr interessant. D.h. also jeder vermögende Bankkunde ist gleich ein Zocker? Meine Güte, zuviel Oskar Lafontaine gehört was?
    Ihr Kommentar ist inhaltlich voll am Thema meines zitierten Beitrages vorbei:

    1. Ich habe überhaupt nichts über Bankkunden gesagt.
    2. Mit "Sal Oppenheim Clique" meine ich eben diese (Eigentümer und Teilhaber der Bank) und nicht die Kunden. Da hat eine kleine Bande gieriger Bänker als größter Aktionär von Arcandor und durch die Unterstützung von Frau Schickedanz und die entsprechenden Bürgschaften das Familien- und Bankvermögen größtenteils verzockt.

    Arcandor hatte aus dem Deutschlandfonds Bürgschaften über 650 Millionen Euro sowie einen Kredit von 200 Millionen Euro beantragt.

    Dieses Geld wäre dann natürlich erstmal dem größten Aktionär, nämlich Sal Oppenheim zugute gekommen.
    Der Steuerzahler hätte, den Verlust der ZOCKER getragen und deren Privatvermögen gerettet.
    Gottseidank ist das nicht passiert.

    PUNKT.
  7. #16

    Verzockt

    Zitat von funkster Beitrag anzeigen
    ... weil die beinahe für Arcandor etliche Millionen aus dem Deutschlandfonds abgegriffen hätten.
    Millionen vom STEUERZAHLER die dann eben nicht den Karstadtangestellten oder der Sicherung ihrer Jobs gedient hätten, sondern erst einmal der Sicherung der Privatvermögen (Bürgschaften) der Sal Oppenheim Clique!
    Die haben sich bis zuletzt für die Schickedanz und Arcandor eingesetzt, weil die mit eigener Knete drinnen hingen.
    Da wären ZIG MILLIONEN STEUERGELDER direkt in die Taschen von zockenden Multimillionären geflossen.
    Ich finde schon, dass das den informierten Bürger und Steuerzahler interessieren sollte.
    .....

    Sal. Oppenheimer Niedergang fing aber nicht mit diesem gehegten Unternehmen an, sondern mit der Hinwendung zu den Derivaten, die auch diese Investmentbank völlig überforderte.
    Und nun reibt sich die Ackermann die Hände, kommt er doch fürn Appel und nen Ei an einen exquisiten Kundenstamm.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....


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