Preußen-Hochzeit beim RBB: Ich will einen Clown, keinen Kaiser

Urlaub von der Gegenwart: Der Ururenkel des Kaisers heiratet, der öffentlich-rechtliche*RBB überträgt den Schmonzes drei Stunden live. Mit seinem Neo-Preußentum*befeuert*der Sender*die konservative Kritik an der Moderne*-*und stellt den*Adeligen wieder einmal als besseren Mensch dar.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...782421,00.html
  1. #100

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Urlaub von der Gegenwart: Der Ururenkel des Kaisers heiratet, der öffentlich-rechtliche*RBB überträgt den Schmonzes drei Stunden live. Mit seinem Neo-Preußentum*befeuert*der Sender*die konservative Kritik an der Moderne*-*und stellt den*Adeligen wieder einmal als besseren Mensch dar.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...782421,00.html
    Zumal es in Deutschland seit 100 Jahren keinen Adel und keine Adeligen mehr gibt.

    Nur noch teils komisch klingende, lustige Namen mit einer gewissen, meist negativer Historie.
  2. #101

    hallo? wo sind die demokraten geblieben?

    Zitat von Freefrolic Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass das schlimmste Verbrechen der Menschheit nicht passiert wäre, wenn wir eine konstitutionelle Monarchie behalten hätten. Dann wäreder Holocaust undenkbar gewesen und das Monster aus Braunau wäre Postkartenmaler geblieben.
    ist klar, ein depp, der auf grund irgendwelcher völlig unbegründeten geburtsrechte regiert, schützt vor faschisten und hat ahnung vom regieren....erstens, ein regimesturz ist immer möglich. zweitens, schonmal überlegt, wie die sogenannten adligen an ihre macht gekommen sind? sie selbst haben diese mit unterdrückung und verbrechen an der menschlichkeit erhalten. solche menschen sollen vor neuen verbrechen schützen? sie sollten in eine monarchie auswandern. in einem demokratischen land sind sie wohl falsch.
  3. #102

    Der "Kaiser" Deutschlands...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Urlaub von der Gegenwart: Der Ururenkel des Kaisers heiratet, der öffentlich-rechtliche*RBB überträgt den Schmonzes drei Stunden live. Mit seinem Neo-Preußentum*befeuert*der Sender*die konservative Kritik an der Moderne*-*und stellt den*Adeligen wieder einmal als besseren Mensch dar.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...782421,00.html
    ... lacht über die Ignoranz dieses Kolumnisten. Er bezeichnet sich als "der Kritiker" und weiß eigentlich überhaupt nicht von was er redet. Das Deutschland ohne die Hohenzollern heute wahrscheinlich den selben Lebensstandard wie der Kosovo hätte, weil wir die Transformation im 19. Jahrhundert vom Agrar- zum Industriestaat nicht geschafft hätten, bleibt dabei völlig unbeachtet. 1911 vor exakt 100 Jahren war Deutschland noch eine blühende, optimistische Landschaft mit einem Altersdurchschnitt von 15 Jahren. Heute ist es ein Land von überalteten Querulanten die sich selbst kannibalisieren und an allem etwas auszusetzen haben.
    Wenn Deutschland keinen Kaiser hat, warum sollten dann die anderen Staaten noch Königshäuser haben? Die kosten doch auch nur Geld, das man für andere Zwecke verwenden kann wie zum Beispiel die Eurokrise zu bewältigen.
  4. #103

    Jedem das seine

    Naja, die Proleten dieser Republik haben schließlich auch ihre Stars, die überall präsent sind, so dass man ihnen kaum entkommen kann: Mario Barth, Bushido, Frau Katzenberger. Warum daneben nicht ein bißchen Bürgertum und daneben wiederum noch ein bisschen Adel. Finde ich nicht so schlimm ...
  5. #104

    Prinzessinnenschmäh

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Urlaub von der Gegenwart: Der Ururenkel des Kaisers heiratet, der öffentlich-rechtliche*RBB überträgt den Schmonzes drei Stunden live. Mit seinem Neo-Preußentum*befeuert*der Sender*die konservative Kritik an der Moderne*-*und stellt den*Adeligen wieder einmal als besseren Mensch dar.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...782421,00.html
    Herr Dietz,

    welch ein humorloser Beitrag! Schon der zweite innerhalb kurzer Zeit. Sie sollten sich ein paar Tage frei nehmen und ausschlafen. Berlin ist anstrengend. (Potsdam offenbar auch)
  6. #105

    Nur eine falsche Entscheidung unter vielen..

    denn der ÖRR ist schon lange verkommen. Boulevard-Themen ohne Ende, Soaps, sinnentleerte "Service"-Themen ohne Ende, nur noch die publikumsträchtigsten Sportarten, und, und, und. Und dabei ständig der mahnende Zeigefinger, dass wir unsere Kinder im Glauben an Gott erziehen sollen, weil sie sonst keine "Werte" hätten...

    Dieser ÖR nimmt seinen Auftrag schon lange nicht mehr wahr. Und eine Preußen-Hochzeit auf nur auf einem Program, das ich im Zweifel auch noch wegschalten kann, ist mir lieber als ein Papstbesuche auf ARD, ZDF und div. dritten Kanälen gleichzeitig, so dass es mit dem Wegschalten schon schwierig wird.
  7. #106

    Der Deutsche

    Der Deutsche und seine Identität: Aus lauter Angst vor Geschichte und Identität, will man einen Clown statt eines Kaisers.

    Der Autor, der bei der FAZ angeblich "über alles" geschrieben haben will, ist einfach nur erbärmlich: in seiner massenkonformen, opportunistischen Zurschaustellung der brav geschluckten ideologie; in seinem orientierungs und identitätslosen kleinen Dasein.

    Hauptsache dagegen, dann fällt niemandem auf dass man nichts zu sagen hat.
  8. #107

    Goldig

    Zitat von Adran Beitrag anzeigen
    Wer es nicht sehen will, der brauch es ja auch nicht.
    ich seh`es nicht, ich hab noch nicht mal einen Fernseher und ich empfinde es dennoch als eine Frechheit. Die Konsequenz des "sie müssen es ja nicht sehen" ist, dass ich gar kein Fernsehprogramm mehr konsumiere, aber das ist doch wohl nicht ihre Sache. Mir reicht es schon, wenn ich ungebeten damit belästigt werde, ohne mich entziehen zu können.

    Zitat von Adran Beitrag anzeigen
    ich finde es richtig,und freue mich auf die Hochzeit.
    Ja, jeder darf ein "Unterthan" sein, auch lange nach dem Tod von Heinrich Mann. Mehr als Mitleid dürfen Sie dafür aber nicht erwarten.
  9. #108

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Urlaub von der Gegenwart: Der Ururenkel des Kaisers heiratet, der öffentlich-rechtliche*RBB überträgt den Schmonzes drei Stunden live. Mit seinem Neo-Preußentum*befeuert*der Sender*die konservative Kritik an der Moderne*-*und stellt den*Adeligen wieder einmal als besseren Mensch dar.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...782421,00.html
    Nichts sollte mir "egaler" sein und dennoch reagiere ich auf den Scheiss. Aber ohne jegliche Reaktion könnte ich nicht loswerden, dass ich diesem Gesocks ähnlich wenig Einfluss auf unser aller Leben wünsche wie allen anderen der Vergangenheit und dem Kastendenken verhafteten Menschen auch. Freut euch eurer nicht verdienten Erbschaften, aber haltet, mit Verlaub, die Fresse. Eure Zeit ist schon lange vorbei
  10. #109

    Ein grober Überblick für den seriösen Leser

    Bei Herrn Diez klingt unverkennbar Neid durch. Wer würde denn nicht gern mit einem Rolls-Royce zur eigenen Hochzeit vorfahren anstatt mit einem popeligen Passat? - und dann auch noch Meier heißen? Wahrscheinlich ist der Rolls noch nicht einmal ausgeliehen, sondern der Zweitwagen des Schwiegervaters, mit dem er sich bevorzugt zur Moorhuhnjagd chauffieren lässt. Wer solche ätzenden Artikel schreibt, dem stünde ein bisschen mehr Hintergrundwissen gut zu Gesicht, denn der Adel ist tief in die deutsche Geschichte eingebettet – deshalb hier ein grober Überblick für den seriösen Leser:

    Alles wäre doch ganz anders gekommen wenn seinerzeit nicht Graf Ernst Casimir II. von Isenburg-Büdingen die Gräfin Ferdinande zu Erbach-Schönberg geehelicht hätte – Ernst Casimir II. war bekanntlich der Sohn des Grafen Ernst Casimir I. von Isenburg-Büdingen, aber sein wallender Charakter wurde stark vom Geschlecht derer zu Bentheim-Steinfurth geprägt, denn seine Mutter war keine Geringere als die Gräfin Eleonore von Bentheim-Steinfurth. Schon vor Jahren wies der berühmte Adelsforscher Oliver Arno Poplonski einwandfrei nach, dass der mütterliche Einfluss im Magnatentum von Mittelhessen bis hin ins Weserbergland sträflich unterschätzt wird – die Folgen sind, wie wir alle wissen, bis heute spürbar. Und so kommt man an dieser Feststellung nicht vorbei: Prinzessin Sophie von Isenburg wäre heute keine Prinzessin ohne ihre Mutter Christine Gräfin von Saurma, wobei nicht verschwiegen werden darf, dass über ihren Großvater Johann Franz Achatius Maria Graf von Saurma seinerzeit gewisse Pikanterien in Umlauf waren, ihm wurden nicht nur außereheliche Beziehungen im bürgerlichen Milieu nachgesagt, sondern er soll sogar eine Affaire fatale mit einem weiblichen Mitglied der Familie Solms-Hohensolms-Lich gehabt haben, vielleicht war es aber auch das Haus Stolberg-Wernigerode, die Forschungen sind noch nicht abgeschlossen.