Pressestimmen zu Lance Armstrong: "Der Absturz hat gerade erst begonnen"

REUTERS"Nackter König", "gestürztes Idol" - für die Zeitungen in den USA und Großbritannien sind die ruhmreichen Tage von Lance Armstrong gezählt. Für die spanische und französische Presse hingegen ist der 40-Jährige noch immer der "Größte" und ein "Meister".

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,852161,00.html
  1. #1

    Armstrong

    Es ist gut, dass Jan Ulrich nicht bereit erklärt hat, nach Aberkennung für Armstrong, die Tour de France-Siege für sich gut schreiben zu lassen. Nun gibt es in den Siegerlisten einen weissen Fleck. Seine Haltung ist verständlich. erstmal sieht er die Leistung seines Kontrahenten, trotz allem, undder erneuten Häme, Hetze und Niedertracht in den deutschen Medien, ister so umgangen, eine gute Haltung.
  2. #2

    Zitat von Nachtheinigte Beitrag anzeigen
    Es ist gut, dass Jan Ulrich nicht bereit erklärt hat, nach Aberkennung für Armstrong, die Tour de France-Siege für sich gut schreiben zu lassen
    Naja, der Radsport, bzw der Sport überhaupt hat an dieser Stelle ein gewaltiges Problem: Man kann zwar jemanden des Dopings überführen, aber man kann einfach nicht garantieren, daß ein nicht überführter sauber war. Bei Ullrich kommt hinzu, wenn er ebenfalls zu dieser Zeit gedopt war, herrscht wieder Waffengleichheit, womit ihn Armstrong "fair" geschlagen hat. Insofern ist es eigentlich schon recht anständiger Sportsgeist, wenn er die Titel jetzt nicht haben will. Nur das unlösbare Problem ist, denjenigen zu finden, der nachweislich NICHT gedopt war, was komplett unmöglich ist. Der Sport hat an dieser Stelle ein echtes Konzeptproblem und die Frage ist generell, wie man damit umgehen will. An der Stelle sollte man vielleicht mal das gesamte Prinzip der Sportförderung überdenken. Dem "Markt" das alleine zu überlassen, scheint genausowenig zu funktionieren, wie in der Finanzwirtschaft und das "Sieger fördern, Verlierer fallen lassen" Prinzip erhöht den eh schon hohen Konkurrenzdruck. Sowas bereitet den Boden für regelwidriges Verhalten.
  3. #3

    Hauptsache,

    die Bundesliga ist sauber. Sorry sollte eim Witz sein...Lach
  4. #4

    Zitat von marthaimschnee Beitrag anzeigen
    Naja, der Radsport, bzw der Sport überhaupt hat an dieser Stelle ein gewaltiges Problem: Man kann zwar jemanden des Dopings überführen, aber man kann einfach nicht garantieren, daß ein nicht überführter sauber war. Bei Ullrich kommt hinzu, wenn er ebenfalls zu dieser Zeit gedopt war, herrscht wieder Waffengleichheit, womit ihn Armstrong "fair" geschlagen hat. Insofern ist es eigentlich schon recht anständiger Sportsgeist, wenn er die Titel jetzt nicht haben will. Nur das unlösbare Problem ist, denjenigen zu finden, der nachweislich NICHT gedopt war, was komplett unmöglich ist...
    Da sollte man eben gar nichts ändern, sondern diese Zeit als die "Doping-Ära der Tour" bezeichnen. "Ein bisschen eigene Leistung" war schließlich trotzdem dabei - wobei ich bei Armstrong sogar die Anwendung eines echten Hilfsmotors im Kurbelgehäuse nicht ausschließen würde. Damit rechnete damals schließlich niemand und ein Austausch des Rades, nach Zielankunft, wäre sicher keinem aufgefallen.
  5. #5

    Yoooh

    Was habe ich mir Antworten eingeholt als ich hier von eiliger Medizin schrieb. Aber trotz alle dem, so was ist schon eine starke Leistung trotz Dopings, aber zum Glück nicht erlaubt. Die Strafe ist bekannt, da muss der durch.
  6. #6

    optional

    auf's Rad ????
    Wie sieht's mit der Rechtschreibung aus, liebe Redakteure ?
  7. #7

    Ihr seid doch gar nichts!

    Jetzt stürzen sich die Alltagsjammerlappen und Dauerverlierer auf einen der groessten Sportler aller Zeiten. Doping? Nicht bewiesen. So oder so handelt es sich um eine große Leistung. Meine Damen und Herren: Sie entthronen jetzt genuesslich einen Sportstar, setzen sich weiter chipsfressend auf die Couch und erzählen wahrscheinlich ihren konsolengeilen dicken Kindern: "Hauptsache, wir sind nicht gedopt!" Ihr seid Verlierer! Und das weiß auch Lance und alle, die mal ernsthaft Rad gefahren sind.