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Pressestimmen zu Hertha-Urteil: "So aber gibt es nur Verlierer"
DPADie deutsche Presse kritisiert heftig das Urteil des DFB-Sportgerichts, das Spiel zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf nicht zu wiederholen: "Ein fatales Signal" und "seltsam ängstlich" sei die Entscheidung der Richter.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...834329,00.html
- #1 21.05.2012 21:11 von
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Warum die Aufregung?
Man hätte das Spiel auch schon vorher abbrechen können und 3:0 für Düsseldorf werten als die Hertha-Fans sich so total daneben benahmen.
Das ist mit Sicherheit auch ein Punkt der sehr stark in dieses 'Urteil' eingeflossen ist. Nicht immer die Hälfte vergessen wenn es um sowas geht.
Fans beider Lager haben sich nicht gerade vorbildlich verhalten, ausgleichende Gerechtigkeit am Ende. - #2 21.05.2012 21:33 von
Man sollte wirklich nicht vergessen, dass die Berliner Fans mehrmals versucht haben durch Gewalt den Schiedsrichter zum Spielabruch zu bewegen.
Was die Düsseldorf Fans nach dem Spiel gemacht haben, ist sicher nicht gut zu reden und muss auch mit Sanktionen belegt werden, aber das war pure Euphorie! Außerdem ist es doch mehr als lächerlich, wenn man sich die widersprüchlichen Aussagen einiger Hertha Spieler ansieht. - #3 21.05.2012 21:44 von
die latte liegt hoch...
...für zukünftige fälle. was bitte muss passieren, wenn nicht einmal solch ein spiel wiederholt wird? mord und totschlag?
- #4 21.05.2012 22:25 von
eigenartig,
warum werden Dinge miteinander verquickt, die getrennt zu behandeln sind? Zu verhandeln war ausschließlich die Unterbrechung des Spiels durch die Fans kurz vor Schluss der Nachspielzeiz. Und hier wurde Hertha zweifelsfrei der Chance beraubt, durch ein einziges Tor die Bundeslgazugehörigkeit zu erhalten. Deshalb wäre auch ein Wiederholungsspiel das einzige gerechte Urteil gewesen. Aber ich vertraue auf die oberen Instanzen, auch wenn die Sportgerichtsbarkeit hin und wieder eigenartige Wege geht.
- #5 21.05.2012 22:49 von
und wo ist da jetzt ihre beschriebene ausgleichende gerechtigkeit?
jetzt gibt es nur verlierer.
düsseldorf wird extrem "beliebt" sein in der liga- bei jeder entscheidung für düsseldorf werden die fans dfb-mafia schreien.
spielerisch is t düsseldorf eh bald wieder in liga 2 und wenn sie dann auf hertha treffen- ist da doch nur haß und gewalt - das ist vorprogrammiert.
ein gericht hat rechtsfrieden herzustellen- dieser aufgabe ist das sportgericht nicht im mindesten nachgekommen- das wird sich noch als fataler fehler herausstellen. - #6 21.05.2012 22:58 von
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Wir sollten doch bei den Fakten bleiben. Und die sagen eindeutig, dass über zehn Minuten vor Spielende (90 Minuten plus Nachspielzeit) die ersten Düsseldorfer Fans ins Stadioninnere gelangt sind. Bereits beim ersten Fan hätte der Schiri das Spiel unterbrechen und verlangen müssen, dass die Fans wieder in ihre Blöcke verbracht werden.
Ab diesem Zeitpunkt ist das Spiel irregulär weitergelaufen.
Was vorher gewesen ist (Bengalos, ...) ist sicherlich auch ahndenswert, aber nicht relevant für die Entscheidung.
Das Spiel muss wiederholt werden. Ohne Zuschauer (außer am TV).
Alles andere ist ein Skandal. Da kann man juristisch noch so spitzfindig argumentieren und von den eigentlichen Fakten ablenken.
Ein schwarzer Tag für die DFB-"Gerichtsbarkeit". - #7 21.05.2012 23:18 von
Widerspruch
Nein, da ist nichts lächerlich. Sie bringen aber einiges durcheinander.
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1. waren die Berliner Fans nicht allein die bengalischen Idioten, das Feuer kam auch von Dusseldorfen.
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2. wollten die Berliner Fans zu Beginn der zweiten Halbzeit sicher nicht den Spielabbruch.
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3. zeigten sich die Hertha-Spieler in dieser Situation vorbildlich, indem sie ins Feuer gingen und die Fans beruhigten.
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4. ließ der Schiedsrichter über den Stadionsprecher verlautbaren: "Sollte noch einmal etwas auf den Rasen fliegen oder diesen jemand betreten, wird das Spiel sofort abgebrochen."
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5. standen die Zuschauer 10 Minuten vor Schluss am Spielfeldrand, was sie nicht dürfen und nach DFB-Statuten zur Unterbrechung oder zum Abbruch führen muss.
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6. liefen Hundertschaften dieser Zuschauer nicht nach dem Spiel, sondern zwei, drei Minuten vor Spielende auf das Feld und beendeten de facto damit die Partie, da ein Spielbetrieb nicht weiter möglich war.
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7. demolierten diese Zuschauer nicht nur das Spielfeld erheblich bis zum Endfernen ganzer Rasenteile, sondern nahmen auch noch die Eckfahnen mit, was nach DFB Statuten zum Abbruch der Partie führen muss.
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8. war die Situation für die Hertha-Spieler sehr wohl bedrohlich. Auf dem Spielfeld umringt von Hunderten gegnerischen Fans kann die Lage bei aller "Friedfertigkeit" schnell kippen, insbesondere wenn die Fans erfahren, dass Dusseldorf zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht aufgestiegen war.
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9. kann in zwei, drei Minuten der Endphase viel passieren, wie jeder Fußballfreund weiß. Die Berliner hatten zum Schluss hin einen guten Lauf und es sah sehr wohl nach einem Tor für Berlin aus, womit Dusseldorf eben nicht "aufgestiegen" wäre.
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10. hätte Stark zu diesem Zeitpunkt wie angedroht aus genannten Gründen abgebrochen, dann wäre die Wertung 3:0 für Hertha.
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11. war es sehr fair von Hertha wieder anzutreten, sie gaben sehr glaubhaft zu Protokoll, dass man sie aus polizei-taktischen Gründen darum bat, um "Schlimmeres zu verhindern". Das allein sagt viel, in wie weit man die dusseldofer Fans als "völlig harmlos" einschätzte. Dass diese dann "gespielte" eine Minute nicht als regulärer Spielbetrieb gewertet werden kann, das sagt einem jeden allein der gesunde Menschenverstand. Man male sich aus: Hertha hätte das eine entscheidende Tor gemacht! Wer bei Verstand will sagen: Doch doch die Fans wären dann ganz friedlich wieder zurück über den Zaun geklettert und hätten sich artig hingesetzt: Wer bitte?
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12. sind die Rüpeleien und das Geschubse der Hertha-Spieler in den Katakomben nach Beendigung des Spiels geschehen, hatten also auf das Spielgeschehen keinerlei Einfluss. Sollte es gar nachweisbar zu Schlägen gegen den Schwach gekommen sein, dann gehört das natürlich strafrechtlich verfolgt. Vom Zivil- wie auch vom Sportgericht. Doch das steht auf einem anderen Blatt und dass das der Opener vom Rifferie bei der Verhandlung - in der es einzig um die Frage des Spielverlaufs - war, zeigt dessen parteiliche Befangenheit.
Es kann nur eine Entscheidung geben und die muss - wenn es nach rechten Dingen zu geht - lauten: Ein Wiederholungsspiel ansetzen! Dann ist ja immer noch alles offen für Dusseldorf. Alles andere ist ein Vergehen am Sport und setzt die völlig falschen Zeichen für eine Fan-Unkultur. - #8 22.05.2012 00:10 von
Medien-Trash
Es wurden zweimal 90 Minuten gespielt. Jeweils mit An- und Abpfiff.
Fortuna : Hertha 4:3
besondere Vorkommnisse 2 Spielunterbrechungen
1) beim Torerfolg der Fortuna zum 4:2 werfen Hertha Anhänger massenhaft Feuerwerkskörper auf das Spielfeld, Intention unklar.
2) knapp 2 Minuten vor Ende der 7 minütigen Nachspielzeit stürmen Anhänger der Fortuna den Platz um ihre Mannschaft zu feiern, da sie irrtümlicherweise davon ausgingen das Spiel sei beendet.
Der Schiedsrichter pfiff das Spiel nach beiden Unterbrechungen wieder an.
desweiteren
a) Abbrennen von bengalischen Feuern in beiden Fanblöcken - mittlerweile fast Standard in der Bundesliga - Geldstrafe für beide Teams.
b) krass unsportliches Verhalten mehrerer Hertha Spieler gegenüber Gegenspielern und dem Schiedsrichter nach dem Spiel, Sperren werden folgen.
Hertha 2011/2012 ist einfach nur peinlich. Allein auf die Idee zu kommen gegen die Spielwertung zu klagen ist schon relativ bescheuert, da die Klage 0 Aussicht auf Erfolg hatte. Stichwort: Tatsachenentscheidung.
Wirft man dann noch einen Blick auf die Gründe der beiden Unterbrechungen sieht man auf der einen Seite eine skandalöse Entgleisung einiger Hertha Anhänger und auf der anderen Seite ein dusseliges Missgeschick vieler Fortuna Fans.
Wenn man natürlich ein Stürmen des Platzes nach Abschluss einer erfolgreichen Saison pauschal gleichsetzt mit Gewaltexzessen wie man sie bei einigen Vereinen in jüngster Vergangenheit erlebt hat, dann kann man so argumentieren wie viele Medien das tun und ein Wiederholungsspiel fordern. Immerhin scheint der tagesspiegel noch bei Sinnen zu sein.
Hoffentlich zieht der DFB Konsequenzen aus diesem Drama und schafft endlich diese unsägliche Relegation ab. 3 steigen auf und 3 steigen ab, das spart allen Beteiligten jede Menge Anwaltskosten. - #9 22.05.2012 00:34 von
das Urteil ist gefallen ...
Lange vor den überflüssigen Unkenrufen der Presse ist hier andieser Stelle schon alles gesagt bzw. geschrieben worden, was zu sagen/schreiben ist.
Das Spiel ist gültig, es gibt keine Wiederholung, die Herthaner haben sich selbst geschadet, ein paarfeiernde Düsseldorfer sind kein Grund zur Wiederholung.
BASTA !!!
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