Presseschau: "Die Zukunft von Merkozy ist in Gefahr"

dapdDer Ausgang der französischen Präsidenten-Wahl dominiert die Schlagzeilen in Europas Zeitungen: Ein möglicher Machtwechsel beunruhigt vor allem die konservativen Kommentatoren. Sie warnen, der Sozialist Hollande könne die EU destabilisieren. Andere beklagen das Abschneiden der Rechtspopulisten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...829155,00.html
  1. #1

    Das neoliberale Merkozy-Gemurkse der Milliarden Alimentierung der globalen Finanzindustrien per Verschuldung der Deutschen und Kaputtsparens der Südeuropäer muss schnellsten beendet werden. Es ließe sich auch nur unter den Bedingungen einer EU-Diktatur konsequent durchsetzen. Deshalb hoffen Millionen Menschen auf Francois Hollande, der sich bisher allerdings in diesem Wahlkampf nicht als Dynamiker erwiesen hat. Egal, die Hauptsache ist es, dass Merkozy vor die Wand läuft!
  2. #2

    Zitat von almabu Beitrag anzeigen
    Das neoliberale Merkozy-Gemurkse der Milliarden Alimentierung der globalen Finanzindustrien per Verschuldung der Deutschen und Kaputtsparens der Südeuropäer muss schnellsten beendet werden.
    Und was sollte man stattdessen machen? Mehr Geld leihen? Zinslast weiter erhöhen? (bei fallender Population wird exponentiell schwerer diese dann zu bedienen)
    Oder einfach Geld drucken? Die Inflation frisst dann das Gehaltsplus schnell auf, die Angst zerstört den Wert weiter. Sprit wird unbezahlbar. Das Geld nichts mehr wert. Das führt automatisch zu Nationalismus und Chaos, siehe Dtl 30iger Jahre des letzten Jahrhundert.
    Niemand in Europa spart, auch jetzt nicht. Unsere Staatsquote ist riesig.

    Und kommen sie mir nicht mit Euro-Bonds.
  3. #3

    zu befürchten . . . auch das Erstarken der " Fluegelparteien ". Lwetzteres ist eher bedenklich, nicht so sehr dass Sarkozy vermutlich endgültig ausgedient hat. Bei der Stichwahl hat er kaum eine Chance.

    Wünschenswert wärer allerdings, dass Frau Merkel über das Ergebnis der Wahl in Frankreich gründlich nachdenkt und nicht beharrlich ihren - m.E. nach - gefährlichen Kurs einfach weiterfährt. Für Deutschland wäre ein Kurswechsel durchaus gut, auch wenn er an Merkel's Täumen erheblich kratzt.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Ausgang der französischen Präsidenten-Wahl dominiert die Schlagzeilen in Europas Zeitungen: Ein möglicher Machtwechsel beunruhigt vor allem die konservativen Kommentatoren. Sie warnen, der Sozialist Hollande könne die EU destabilisieren. Andere beklagen das Abschneiden der Rechtspopulisten.

    Presseschau: "Die Zukunft von Merkozy ist in Gefahr" - SPIEGEL ONLINE
    Eine Pariser Freundin von mir behauptet allerdings, daß viele der Leute, die Le Pen gewählt haben, in der nächsten Runde Sarkozy wählen werden :(.
  5. #5

    Das eigentliche Problem Europas sind nicht tragfähige Casinowachstumskonzepte an der Peripherie als Folge der dortigen ineffizienten Administrationen.
    Europa sollte sich daher auf einen Administrationsstandard einigen bzw. einen solchen vorgegeben bekommen.
    Desweiteren muß dafür gesorgt werden, daß an der Peripherie wieder realwirtschaftlich verwertbares und nicht nur Schrottimmobilien produziert werden.
    Das könnte auch dadurch geschehen, das man die Peripherie mehr ins Zentrum rückt indem man bei gesteigerter Effiziens europäischer Administrationen in Richtung des vorgelagerten Maghreb expandiert wie es z.B. schon mit der etwas eng gedachten Desertec-Initiative der Fall sein sollte.
    Europa leidet zur Zeit nicht am fehlenden Geld und an einer "Schuldenkrise" sondern an einem Mangel an Visionen und Innovationen.
  6. #6

    Mittlerweile muss ich sagen das ich die deutsche Politiklandschaft hasse. Ich freue mich riesig Merkel abzuwählen.
  7. #7

    Interessante Analyse … sehr “objektiv†… Menschen die Links oder Rechts des mainstreams wählen sind „verführt“ .... auch wenn diese Zitat aus de NZZ stammt, es ist doch Spiegel like ...

    M.E. ist die Spaltung und Polarisierung Europas die Folge der populistischen Politik des mainstreams, die Programme verwässern, auf die Mitte schielen und in gegebenen Fall nach links oder rechts ausschären ... Sarkozy heute und Schröder mit seiner Irak-Wende zu seiner Zeit ... ehrlich gemeint hat es keiner von beiden ...

    Uns Sarkozy hat noch eine Chance ... die Stimmen der FN ... gutes Wahlvolk ... dann nicht mehr verführt ... laut NZZ und Spiegel ... ;)

    Ich finde es auch gut nicht nur Neokonservative Ansätze aus der Euro-Krise zu sehen ... ich glaube es kann eine echte Bereicherung sein auch andere Ansätze einzubringen...
  8. #8

    Soviel Optimismus auf einen Haufen finde ich erstaunlich.
    Noch hat Holland die Wahl nicht gewonnen und er gewinnt sie nur, wenn alle Anhänger Le Pens sicher zu Haus bleiben, denn wenn man alle rechts von der Mitte zusammen zählt steht es 6 zu 4 für Sarkozy.

    Also nehmen wir an das Holland gewinnt was passiert dann ausser das er seine Freundin von Parismatch heiratet?

    Gar nichts, es passiert das selbe wie in Griechenland, Spanien, Portugal und Irland, denn wie wir wissen ist diese Politik alternativ los, macht er was anderes drehen Ihm die Finanzmärkte den Geldhahn zu.
    Was kann er machen, den Franc wieder einführen aus dem Euro austreten die Banken verstaatlichen, wie Mitterand 1981, kann er machen, aber dann gibt es keinen Euro und Europa mehr.

    Was alle glauben wollen was passieren soll ist Utopie, solange nicht das Volk europaweit die Sache in die Hand nimmt die Regierungen stürzt, die Finanzmärkte den Staaten unterordnet und die Wirtschaft vom Kopf auf die Beine stellt.
    Das wird nur durch die Revolution passieren, die im Moment keiner sieht.
  9. #9

    Soviel Optimismus auf einen Haufen finde ich erstaunlich.
    Noch hat Holland die Wahl nicht gewonnen und er gewinnt sie nur, wenn alle Anhänger Le Pens sicher zu Haus bleiben, denn wenn man alle rechts von der Mitte zusammen zählt steht es 6 zu 4 für Sarkozy.

    Also nehmen wir an das Holland gewinnt was passiert dann ausser das er seine Freundin von Parismatch heiratet?
    Gar nichts, es passiert das selbe wie in Griechenland, Spanien, Portugal und Irland, denn wie wir wissen ist diese Politik alternativ los, macht er was anderes drehen Ihm die Finanzmärkte den Geldhahn zu.

    Was kann er machen, den Franc wieder einführen aus dem Euro austreten die Banken verstaatlichen, wie Mitterand 1981, kann er machen, aber dann gibt es keinen Euro und Europa mehr.
    Was alle glauben wollen was passieren soll ist Utopie, solange nicht das Volk europaweit die Sache in die Hand nimmt die Regierungen stürzt, die Finanzmärkte den Staaten unterordnet und die Wirtschaft vom Kopf auf die Beine stellt.

    Das wird nur durch die Revolution passieren, die im Moment keiner sieht.