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Presseecho zum Spar-Protest : "Das Ende Europas"

REUTERSHunderttausende gingen diese Woche in Südeuropa gegen die Sparpolitik auf die Straße. Die Presse war in Aufruhr: Der britische "Guardian" zeigt Verständnis für die "pan-südeuropäische Abwehr der Sparpolitik", die griechische "Kathimerini" erkennt einen "Komplex von Sackgassen".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-858507.html
  1. #1

    Ich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hunderttausende gingen diese Woche in Südeuropa gegen die Sparpolitik auf die Straße. Die Presse war in Aufruhr: Der britische "Guardian" zeigt Verständnis für die "pan-südeuropäische Abwehr der Sparpolitik", die griechische "Kathimerini" erkennt einen "Komplex von Sackgassen".

    Europas Presse über die Proteste gegen die Sparpolitik in Südeuropa - SPIEGEL ONLINE
    mag Angela Merkel nicht, aber auf den unzähligen sog. EU-Gipfeln wurden immer nur Kürzungen bei den, ich nenne sie mal Steuerkartenmalochern + Rentnern beschlossen. Da waren aber alle Staatsoberhäupter dabei!!
    Ich jedenfalls habe vollstes Verständnis für die Demonstrierenden. Und wenn dieser Eurowahn so weiter geht, ist es doch nur eine Frage von kurzer Zeit, dass es uns auch trifft.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hunderttausende gingen diese Woche in Südeuropa gegen die Sparpolitik auf die Straße. Die Presse war in Aufruhr: Der britische "Guardian" zeigt Verständnis für die "pan-südeuropäische Abwehr der Sparpolitik", die griechische "Kathimerini" erkennt einen "Komplex von Sackgassen".

    Europas Presse über die Proteste gegen die Sparpolitik in Südeuropa - SPIEGEL ONLINE



    Ich kann die Menschen verstehen, die dagegen protestieren was auf uns auch noch zukommt. Wir sind noch so satt, daß wir nicht merken, wen die momentane Europolitik füttern soll. Bei den Menschen und den Völkern kommt von den ganzen Geldern nichts an, sondern bei den Bankinstituten, die Völker werden enteignet zugunsten des Grosskapitals.
  3. #3

    Beim Spielgeldbezahlspiel wird der Goldesel immer überstimmt werden

    Es war Wahnsinn mit einer überwältigenden Mehrzahl von Weichwährungsländern eine Gemeinschaftswährung zu begründen, denn Länder wie Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich oder Portugal waren es seit Jahrzehnten gewönnt ihren Staatshaushalt durch Gelddrucken zu bestreiten; nicht grundlos lag der Kurs zwischen deutscher Mark und italienischer Lire 1 zu 1000, obwohl Italiens Wirtschaftskraft keinesfalls tausendmal niedriger ist wie diejenige Deutschlands.
    Außer Österreich, Finnland oder die Niederlande legt also nur Deutschland wert auf eine stabile Währung, weshalb es nun immerzu bei der Spielgeldeurozentralbank EZB überstimmt werden wird und folglich mit seiner Wirtschaftskraft für die Schuldenwirtschaft des Auslandes geradestehen muß; wodurch Deutschland um seine Ersparbisse gebracht werden wird und sich von den Weichwährungsdelinquenten auch noch beschimpfen lassen muß, wenn es für deren Schulden nicht unbegrenzt haften möchte. Der Eurounfug muß daher sofort ein Ende haben!
  4. #4

    Perspektive zeigen!

    Sparen allein rettet niemanden. Weder im privaten noch im öffentlichen Bereich. Es muss investiert werden, um in Zukunft Kosten sparen zu können, oder um Mehrwert zu schaffen. Geld in Bildung zu stecken zahlt sich zum Beispiel immer aus. Auch wenn die südeuropäischen Staaten wenig zum Investieren haben: Ein Reform der Justiz, eine Verschlankung der Bürokratie, bessere Postdienste - das alles kostet so gut wie nichts und findet auch die Zustimmung der Bürger. Und wenn die Begüterten endlich ordentlich besteuert werden findet das sicherlich den Beifall derer, die heute auf die Strasse gehen!
  5. #5

    Europa wird zu Tode gerettet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hunderttausende gingen diese Woche in Südeuropa gegen die Sparpolitik auf die Straße. Die Presse war in Aufruhr: Der britische "Guardian" zeigt Verständnis für die "pan-südeuropäische Abwehr der Sparpolitik", die griechische "Kathimerini" erkennt einen "Komplex von Sackgassen".

    Europas Presse über die Proteste gegen die Sparpolitik in Südeuropa - SPIEGEL ONLINE
    Gestern gab es in Frankreich einige Ereignisse die wohl berichtenswert sind. Die Arbeitslosenzahl steigt auf über 3 Millionen, und es gibt noch reichlichst Ankündigungen von Massenentlassungen. Was aber vor allem aufschlussreich ist, war der Auftritt Montebourgs als Minister der Produktivsanierung (redressement productif) in Florange der die Aufgabe hat Arbeitsplätze in Frankreich zu erhalten. Die Reaktion der versammelten Arbeitnehmer und der Gewerkschaftler, die fühlten sich vera***t, das konnte man den Reaktionen entnehmen. Genau diese Leute hatten aber mit viel Hoffnung Hollande gewählt, und Enttäuschungen dieser Art pflegen in Ablehnung/Hass umzuschlagen. Auch die Erklärungen Ayraults am Abend können kaum beruhigen. Ich denke da kommen langsam so viele Punkte zusammen, dass man auch in Frankreich mit Ereignissen wie in Griechenland, Italien oder Spanien rechnen muss. Die Rettung des Euro sprengt die EU.
    Ein Schmankerl zum Nachtisch: Ein in F sehr bekannter Wirtschaftswissenschaftler hat zum Problem PSA gemeint dass die USA vor Kurzem vor dem gleichen Problem standen. Die Lösung war der Staat USA habe GM praktisch nationalisiert, Kapital zugeschossen und den Laden saniert. Diese von ihm genannte nachahmenswerte Lösung ist aber in Europa durch die EU verboten. So kommt eines zum anderen.
  6. #6

    das sehe ich auch so

    Zitat von achim-bonn Beitrag anzeigen
    Ich kann die Menschen verstehen, die dagegen protestieren was auf uns auch noch zukommt. Wir sind noch so satt, daß wir nicht merken, wen die momentane Europolitik füttern soll. Bei den Menschen und den Völkern kommt von den ganzen Geldern nichts an, sondern bei den Bankinstituten, die Völker werden enteignet zugunsten des Grosskapitals.
    und " we, the people " dürfen hier gepflegt rumjammern
    wir werden aber bald auf die strasse müssen
    und den politpennern ganz bös dampf machen
  7. #7

    Es ist nur eine Frage von wenigen Jahren bis erst der Euro-Raum und dann die ganze EU in sich zusammenfallen. Und alles nur, weil die europäischen Politiker den Banken hörig sind....
  8. #8

    Eigentlich ....

    hätten sie seit fast 2 Jahrzehnten (Euro-Vorbereitungsphase und ein Jahrzehnt Euro) zumindest keine neuen Schulden mehr machen dürfen. Das Zitat "...Vereinfacht und übertrieben ausgedrückt, wird von den Ländern verlangt, dass sie in drei Jahren den Schuldenberg abbauen, den sie seit mindestens zwei Jahrzehnten angehäuft haben. Wozu? Und warum? ..." von
    "Jornal de Negócios", Lissabon, 25. September, zeigt aber sehr deutlich, daß sie sich nicht oder kaum an die Verträge gehalten, sondern die ganze Veranstaltung "Euro" nur als billige Geldquelle gesehen, nur zum Verbrauch genutzt und sich selbst damit tief hineningeritten zu haben. Der Rest ist folgerichtig.
  9. #9

    Zitat von meergans Beitrag anzeigen
    und " we, the people " dürfen hier gepflegt rumjammern
    wir werden aber bald auf die strasse müssen
    und den politpennern ganz bös dampf machen
    Die Problematik wird erst nächstes Jahr auf uns zukommen, spätestens aber 2016, wenn auch hier mit der Schuldenmacherei Schluß ist. Ob dann das deutsche Volk auf die Strasse geht steht noch in den Sternen, wir haben nicht die Protestkultur wie andere Länder, zu hoffen wäre es aber. Auf jeden Fall wird uns diese Art Politik der Bankenrettung, um nichts anderes handelt es sich bei der Eurorettung, ganz gehörig auf die Füsse fallen.
    Leider ist es nicht üblich in Deutschland abseits der Tradition anders zu wählen als bis dato üblich, eine ernstzunehmende Alternative bietet sich auch nicht an.


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