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Presse-Zulieferung: Bauer-Verlag gewinnt gegen Grossisten

Anfang vom Ende der Vielfalt? Den deutschen Pressevertrieb besorgten bisher*unabhängige Grossisten - damit war sicher, dass Großverlage*die Konkurrenz nicht vom Kiosk fernhalten können. Jetzt hat der Bauer-Verlag das Recht erstritten, seine Zeitschriften in Hamburg selbst auszuliefern.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...793701,00.html
  1. #1

    Monopole

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Anfang vom Ende der Vielfalt? Den deutschen Pressevertrieb besorgten bisher*unabhängige Grossisten - damit war sicher, dass Großverlage*die Konkurrenz nicht vom Kiosk fernhalten können. Jetzt hat der Bauer-Verlag das Recht erstritten, seine Zeitschriften in Hamburg selbst auszuliefern.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...793701,00.html
    Monopole haben in einer Marktwirtschaft nichts verloren. Ein guter Richterspruch!
  2. #2

    Warum...

    .... bitte sollen Grossisten Pfeiler der Meinungsvielfalt sein??

    Das Verbannen von Zeitschriften aus dem Programm ist dadurch keineswegs zu befürchten. Im Gegenteil: Wenn, dann verlieren eher die Eigenregie-Verteiler, denn nicht jeder Kiosk hat vielleicht Luft, beim Bauer-Verlag nochmal separat bestellen zu müssen...
  3. #3

    Richtig:

    Zitat von jObserver Beitrag anzeigen
    Wenn, dann verlieren eher die Eigenregie-Verteiler, denn nicht jeder Kiosk hat vielleicht Luft, beim Bauer-Verlag nochmal separat bestellen zu müssen...
    Bloß: Bauer ist mit "Bravo", "tina" und ähnlichen Blättchen nicht so der große Meinungsbildner - was aber, wenn das Schule macht und etwa ein marktmächtiger Verlag wie Springer oder auch G+J den kleinen Einzelhändler vor die Wahl stellt, den nur noch exklusiv oder aber gar nicht mehr zu beliefern...? oO
  4. #4

    .

    Als nächsten Schritt sehen wir dann die Ein-Verlags-Kioske die solche Titel zusätzlich ins Sortiment aufnehmen dürfen die der "eigene" Verlag nicht hat.

    Wenn das nicht das Ziel ist, welchen Sinn hatte dann dieser Vorstoß von Bauer?

    Bevor hier grundlos das Ende eines Monopols gefeiert wird, lieber mal über die Motive der Beteiligten nachdenken.
  5. #5

    na

    immerhin sind das mal "Märkte", bei denen es wirklich um Güter und Dienstleistungen geht und nicht nujr um Comupterbuchungen irgendeines virtuellen Zeux ...
  6. #6

    #1

    Faszinierend - kaum werden manche deutsche Unternehmer mal mit Marktwirtschaft konfrontiert, da erleiden sie fast einen Stress-Infarkt.

    Das Presse-Grosso-Monopol ist ein Überbleibsel aus der adenauerischen Stände-Republik und hat in einer freien Martkwirtschaft nichts zu suchen. Zu hoffen ist nun nur noch, daß möglichst bald auch die gesetzliche Preisbindung für Druckerzeugnisse fällt - auch so eine Absurdität, die mit Marktwirtschaft nichts zu tun hat.
  7. #7

    je weniger Ahnung desto mehr Meinung....

    und viele, viele Fremdwörter: Ständerepublik, Marktwirtschaft, Monopol, Absurdität... ..auch heute ist mal wieder ein Niveau beieinander... ..sa/gen/haft..

    ..wobei das ja klar ist: wer nicht (mal den Artikel) lesen kann, der braucht schließlich auch keine Preisbindung. Also weg damit, zapp.


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