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Presse-Reaktionen zu Wulff: "Ein Präsident der Bild-Zeitung"
Katastrophal, naiv, getrieben: Das Medienecho auf Christian Wulffs*Gerangel mit der 'Bild'-Zeitung*um die Veröffentlichung des*Drohanrufs ist verheerend. Viele Zeitungskommentatoren*sehen den Bundespräsidenten am Ende.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...807478,00.html
- #50 07.01.2012 14:36 von
Ein Hoch auf die Medienmoral
Das ist schon lustig. Nachdem Herr Blome vom größten deutschen Moralblatt BILD, die untertänigen Medienvertreter hoffnungsfroh gestimmt hat, dass der Wulff nun doch „ungeheuerlich gelogen“ hat und es nur eine Frage der Zeit schien, diese „Witzfigur“ zu stürzen, wird nun klar, dass es sich für sogenannte Qualitätsmedien einfach nicht auszahlt, unterwürfig den Verlautbarungen von BILD anzuhängen. Alle, aber wirklich alle, haben sich darauf geworfen, dass der Wulf nicht verschieben, sondern verbieten wollte. „Komm Junge, Bundeswitz, mach dass der Diekman Kai das Band abfährt. Zeig doch, dass es so war, wie du sagst, du wolltest doch die Transparenz und jetzt? Wo ist deine Kamera, dein Tagebuchauszug…. Oder hast Du etwas zu verbergen?“ Dankenswert haben die Medien völlig uneigennützig in Aussicht gestellt, dass „die Würde des Amtes“ nur wieder herstellbar ist, wenn ein Band veröffentlich wird, von dem wir alle wissen, was es enthält: Einen Wutausbruch. Nun richtig aufgegeilt hätten die gleichen Medien den Wulff hysterisch weggeschrien, weil nach einer solchen Veröffentlichung nun wirklich keiner mehr „Achtung vor dem höchsten deutschen Amt“ haben würde.
- #51 07.01.2012 17:37 von
Haben auch alle das Band gehört?
Warum spricht eigentlich niemand über den auf Diekmanns AB dokumentierten Versuch der "Bild", Wulff zur Preisgabe von Informationen über das Vorleben seiner Ehefrau zu zwingen? Ist das vielleicht kein Skandal? Ach so, sorry - Journalisten sind ja befreit von ethischen Zwängen.
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