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Premiere nach Fukushima: Japan fährt Atommeiler wieder hoch

REUTERSStromknappheit in den heißen Sommermonaten: Damit begründet die japanische Regierung ihre Anweisung, zum ersten Mal nach der Fukushima-Katastophe zwei Atomreaktoren wieder ans Netz zu nehmen. Tausende Atomkraftgegner protestieren vor dem Büro des Regierungschefs.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...839227,00.html
  1. #1

    Stimmungsmache für hierzulande

    Natürlich muß Japan wieder auf Kernkraft setzen, so wie es Deutschland auch müsste, wären da nicht die weinerlichen Antiatom-Riesenbabys. Japan ist ein hochentwickeltes Technologieland mit hohem Energiebedarf, zudem als nicht allzu grosse Insel logistisch isoliert. Sollen sie etwa Millionen Tonnen von Kohle auf Schiffen importieren, nebst Luftverpestung? Sogenannte "erneuerbare Energie" ist sowieso keine Option, diese Macke darauf zu setzen haben wohl hauptsächlich nur die Deutschen.

    Der Schaden durch Strahlung hat sich doch günstigerweise sehr in Grenzen gehalten, wie auch Experten inzwischen bestätigt haben.
  2. #2

    Leben sind wichtiger als die Wirtschaft

    Sehr treffend ausgedrückt. Es gibt eben doch Menschen überall die alles etwas klarere sehen. Wenn Land und Leute verseucht sind, kann kein Geld/Wirtschaft/Wachstum das rückgängig machen. Kein Rettungsschirm von Mrd Euro kann ebensowenig ausgestorbene Arten und Urwälder zurückbringen.
    Wirtschaft muss für den Menschen da sein. Nicht der Mensch für die Wirtschaft. Wo Lohndumping anfängt, hat sich dieses Prinzip aber leider schon verkehrt.

    weiter CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne wählen kann helfen!
  3. #3

    Viel zu gut gefahren

    Japan ist mit der Kernenergie trotz Fukuschima viel zu gut gefahren um diese Technik aufzugeben.

    Bei den klassischen Indikatoren für die Gesundheit einer Bevölkerung liegt Japan an der Weltspitze. Hohe Lebenserwartung und niedrige Säuglingssterblichkeit. Das Geld ist eben im Gesundheitssystem usw. besser angelegt, als in Luxus-Öko-Energien oder gar teurem Erdgas aus Russland.

    Und wenn man sich ansieht das ALLE japanischen Reaktoren das Erdbeben ohne SuperGAU überstanden haben, so sind die Gefahren durch Tsunamis doch relativ leicht in den Griff zu bekommen. Transportable Pumpen/Generatoren lösen das Problem.

    Ein Atomausstieg wäre für Japan kontraproduktiv, denn jeder durch Kernenergie gesparte Yen kann in die Sicherung der Städte, Tsunamiwansysteme usw. gesteckt werden und an dieser Stelle können Menschenleben gerettet werden. Der Tsunami hat ca.20.000 Menschen getötet und der Atomunfall von Fukuschima bisher niemanden. Damit ist klar wo die Prioritäten bei nüchterner Betrachtung liegen müssen.
  4. #4

    Hurra Atomkraft!

    Das dringenste globale Problem ist die Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen. Sobald die Menschheit CO2 neutral wird, koennen wir ueber einen Ausstieg nachdenken.
    3 von 4 Energieplaenen Japans sehen uebrigens einen nuklearen Anteil vor.

    Nur die Deutschen wissen es mal wieder besser. Das wird so vorhersehbar vor den Baum gehen ... ich wundere mich immer wieder, wie Leute die nichts vom Fach verstehen den gesellschaftlichen Konsens formen.
  5. #5

    18°C als Standard?

    Weiß zufällig jemand aus eigener Erfahrung, ob in Tagungsräumen, Hotels oder im Büro auch die obligatorischen 18°C angestrebt werden? Diese Unsitte darf man leider auch in Deutschland zunehmend fühlen.
    Hier hätte man sonst schon ein entsprechendens Einsparpotential.

    Viele Grüße
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stromknappheit in den heißen Sommermonaten: Damit begründet die japanische Regierung ihre Anweisung, zum ersten Mal nach der Fukushima-Katastophe zwei Atomreaktoren wieder ans Netz zu nehmen. Tausende Atomkraftgegner protestieren vor dem Büro des Regierungschefs.

    Trotz Fukushima: Japan setzt auf Atomkraft - SPIEGEL ONLINE
    Es geht eben nicht ohne Atomkraft.
  7. #7

    Endlich...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stromknappheit in den heißen Sommermonaten: Damit begründet die japanische Regierung ihre Anweisung, zum ersten Mal nach der Fukushima-Katastophe zwei Atomreaktoren wieder ans Netz zu nehmen. Tausende Atomkraftgegner protestieren vor dem Büro des Regierungschefs.

    Trotz Fukushima: Japan setzt auf Atomkraft - SPIEGEL ONLINE
    Es wäre ein interessantes Experiment, den Menschen, die in der Mittagshitze nur dank Klimaanlagen die Großraumbüros bevölkern eine Alternative anzubieten.

    Leute - ihr legt Euch zuhause in den Schatten, lest ein gutes Buch, hört vielleicht Eure Lieblingsmusik - egal - macht was ihr wollt, nur - versucht ohne Energiewandlung den Tag zu genießen (in den meisten Großraumbüros brennt auch tagsüber das Licht).

    Würde die japanische Wirtschaft kollabieren, würden millionen Japaner verhungern, was würde aus den Millionen Arbeitsstunden, wo Dateien erstellt, abgespeichert und vielleicht auch verteilt werden?

    Würde uns die stillgelegte Bürokratie wie ein schwarzes Loch ansaugen und zu einer hyperdichten Materieagglomeration konzentrieren?

    Würden wir kollektiv Suizid begehen?

    Jede Ameise ist intelligenter als der Mensch, sie würde niemals im Leben ein Stück Beute im Kreis schleppen und am Ende vielleicht sogar wegwerfen.

    Wer tatsächlich glaubt unsere Prozesse seien zumindest annähernd optimal, der möge mir das bitte erklären - ich glaube wir unterhalten die denkbar dümmsten Prozesse am laufen, die man sich denken kann.

    Über das Ergebnis herrscht aber schon Einigkeit - oder - glaubt hier tatsächlich wer, wir würden unseren Nachkommen nicht die Lebensgrundlagen rauben?

    Ein schönes Wochenende - und viel Spaß am Montag - im Büro.
  8. #8

    Zahlen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende Atomkraftgegner protestieren vor dem Büro des Regierungschefs.
    Was ist eigentlich über die Zahl der Strahlentoten / -Opfer von Fukushima bekannt? Davon hört man seltsamerweise nichts.
  9. #9

    Na dann einfach die Reaktoren ausgeschaltet lassen und den Strom abschalten und an die umleiten, die bereit sind den zweifachen Preis zu bezahlen.








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