REUTERSStromknappheit in den heißen Sommermonaten: Damit begründet die japanische Regierung ihre Anweisung, zum ersten Mal nach der Fukushima-Katastophe zwei Atomreaktoren wieder ans Netz zu nehmen. Tausende Atomkraftgegner protestieren vor dem Büro des Regierungschefs.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...839227,00.html
"Leben sind wichtiger als die Wirtschaft"
Genau deswegen sollten die Kernkraftwerke schnellstmöglich wieder in Betrieb genommen und auf den europischen Sicherheitsstand gebracht werden.
Denn derzeit bezieht Japan den fehlenden Strom aus fossilen Kraftwerken, was deutlich höhere Schäden PRO JAHR verursacht als Kernenergie im Falle eines Unfalles.
"[F]ine particle pollution from existing coal plants is expected to cause nearly 13,200 deaths in 2010.Additional impacts include an estimated 9,700 hospitalizations and morethan 20,000 heart attacks per year. The total monetized value of theseadverse health impacts adds up to more than $100 billion per year. " (USA)
Study Predicts 13,200 Deaths From Coal Pollutants This Year | The Washington Independent
Btw, das ist in Deutschland ähnlich: für den Verzicht auf Kernenergie wird eine höhere Umweltschädigung und mehr Gesundheitsschädigungen in Kauf genommen.
Doch doch, es gibt schon Berichte dazu. Die werden aber nur sehr unscheinbar in den Medien platziert, da es nicht sonderlich förderlich ist, wenn das Volk davon erfährt, dass kein einziger Mensch wegen des Nuklearunfalls ums Leben gekommen ist.
Die momentane "Atommüllpolitik" ist zugegebenermaßen ein dummes Konzept. Es kommt doch auch niemand auf die Idee, eine Chemiefabrik auf einen Schulhof zu setzen.
90% des "Mülls" können weiterverwertet werden und die restlichen 10% sind relativ harmlos und können nach wenigen Jahrzehnten überirdischer Lagerung problemlos entsorgt werden.
Als Ergänzung zu den zutreffenden Argumenten von User forkeltiface:
Rauchen Sie? Wenn ja, ist das sehr viel schädlicher als Strahlung, die ja ohnehin in der Natur vorkommt. Auch bei der Verbrennung von Kohle geraten Tonnen von Uranverbindungen in die Umwelt. Falls Sie Auto fahren, möglicherweise sogar noch einen Diesel: damit gefährden Sie Menschen deutlich mehr, als es die Anwohnerschaft bei Kernkraftwerken oder auch Lagerstätten vermag.
die Infos gibt es, wenn man auch das liest, was vielleicht nicht ganz ins Weltbild passt ....
In Fukushima gibt es keine Strahlen-Toten - Nachrichten Print - DIE WELT - Wissen - WELT ONLINE
Wenn man so umfassend auf Atomtechnik setzt, ist es natürlich schwierig, wieder davon runterzukommen. Allerdings sind die Reaktoren in Fukushima nicht durch menschliches Versagen, sondern durch eine Naturkatastrophe zerstört worden. Deshalb halte ich ein Anfahren der anderen für vertretbar, jedoch nicht für immer. Ein Land wie Japan, das so vielen Naturkatastrophen ausgesetzt ist (Erdbeben, Flutwellen, Stürme, Vulkane), sollte am Ende auf diese Technik verzichten, denn deren Auswirkungen sind so schrecklich, dass es eine hundertprozentige Sicherheit geben müsste, die gibt es aber niemals.
Es würde mich interessieren, ob Japan dabei ist, den Ausstieg mittel- bis langfristig vorzubereiten.
Es gibt keine Fukushima-Katastrophe!
Null Tote, keine steigenden Krebsraten und bis auf zwei Ausnahmen - Strahlenwerte weit unter den Grenzwerten (geringer als in vielen Gebieten Deutschlands) sind keine Katastrophe. Eine Rückkehr der Menschen ist längst möglich.
Die Angst war schlimmer als die Strahlung. Aber Angst ist ein schlechter Ratgeber!