...ist wohl eines der schwierigsten Themen mit denen man sich beschäftigen kann.
Ich persönlich befürworte sie definitiv, ohne es wirklich begründen zu können. Es erscheint mir einfach als eine sinnhafte und folgerichtige Entwicklung der medizinischen Forschung. Ich will aber nicht in dessen Haut stecken, der darüber entscheiden muss ob ein ungeborenes Kind mit der Behinderung die es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haben wird ein würdevolles Leben führen kann. Ich will aber defintiv auch nicht, dass ich diese Entscheidung nicht frei treffen kann sondern sie mir verboten wird. Schließlich bin ich als Elternteil erstens immernoch Vormund und verantwortlich für dieses Kind und zweitens bedeutet diese Entscheidung auch erhebliches für mein späteres Leben.
Ich kann aber auch jeden verstehen, der völlig anderer Meinung ist. Vertreter die glauben der Staat müsse als Schutzmacht auch die Rechte eines ungeborenen Lebens schützen wie es seine Aufgabe im Falle jedes geborenen Lebens ist. Wo beginnt aber Leben?
Ich bin der festen Überzeugung, man kann wohl jedem Tatbestand unseres Daseins mit Ratio und Argument und Gegenargument beikommen und selbst den größten Fundamentalisten irgendwann von der eignen Meinung überzeugen. In diesem Fall würde ich aber tatsächlich fast alle Argumente für oder gegen unterschreiben können.
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