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Premiere in Deutschland: Bluttest erkennt Down-Syndrom bei Embryos

DPAForscher haben das Genom eines Fötus ohne Fruchtwasser-Untersuchung entschlüsselt. Schon bald kommt in Deutschland ein Test auf den Markt, um Trisomie 21 bei Embryos zu erkennen. Ein Segen für werdende Eltern oder eine Diskriminierung von Behinderten?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...837554,00.html
  1. #170

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    (Versuchen Sie zu vermeiden, gleich wieder in die Luft zu gehen! )
    Das tue ich, sonst hätten die Mediziner wieder Arbeit:-)
  2. #171

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Abtreibungen die nicht der Notwehr in Bezug auf die Mutter dienen halte ich in der Tat nicht für angemessen, soweit sie die Zeitspanne nach der Einnistung bis zur Geburt betreffen.
    Das ist Ihre persönliche Meinung.
    Die Gesetzeslage, die Abtreibungen bis kurz vor der Geburt u.U. erlaubt, können Sie nicht ändern.
    Was ist denn eine Notwehr in Bezug auf die Mutter? Muss für die Mutter ein gesundheitliches Risiko bestehen? Wenn ja, wie wird dieses Risiko definiert?
  3. #172

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    geschweige denn Herztöne aufweist (ca. 25. SSW).
    Das Herz beginnt bereits ab der 5 SSW zu schlagen. Per Ultraschall ist der Herzschlag ab der 8. Woche nachweisbar. Im ersten Schwangerschaftsdrittel entwickeln sich alle Organe.
  4. #173

    My fault, Sie haben recht.

    Zitat von Katzenliebhaber Beitrag anzeigen
    Das Herz beginnt bereits ab der 5 SSW zu schlagen. Per Ultraschall ist der Herzschlag ab der 8. Woche nachweisbar. Im ersten Schwangerschaftsdrittel entwickeln sich alle Organe.

    Es ist ca. ab dem 25. Schwangerschaftstag.
  5. #174

    lifecodexx hat die lizenz von Sequenom in den USA erworben. Nasdaq SQNM
    sequenom hat bis heute ca 20.000 test gemacht und rechnent mit 60.000 test für 2012.
    kapazität für 2013 soll 200.000 sein
  6. #175

    Die Entscheidung über einen Schwangerschaftsabbruch liegt einzig und alleine bei der Mutter und bleibt straffrei sofern er vor der 12ten Schwangerschaftswoche durchgeführt wird oder eine nicht zumutbare seelische oder gesundheitliche Belastung der Mutter bedeutet. Niemand kann durch die Krankenkasse zu einem genetischen Test gezwungen werden oder im Folgeschluss zu einem Schwangerschaftsabbruch.

    Ebenso führt eine Untersuchung auf Trisomie oder andere Erbkrankheit meist nicht automatisch zu einer Abtreibung. Der Test bietet vor allem Gewissheit für Eltern in der Risikogruppe.

    Genetische Tests dürfen nur auf tatsächlich in der Familie bekannten Krankheiten durchgeführt werden, die vor dem 18ten Lebensjahr Auftreten können, egal wie belastend diese Krankheiten (Chorea Huntington) sind.

    Das Argument, dass die Kinder nicht gefragt werden können, ob sie einem Test zustimmen ist Unsinn. Es handelt sich um eine medizinische Untersuchung wie jede Andere, der ein/der Erziehungsberechtigte [gen. masc.] zustimmen muss. Wenn pränatale genetische Tests unter diesem Argument der Zustimmung nicht (mehr) legal sein sollen, dann muss ein Kind ebenso die bösen Pickser der Impfungen und jegliche andere Behandlung verweigern dürfen.
  7. #176

    Zitat von stefan1904 Beitrag anzeigen
    ... Aber Down-Syndrom alleine sollte kein Grund sein ein Kind abzutreiben.
    Wer sagt das - Sie?

    Waum sollte derart leichtfertiges Geschwaetz relevant sein fuer Eltern die diese Entscheidung tatsaechlich treffen muessen?
  8. #177

    Leidvolle Erfahrung? Mal wieder!

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Und so kommt die Debatte um lebensunwerte menschliche Existenz wieder auf. Ich dachte wir hätten das nach leidvoller Erfahrung hinter uns.
    Da haben wir ein fantastisches Beispiel fuer moralisierendes Spin-Doctoring.

    Ein Test der einen risikolosen Ersatz fuer einen schon exisitierenden Test darstellt, der aber lebensgefaehrlich fuer das Ungeborene Kind ist, wird gleichgesetzt mit Nazi-Euthanasie.

    Und dass mit nur ein bisschen lapidar-einfaeltigem Geschwaetz.

    300 Jahre Humanismus und Aufklaerung inklusive des Horrors des 3. Reichs - und alles fuer die Katz, das Hirn bleibt unbeirrbar ausgeschaltet, man hat ja seine Dogmas und seine verkackte Moral.

    Es ist zum Hut auf den Boden werfen und darauf rumtrampeln.
  9. #178

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Wortklauberei, die nur dazu dient zu verschleiern dass es hier um die vorgeburtliche Tötung eines menschlichen Lebewesens geht.

    Die Frage ob ein menschliches Lebewesen noch nicht in die Lebensphase der Kindheit eingetreten ist ist in der Frage der Legitimität seiner Tötung ebenso irrelevant, wie die Frage ob es Jugendlicher oder Erwachsener ist.
    Sie haben ihre Vatikan-indoktrinierte Definition von "menschlichem Leben " zum allgemeingueltigen Dogma erhoben.
    Das ist das einzige Argument dass Sie haben - deshalb weichen sie auch aus und fluechten in verallgemeinerndes Gebrabbel wenns an das Thema geht.
  10. #179

    Zitat von dedie Beitrag anzeigen
    ich masse mir zwar auch kein Urteil über irgendwelche Elteran bin mir aber zu 100% sicher das sich keine Eltern bewußt sind was esheist einen Menschen JAHRZEHNTELANG zu pflegen.
    Es ist leider zu wenig bekannt, dass es weder für Kind noch für Eltern förderlich ist, wenn das Kind jahrzehntelang zuhause bleibt. Es gibt Behindertenwohnheime, die sich exzellent um die Förderung auch schwerster Fälle kümmern. Es ist für alle Beteiligten gesünder, wenn die normale Ablösung vom Elternhaus stattfindet, wenn das Kind erwachsen wird.


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