DPAForscher haben das Genom eines Fötus ohne Fruchtwasser-Untersuchung entschlüsselt. Schon bald kommt in Deutschland ein Test auf den Markt, um Trisomie 21 bei Embryos zu erkennen. Ein Segen für werdende Eltern oder eine Diskriminierung von Behinderten?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...837554,00.html
Das ist Ihre persönliche Meinung.
Die Gesetzeslage, die Abtreibungen bis kurz vor der Geburt u.U. erlaubt, können Sie nicht ändern.
Was ist denn eine Notwehr in Bezug auf die Mutter? Muss für die Mutter ein gesundheitliches Risiko bestehen? Wenn ja, wie wird dieses Risiko definiert?
lifecodexx hat die lizenz von Sequenom in den USA erworben. Nasdaq SQNM
sequenom hat bis heute ca 20.000 test gemacht und rechnent mit 60.000 test für 2012.
kapazität für 2013 soll 200.000 sein
Die Entscheidung über einen Schwangerschaftsabbruch liegt einzig und alleine bei der Mutter und bleibt straffrei sofern er vor der 12ten Schwangerschaftswoche durchgeführt wird oder eine nicht zumutbare seelische oder gesundheitliche Belastung der Mutter bedeutet. Niemand kann durch die Krankenkasse zu einem genetischen Test gezwungen werden oder im Folgeschluss zu einem Schwangerschaftsabbruch.
Ebenso führt eine Untersuchung auf Trisomie oder andere Erbkrankheit meist nicht automatisch zu einer Abtreibung. Der Test bietet vor allem Gewissheit für Eltern in der Risikogruppe.
Genetische Tests dürfen nur auf tatsächlich in der Familie bekannten Krankheiten durchgeführt werden, die vor dem 18ten Lebensjahr Auftreten können, egal wie belastend diese Krankheiten (Chorea Huntington) sind.
Das Argument, dass die Kinder nicht gefragt werden können, ob sie einem Test zustimmen ist Unsinn. Es handelt sich um eine medizinische Untersuchung wie jede Andere, der ein/der Erziehungsberechtigte [gen. masc.] zustimmen muss. Wenn pränatale genetische Tests unter diesem Argument der Zustimmung nicht (mehr) legal sein sollen, dann muss ein Kind ebenso die bösen Pickser der Impfungen und jegliche andere Behandlung verweigern dürfen.
Da haben wir ein fantastisches Beispiel fuer moralisierendes Spin-Doctoring.
Ein Test der einen risikolosen Ersatz fuer einen schon exisitierenden Test darstellt, der aber lebensgefaehrlich fuer das Ungeborene Kind ist, wird gleichgesetzt mit Nazi-Euthanasie.
Und dass mit nur ein bisschen lapidar-einfaeltigem Geschwaetz.
300 Jahre Humanismus und Aufklaerung inklusive des Horrors des 3. Reichs - und alles fuer die Katz, das Hirn bleibt unbeirrbar ausgeschaltet, man hat ja seine Dogmas und seine verkackte Moral.
Es ist zum Hut auf den Boden werfen und darauf rumtrampeln.
Es ist leider zu wenig bekannt, dass es weder für Kind noch für Eltern förderlich ist, wenn das Kind jahrzehntelang zuhause bleibt. Es gibt Behindertenwohnheime, die sich exzellent um die Förderung auch schwerster Fälle kümmern. Es ist für alle Beteiligten gesünder, wenn die normale Ablösung vom Elternhaus stattfindet, wenn das Kind erwachsen wird.