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Premiere auf dem roten Planeten: Weltraumauto bohrt Mars an
REUTERS/ NASA/ JPL-Caltech/ MSSSDie Nasa feiert einen historischen Erfolg: Erstmals sei der Mars angebohrt worden, um Gesteinsproben zu nehmen, berichten die Forscher. Der pulverisierte Fels soll Aufschluss geben darüber geben, was früher auf dem Roten Planeten geschah.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-882458.html
- #10 10.02.2013 13:39 von
wenn diese enormen Kosten zum Ziel haben eines Tages die explodierende Menscheit dort anzusiedeln ist das in Ordnung. sich über ein Bohrloch zu freuen ist das einfach zu teuer.
- #11 10.02.2013 13:40 von
Und selbst da waren die "Rückschritte" nur sehr relativ. Wirklich hart traf es ja im Grunde nur das weströmische Reich. Im Osten und in Nordafrika blieb erstmal alles beim Alten (d.h.: Keine Rückschritte). Und was für unsere Breiten auch wichtig ist: Bei den sogenannten "Barbaren" hier bei uns kam es mit Nichten zu Rückschritten, sondern eher zu Fortschritten. Am Anfang des Mittelalters standen kleinere Stammesgemeinschaften, am Ende größere Königreiche die das alte Imperium der Römer in etlichen Punkten übertrafen. Das ist nicht grade ne Geschichte von Rückentwicklungen.
- #12 10.02.2013 13:45 von
Wie, genau, kommen Sie auf "extraterrestrische Lebensformen"? OK, Wasser bewegt sich, und man spricht von "murmelnden Bächlein", aber dass es lebt, davon hat man zuletzt wahrscheinlich in der von Ihnen erwähnten "Steinzeithöhle" gesprochen. Auch das im Artikel erwähnte naheliegende Flussbett bedeutet nicht, dass dort Fische und Enten oder die sprichwörtlichen kleinen grünen Marsmännchen geschwommen sind.
- #13 10.02.2013 13:58 von
Nunja, mir scheint, Sie haben da ein bißchen Zeitraffer laufen lassen. Nach dem Niedergang des römischen Reiches im 4./5. Jh und während der Zeit der großen Völkerwanderungen entstand bei uns in Europa nicht viel neues. Die eingefallenen Stämme siedelten häufig in den Ruinen der Römer, die ihnen ws. besser vorkamen als ihre eigenen architektonischen Hervorbringungen. Das änderte sich erst wieder im 8./9. Jh. Dann begann das eigentliche Mittelalter, nach diesen ca. 400 Jahren des Dunklen Zeitalters.
- #14 10.02.2013 14:23 von
Ein Loch im Mars
Da hat dieser kuriose Mars-Roboter doch echt ein kleines Loch in den Mars gebohrt, dieser Tausendsassa.
Schon toll, nee echt, klasse Leistung. Hätte man dem Rover wohl gar nicht zugetraut, genau 1,6 x 6,4 cm, aber hallo. Da freut sich Amerika, "ein weiterer Tag des Stolzes für Amerika", am besten gleich einen Feiertag einführen.
Das kann ja noch dauern bis man da mal einen Asteroiden abschleppt.
Aber ein Anfang ist gemacht, weiter so. Mir gefallen die Roboter im All, die halten was aus.
Bild 5 ist klasse: "nach Hause telefonieren".
Aber Bild 1, der Marsboden, so will ich meine Terrasse machen. Der neue Marslook. Was ist denn das für Zeug, sieht besonders aus, Marsmarmor? Der Rover soll mal ein bisschen kehren, hat der einen Besen dabei? - #15 10.02.2013 14:43 von
Tatsächlich haben die Griechen, Römer, Phönizier und die anderen seefahrenden Nationen weite Teile der vormals bewaldeten Mittelmeer-Anrainer-Gebiete schon in der Antike in Steppen oder Wüsten verwandelt, weil sie für ihre Kriegs- und Handelsflotten Unmengen an Holz zum Schiffbau brauchten. Das hat unter anderem auch das Klima in diesen Gebieten nennenswert verändert und sie teilweise auch unbewohnbar gemacht.
Später waren Spanier, Portugiesen und Engländer genausowenig zimperlich beim Bau ihrer jeweiligen Flotten, mit ähnlichen Folgen in ihren jeweiligen Ländern.
Insofern ist das durchaus keine Erfindung der Neuzeit.
Allerdings verstehen wir heute die Zusammenhänge deutlich besser, insofern sollten wir diese Gelegenheit auch konstruktiv nutzen. - #16 10.02.2013 15:00 von
reale Visionen und gescheiterte Politiker-Luftschloss-Milliardengräber
"während wir gerade das 100-1000Fache ausgeben, um die gescheiterten Träumereien von Politikern, Bankern und Soziologen zu finanzieren."
Sehr gut, das mal in dieser Relation gegenüberzustellen! Gescheiterte Träumereien von Politikern, Bankern u.a. von einer rückwärtsgewandten Wiederbelebung der Idee des Römischen Reiches. Auf diesen Bezug verweisen die doch immer wieder in indirekter Anspielung so stolz. Was dieses wenig zukunftsweisende rückwärtsgewandte Großmachtluftschloss bis jetzt schon aufgezehrt hat, dagegen sind solche Missionen Peanuts. Aber bei jeder neuaufgelegten Raumfahrtmission kommen dann mit sicherer Wahrscheinlichkeit die Protestrufe der üblichen Verdächtigen: alles sinnlos versenkte Steuergelder. - #17 10.02.2013 15:17 von
Was sie bei Ihren Apokalypse-Fantasien vergessen: mal angenommen, wir plündern diesen Planeten tatsächlich und sind tatsächlich überbevölkert: wir Menschen werden ja nicht alle gleichzeitig tot umfallen/verhungern/ersticken usw. Das heißt, es bleibt immer eine gewisse Menge Menschen übrig, für die dann erstmal wieder genug Lebensraum/Nahrung/Luft etc. da ist.
Selbst bei einem Atomkrieg wird es Überlebende in irgendwelchen entlegenden Winkeln der Erde geben, die dann irgendwann wieder den Planeten bevölkern.
Dass wir durch irgendein Kolossales Phänomen alle auf einmal sterben mag zwar sein, immerhin ist das den Sauriern auch passiert. Allerdings deutet nichts darauf hin, dass sich sowas momentan anbahnt. Und alles andere regelt sich, wie oben beschrieben, von selbst auf ein überlebensfähiges Maß. - #18 10.02.2013 15:23 von
Ja, das betraf lokal begrenzte Bereiche. Das ist mit der heutigen Situation aber leider nicht vergleichbar, nicht wahr? Und als die Leute damals um die letzten Ressourcen gekämpft haben, haben sie das nicht mit Atombomben gemacht.
Ach wäre das schön, wenn die Optimisten Recht behalten würden. - #19 10.02.2013 15:24 von
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