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Preisschub am Strommarkt: Ökoförderung verliert ihre Unterstützer
Bei Förderung erneuerbarer Energien*ist für viele die Schmerzgrenze erreicht: Laut einer Umfrage halten mehr als 40 Prozent der Bürger die teuren Subventionen für nicht mehr gerechtfertigt. Die Branche prognostiziert, dass die Kosten für Verbraucher auch in den kommenden Jahren stark steigen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...738896,00.html
- #10 11.01.2011 14:22 von Gast_temporär
Politik verstehen am Beispiel der Erneuerbaren Energien
Ich bin für einen sinnvollen Ausbau. Aber ich denke, dass Deutschland im Würgegriff der EEG-Lobby ist. Man kann vor ihr Respekt haben und kann von ihr lernen. Sie zieht uns eine Menge Geld aus der Tasche und schafft es, dass wir glauben, nur Wenig für einen guten Zweck zu zahlen. Selbst sonnenreiche Länder sind nicht so doof, so viel Geld für Solarzellen zu verschwenden.
In der Nachbarschaft hat sich 2004 ein nicht armer Hausbesitzer das Dach mit ausländischen Solarzellen zugepflastert. Er bekommt dafür 57 ct/kWh (kein Tippfehler), die ich als Mieter bis 2024 finanzieren muss. Ich muss somit dafür arbeiten, dass die ausländischen Solarzellenproduzenten und mein Nachbar reicher werden. Seit ich die Zahlen kenne, freue ich mich über einen bewölkten Himmel.
Die Atomlobby ist ein Wolf im Wolfspelz, doch die EEG-Lobby ein schlimmerer Wolf im Schafspelz. - #11 11.01.2011 14:26 von
...
schauen wir uns am Ende die Gewinne an der Unternehmen.. nach den ganzen Überschüssen der letzten Jahre hat man natürlich kein Geld für den Netzausbau.
Ökoförderung ist mehr als berechtigt, wenn man mal die Förderung der Atomenergie anschaut.. - #12 11.01.2011 14:27 von Gast_temporär
Was meist vergessen wird, EEG noch viel teurer
Nur ein kleiner Teil des Stroms geht an Privathaushalte, die ab 2011 rund 20% ihrer Stromrechnung (4,2 ct/kWh inkl. MwSt) für die Subventionierung von Windrädern und Solarzellen ausgeben (und jedes Jahr wird es mehr). Doch nur diese Kosten zu rechnen reicht nicht aus:
Auch Unternehmen wie ALDI und der Bäcker von nebenan müssen die o.g. EEG-Umlage zahlen. Die reagieren dadurch, dass die Produkte teurer, die Löhne niedriger und/oder weniger Steuern wegen der höheren Ausgaben gezahlt werden. Am Ende zahlt somit natürlich die Allgemeinheit. Noch teurer wird es für die Deutschen, wenn wegen der hohen Energiekosten ein Arbeitsplatz ins Ausland wandert, wodurch ein Steuerzahler zu einem Hilfeempfänger wird. - #13 11.01.2011 16:06 von
Für viele wen? ... Oder für wenige Abzocker?!...
Sie vergessen zu erwähnen, dass
- lt. EEG die Förderungen sehr flexibel und zeitnahe zurückgenommen wurden und weiter begrenzt werden...
- dass SPON selbst das hier al Thema eingetellt hat - Hr.
Knuth von der BUNDESNETZAGENTUR sollte doch dessen sicher sein, was er verlautbaren lässt:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...731668,00.html
- dass nun auch noch Einspeisekapazitäten von den EVU29.11.2010
Kritik an Energieriesen
Bundesnetzagentur zerpflückt Strompreisformel
Matthias Kurth: Der Chef der Bundesnetzagentur sieht Probleme beim Netzausbau
Deutliche Worte vom Chef der Bundesnetzagentur: Matthias Kurth kritisiert die gängige Formel "Höhere Ökostrom-Umlage gleich höherer Strompreis". Nach Meinung des einflussreichen Behördenchefs haben die Konzerne durch den Ausbau erneuerbarer Energien sogar Spielräume für Kostensenkungen.
beschränkt werden sollen, passt genau in die Abwehrpolitik
der EVU-
- Und bevor in diesem Landtagswahlenjahr Schwarz-Geld-Landesregierungen kippen, versuchen die Energieabzocker unter dem EE-Vorwand noch ihre Schäfchen in's Trockene zu bringen!
Und willfährige Politiker, denen jetzt schon der Arsch vor den zu erwartenden Ergebnissen brennt, wollen ja auch irgendwo wieder untergebracht werden, wofür Sie ihre EVU-Lakaiendienste durchzudrücken versuchen.
Siehe Theater zum Schacher um den Ausstieg aus dem Ausstieg.
Der ja höchstwahrscheinlich wieder fallen wird - spätestens
durch den BGH! - #14 11.01.2011 17:03 von
Ziemlich abgefahrender Vergleich...
Die EVU machen nach Medienmeldungen in 2010 31 Milliarden
Gewinn - bei wieviel Umsatz?
Die EVU haben in 2009 25 Milliarden Gewinn abgezockt, im
schlechtesten Wirtschaftsjahr der jüngeren Geschichte, in einem Jahr, wo 10% weniger Strom hergestellt wurde!
Vielleicht sollten Sie mal forschen (lassen...) warum diese
Abzocker die mit weltweit höchsten Strompreise als Besatzer in 4 Stromfürstentümern abrechnen können.
Diese Gewinne sind ein Hohn und obszöne Verarschung gegenüber einer volkswirtschaftlichen Verantwortung und Verpflichtung - und die Politik lässt sich von diesen
Abzockern an der Leine führen.
Die Schweiz hat - nebenbei - erheblich niedrigere Strompreise - auch hergeleitet aus einer doch recht verschiedenen Erzeugungsstruktur - als Deutschland, wo die hohen Preise einfach den EE zugeschrieben werden, obwohl in DE gerade mal 18% EE insgesamt eingepeist werden.
Italien und DK haben kein einzigen Atommeiler, die doch soooo billigen Strom produzieren...
Und trotzdem liegen dort die Gestehungskosten immer noch unter den deutschen.
DK produziert alleine >20% Windstrom, Spanien speist bis zu 45% EE-Strom ein - (in 3/2010) - und dort kostet die KWh um die 13-15 Cts./KWh - auf der Stromkundenrechnung, inkl. aller Steuern und Abgaben.
Und sozial Schwache zahlen um die 7-9 Cts./brutto - sowas
nennt sich soziale Marktwirtschaft, was Deutschland schon
seit geraumer Zeit abhanden gekommmen ist...
Und mal zu den Oligarchiegewinnen:
Wenn Industrie- und Logistikkonzerne vor Steuern Gewinne
von 6-10% einfahren, sind das schon ganz tolle Ergebnisse -
was fährt bsplsw. - falls sie fährt... - die DB ein? - #15 11.01.2011 17:04 von
Ziemlich abgefahrender Vergleich...
Die EVU machen nach Medienmeldungen in 2010 31 Milliarden
Gewinn - bei wieviel Umsatz?
Die EVU haben in 2009 25 Milliarden Gewinn abgezockt, im
schlechtesten Wirtschaftsjahr der jüngeren Geschichte, in einem Jahr, wo 10% weniger Strom hergestellt wurde!
Vielleicht sollten Sie mal forschen (lassen...) warum diese
Abzocker die mit weltweit höchsten Strompreise als Besatzer in 4 Stromfürstentümern abrechnen können.
Diese Gewinne sind ein Hohn und obszöne Verarschung gegenüber einer volkswirtschaftlichen Verantwortung und Verpflichtung - und die Politik lässt sich von diesen
Abzockern an der Leine führen.
Die Schweiz hat - nebenbei - erheblich niedrigere Strompreise - auch hergeleitet aus einer doch recht verschiedenen Erzeugungsstruktur - als Deutschland, wo die hohen Preise einfach den EE zugeschrieben werden, obwohl in DE gerade mal 18% EE insgesamt eingepeist werden.
Italien und DK haben kein einzigen Atommeiler, die doch soooo billigen Strom produzieren...
Und trotzdem liegen dort die Gestehungskosten immer noch unter den deutschen.
DK produziert alleine >20% Windstrom, Spanien speist bis zu 45% EE-Strom ein - (in 3/2010) - und dort kostet die KWh um die 13-15 Cts./KWh - auf der Stromkundenrechnung, inkl. aller Steuern und Abgaben.
Und sozial Schwache zahlen um die 7-9 Cts./brutto - sowas
nennt sich soziale Marktwirtschaft, was Deutschland schon
seit geraumer Zeit abhanden gekommmen ist...
Und mal zu den Oligarchiegewinnen:
Wenn Industrie- und Logistikkonzerne vor Steuern Gewinne
von 6-10% einfahren, sind das schon ganz tolle Ergebnisse -
was fährt bsplsw. - falls sie fährt... - die DB ein? - #16 11.01.2011 17:12 von
Absoluter Nonsenz
Die EEG Umlage von 3,5 Cent kommt für jeden Kunden oben drauf, Tendenz in 2011 stark steigend.
Für die Überwachung der Stromkonzerne gibt es die Bundesnetzagentur, die millionenschwere Bußgelder verhängt (auch und gerade gegen die Großen der Branche) sobald die den Wettbewerb behindern.
Weiterhin sind für die Netzbetreiber die Preise durch die Anreizregulierung und Erlösobergrenzen (zu deutsch: Es ist ist festgelegt, was ich maximal verdienen kann, wenn ich mein Netz zu 100% auslaste, wenn ich weniger Auslastung hinbekomme ist das mein Problem) klar reguliert und begrenzt.
Dieses ewige verweisen auf die EEX-Preise an der Börse ist wenig sinnvoll, da ich an der Börse nur Energiebänder kaufen kann (8.400 Stunden über das ganze Jahr eine konstante Menge) die aber im Privatkundenbereich keiner braucht. Oder haben Sie um 3:00 Nachts den gleichen Stromverbrauch wie um 8:00 beim Kaffee-Kochen, 13:00 zum Mittagessen machen oder 20:00 zur Tagesschau? - #17 11.01.2011 17:32 von Roller
100% EE sind mit PVA und 50Hz- WKA unmoeglich!
Es gibt aber nicht einmal eine theoretische Loesung fuer 100% EE.
Mehr als 30-40% sind beim 50Hz-Verbundnetz niemals drin, wenn ueberhaupt.
Warum also noch mehr " sinnvolle" WKA und PVA?
Das wird doch jetzt schon alles weggeregelt, weil PVA und WKA eigentlich nur stoeren im 50 Hz Verbundnetz.
Heutige WKA und PVA sind daher ganz einfach nur verpulvertes Kapital!
Wenn WKA und PVA tatsaechlich etwas bringen wuerden, gaebe es beides gar nicht! - #18 11.01.2011 17:34 von
Extraportion Milch
Na ja, wer glaubt, dass Atom- und Kohleenergie eigentlich toll sind, der glaubt natürlich auch, dass die Betrieber nur unser bestes wollen.
Oder anderers herum, wer glaubt, dass alles so weiter gehen kann wie bisher und dass Unternehmen, die vierteljährlich an geldgierige Aktionäre berichten müssen, die Zukunft der Menschheit im Bloick haben, der glaubt vermutlich auch, dass in Kinderschokolade eine Extraportion Milch steckt... - #19 11.01.2011 17:37 von
Transparenz ist nicht jedermanns Sache
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