Forum: Blogs
Preisrekord in Deutschland: Politiker wollen Preissprünge bei Benzin verbieten
DPABinnen Sekunden steigen die Preise an den Tankstellen, die Autofahrer haben kaum noch Überblick - der Zorn wächst. Jetzt wird im Bundesrat über die undurchsichtige Politik der Mineralkonzerne beraten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824709,00.html
- #70 30.03.2012 09:12 von
*
In West-Australien hat das ja bekanntlich dazu geführt, dass die Benzinpreise im gewichteten Durchschnitt flächendeckend höher sind als anderswo... Unsere Berufspolitiker sämtlicher etablierter Parteien sind durchweg einfach nur Lügner und Volksverarscher, man sollte denen bei den nächsten Wahlen die rote Karte zeigen und Piraten wählen...
- #71 30.03.2012 09:12 von
Preise einmal am Tag
Einfach festlegen, dass die Preise an der Tankstelle nur einmal pro Tag um 0:00 verändert werden dürfen.
So wie es jetzt ist, verwirrt man die Leute mit der Preispolitik, sodass sie mehrheitlich doch immer zu ihrer Stamm Tankstelle gehen, weil man garnicht nachvollziehen kann wo und wann man den besten Preis bekommt. So wird der Wettbewerb ausgehebelt. Preise einmal pro Tag und schon haben wir wieder richtigen Wettbewerb.
Das wir ohne Not die Reserven anzapfen sollen, ist natürlich vollkommen verrückt. - #72 30.03.2012 09:12 von
Mobilitätsverhalten
Es geht hier nicht nur um ein paar Porsche und Hummer Fahrer.
Auf meinem Weg zur Arbeit gestern morgen (mit dem Auto) ist mir wieder der krasse Kontrast zwischen den Aussagen und dem Verhalten vieler Autofahrer bewusst geworden.
Es wird geschrien so laut wie nie wegen der hohen Benzinpreise, jedoch auf der Straße im Berufsverkehr wird auch gerast so sehr wie noch nie. Die Autos werden immer größer, Umstieg auf Bus/bahn oder Fahrrad Fehlanzeige. Zu oft sehe ich Leute die 500 Meter zum nächsten Laden mit dem Auto zurücklegen, und selbst dort dann nach erfolgtem Einkauf mit dem Auto zur Backerei fahren, am andern Ende des Parkplatzes!!!
Meistens nutze ich das Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit und bin doch immer wieder über die Leere auf den Fahrradwegen erstaunt. Die Diskussionen in den Medien derzeit sollte anderes erwarten lassen.
Der Benzinpreis wird weiter steigen, da nützen alle Gesetze nichts.
Bin mal gespannt wo bei den meisten die Schmerzgrenze liegt bei der Sparsamkeit über Bequemlichkeit siegt. - #73 30.03.2012 09:13 von
...deja vue...
...darüber hatten die Politiker doch schon letztes Jahr gemeckert...aber nix ist passiert...und jetzt evenutell eine Gesetzesänderung im Herbst ...vielleicht.
Ja liebe Politiker da hat doch alles keine Eile, wenn man einen Dienstwagen hat und nicht selber tanken MUSS...um täglich zu Arbeit zu kommen. Und dann verdient der Staat ja auch noch an jedem Cent...
So was nennt man Volksnähe...Da ist doch zum kotzen... - #74 30.03.2012 09:14 von
- #75 30.03.2012 09:14 von
Das bringt nichts!
Wir werden uns mit diesen und noch höheren Preisen abfinden müssen. Schuld für die Preise sind der Ölpreis und das Monopol der Anbieter. Eine Preisabsprache ist nicht beweisbar, sie beäugen sich aber gegenseitig und passen sich an, nach oben und nach unten.
Das ständige Argumente der Anbieter, dass sie am ausgegebenen Liter nur ca. 1 Cent verdienen ist absurd. Wäre dies so und der Preis für 1 Liter an einer Tankstelle sinkt innerhalb von Sekunden um 5 Cent, dann kann das nur heissen:
- entweder habe ich vorher 4-5 Cent an einem Liter verdient
- oder ich mache jetzt pro Liter 4-5 Cent Verlust
Am hohen Preis würde die Einschränkung des Artikels nichts ändern. Dann ist der Preis eben schon in der Nacht hoch oder niedriger. Nur dieses aberwitzige 15x am Tag den Preis ändern hätte ein Ende.
Viel wichtiger wäre mir z.B. ein gleicher Preis in einer Stadt, in einer Region oder Landesweit. Nicht einmal innerhalb einer Marke gibt es einen einheitlichen Preis. Da ist hier bei Shell, Esso, Aral, etc. ein Preis und 500 Meter weiter bei der gleichen Marke ein ganz anderer Preis, Differenz manchmal 3-5 Cent/Liter. Daran kann man schon sehen, dass nicht wirkliche Produktionskosten und Gewinnspannen zu Grunde liegen.
Sparmassnahmen Regierungsbereich:
- Förderung der Entwicklung sparsamerer Autos
- Druck auf die Autoindustrie
- Höchstgeschwindigkeit Autobahn 120km/h (mit Kontrollen)
- KFZ-Steuer rein nach Verbrauch
Sparmassnahmen privater Bereich:
- sparsamere Autos kaufen
- Geschwindigkeit reduzieren
- Auto öfter stehen lassen
- Fahrgemeinschaften
- richtige Partei wählen
Am Ende werden diese Massnahmen trotzdem nicht nachhaltig den Preis senken oder zumindest stabilisieren, denn die Ölkonzerne werden den Gewinn trotzdem weiter steigern wollen. Also ist die Folge: bei Verkauf weniger Liter wird man mehr pro Liter verlangen. Hier wird der Preis eben nicht durch Angebot und Nachfrage bestimmt. - #76 30.03.2012 09:14 von
teilweise einverstanden...
SUVs mit 6 oder 7 Liter Diesel? Sie meinen den Verbrauch pro Kilometer? Das kann ja nicht Ihr ernst sein. Die Dinger fressen nun mal 15 und mehr Liter pro 100 km wenn man mit 160 bis 200 km/h unterwegs ist.
Verschrotten ist keine Lösung, richtig.
Aber man könnte Pkws limitiern: max 1000 kg, max. 1,50 m breit, 1,40 m hoch, max. 6 Liter (praktischen) Verbrauch.
Darüber hinaus würde man SUV-Pkws definieren, die vielleicht die doppelte oder dreifache Steuer zahlen. Die dürfen dann auch 2,50 m breit und 3 m hoch sein.... - #77 30.03.2012 09:14 von
Augenwischerei
Immer dasselbe Ritual: Die Benzinpreise steigen, und die Wutwellen rollen durch das Land, Politiker kündigen Gesetzesänderungen an, Verbraucher erklären in Straßenumfragen, dass sie jetzt wirkllich finanziell am Ende sind und kein Auto mehr fahren werden.
3 Wochen später ist das Thema durch, der Sprit immer noch teuer und die Leute fahren wie eh und je.
Staatliche Eingriffe bringen gar nichts. Auch in USA, Frankreich, UK, etc steigen die Preise. Das beweist, dass nicht etwa fehlender Wettbewerb in D schuld ist, sondern die hohen Weltmarktpreise. Daran könnte noch nicht mal eine Vollverstaatlichung der deutschen Mineralölindustrie was ändern, denn nennenswerte eigene Ölquellen haben wir ja bekanntlich nicht.
Es gibt aber eine ganz einfache und kostenlose Möglichkeit, die Spritpreise zu senken: Unser Außenguido stellt sich hin, verkündet eine Lockerung der Sanktionen gegen Iran und schließt einen Angriff auf Iran öffentlich aus. Damit wäre den KriegsSpekulanten das Wasser abgegraben und die Rohölpreise würden spürbar sinken. - #78 30.03.2012 09:14 von
Und das, wo Ihr den Iran
doch bloß boykottiert, na sowas ! Humantär, es lebe die Freiheit !
Ak, unsere hehren Ideale, da wird mir warm um´s Hirn...
Wenn es dann nächsten Monat endlich
den ersehnten Kreuzzug gibt, wird der Preis über 2 Euro steigen
und die stets beklagte Abhängigkeit von Rußland ins Unermeßliche.
Putin schmunzelt schon die ganze Zeit.
Wenn man heute an einem asiatische Airport mit einem
EU-Paß ankommt, ist das peinlich :
Man weiß, daß einen die Paßkontrolleure automatisch
für einen Spinner halten... - #79 30.03.2012 09:14 von
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


