Preisrekord in Deutschland: Politiker wollen Preissprünge bei Benzin verbieten

DPABinnen Sekunden steigen die Preise an den Tankstellen, die Autofahrer haben kaum noch Überblick - der Zorn wächst. Jetzt wird im Bundesrat über die undurchsichtige Politik der Mineralkonzerne beraten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824709,00.html
  1. #70

    *

    In West-Australien hat das ja bekanntlich dazu geführt, dass die Benzinpreise im gewichteten Durchschnitt flächendeckend höher sind als anderswo... Unsere Berufspolitiker sämtlicher etablierter Parteien sind durchweg einfach nur Lügner und Volksverarscher, man sollte denen bei den nächsten Wahlen die rote Karte zeigen und Piraten wählen...
  2. #71

    Preise einmal am Tag

    Einfach festlegen, dass die Preise an der Tankstelle nur einmal pro Tag um 0:00 verändert werden dürfen.

    So wie es jetzt ist, verwirrt man die Leute mit der Preispolitik, sodass sie mehrheitlich doch immer zu ihrer Stamm Tankstelle gehen, weil man garnicht nachvollziehen kann wo und wann man den besten Preis bekommt. So wird der Wettbewerb ausgehebelt. Preise einmal pro Tag und schon haben wir wieder richtigen Wettbewerb.

    Das wir ohne Not die Reserven anzapfen sollen, ist natürlich vollkommen verrückt.
  3. #72

    Mobilitätsverhalten

    Zitat von timorieth Beitrag anzeigen
    Sofort kommen hier im Forum die Öko-Gutmenschen angekrochen und hetzen gegen Autofahrer. Lasst uns jede objektivität ablegen und reflexartig alle Autofahrer als "Rennwagen"- / SUV - Fahrer oder sonst irgendwie diffamieren. Und sowieso "donnern" alle unnötig über die Autobahn.
    Bei solchem schwachsinn kann ich nur noch den Kopf schütteln. Leute unsere Gesellschaft ist von Öl abhängig, die paar Porsche- oder Hummer-Fahrer sind doch nur ein Tropen im schon überlaufenden Fass. Aber klar, der Öko auf seinen Fahrrad sieht die Prolls in ihren Monsterkarren und lässt sich hier erstmal aus. Arm.
    Was solls, zwar mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren aber hauptsache Nordseekrabben -gepult in Afrika- in den Salat schmeißen. lol
    Es geht hier nicht nur um ein paar Porsche und Hummer Fahrer.
    Auf meinem Weg zur Arbeit gestern morgen (mit dem Auto) ist mir wieder der krasse Kontrast zwischen den Aussagen und dem Verhalten vieler Autofahrer bewusst geworden.

    Es wird geschrien so laut wie nie wegen der hohen Benzinpreise, jedoch auf der Straße im Berufsverkehr wird auch gerast so sehr wie noch nie. Die Autos werden immer größer, Umstieg auf Bus/bahn oder Fahrrad Fehlanzeige. Zu oft sehe ich Leute die 500 Meter zum nächsten Laden mit dem Auto zurücklegen, und selbst dort dann nach erfolgtem Einkauf mit dem Auto zur Backerei fahren, am andern Ende des Parkplatzes!!!

    Meistens nutze ich das Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit und bin doch immer wieder über die Leere auf den Fahrradwegen erstaunt. Die Diskussionen in den Medien derzeit sollte anderes erwarten lassen.

    Der Benzinpreis wird weiter steigen, da nützen alle Gesetze nichts.
    Bin mal gespannt wo bei den meisten die Schmerzgrenze liegt bei der Sparsamkeit über Bequemlichkeit siegt.
  4. #73

    ...deja vue...

    ...darüber hatten die Politiker doch schon letztes Jahr gemeckert...aber nix ist passiert...und jetzt evenutell eine Gesetzesänderung im Herbst ...vielleicht.
    Ja liebe Politiker da hat doch alles keine Eile, wenn man einen Dienstwagen hat und nicht selber tanken MUSS...um täglich zu Arbeit zu kommen. Und dann verdient der Staat ja auch noch an jedem Cent...
    So was nennt man Volksnähe...Da ist doch zum kotzen...
  5. #74

    Warum auch

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Achwas. Das sind doch nur leere Phrasen der Politiker. Die haben noch nie etwas gegen den hohen Preis getan und sie werden es auch niemals tun.
    sollte die Politik etwas gegen die hohen Preise unternehmen wollen? Schließlich kassiert der Staat per MwSt kräftigst mit.
    19% von 1,70 sind nun mal mehr als von 1,50.
  6. #75

    Das bringt nichts!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Binnen Sekunden steigen die Preise an den Tankstellen, die Autofahrer haben kaum noch Überblick - der Zorn wächst. Jetzt wird im Bundesrat über die undurchsichtige Politik der Mineralkonzerne beraten.

    Preisrekord in Deutschland: Politiker wollen Preissprünge bei Benzin verbieten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wir werden uns mit diesen und noch höheren Preisen abfinden müssen. Schuld für die Preise sind der Ölpreis und das Monopol der Anbieter. Eine Preisabsprache ist nicht beweisbar, sie beäugen sich aber gegenseitig und passen sich an, nach oben und nach unten.
    Das ständige Argumente der Anbieter, dass sie am ausgegebenen Liter nur ca. 1 Cent verdienen ist absurd. Wäre dies so und der Preis für 1 Liter an einer Tankstelle sinkt innerhalb von Sekunden um 5 Cent, dann kann das nur heissen:
    - entweder habe ich vorher 4-5 Cent an einem Liter verdient
    - oder ich mache jetzt pro Liter 4-5 Cent Verlust

    Am hohen Preis würde die Einschränkung des Artikels nichts ändern. Dann ist der Preis eben schon in der Nacht hoch oder niedriger. Nur dieses aberwitzige 15x am Tag den Preis ändern hätte ein Ende.
    Viel wichtiger wäre mir z.B. ein gleicher Preis in einer Stadt, in einer Region oder Landesweit. Nicht einmal innerhalb einer Marke gibt es einen einheitlichen Preis. Da ist hier bei Shell, Esso, Aral, etc. ein Preis und 500 Meter weiter bei der gleichen Marke ein ganz anderer Preis, Differenz manchmal 3-5 Cent/Liter. Daran kann man schon sehen, dass nicht wirkliche Produktionskosten und Gewinnspannen zu Grunde liegen.

    Sparmassnahmen Regierungsbereich:
    - Förderung der Entwicklung sparsamerer Autos
    - Druck auf die Autoindustrie
    - Höchstgeschwindigkeit Autobahn 120km/h (mit Kontrollen)
    - KFZ-Steuer rein nach Verbrauch

    Sparmassnahmen privater Bereich:
    - sparsamere Autos kaufen
    - Geschwindigkeit reduzieren
    - Auto öfter stehen lassen
    - Fahrgemeinschaften
    - richtige Partei wählen

    Am Ende werden diese Massnahmen trotzdem nicht nachhaltig den Preis senken oder zumindest stabilisieren, denn die Ölkonzerne werden den Gewinn trotzdem weiter steigern wollen. Also ist die Folge: bei Verkauf weniger Liter wird man mehr pro Liter verlangen. Hier wird der Preis eben nicht durch Angebot und Nachfrage bestimmt.
  7. #76

    teilweise einverstanden...

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Zum einen sind SUVs hierzulande in der überwiegenden Mehrzahl Diesel, die vielleicht sechs oder sieben Liter verbrauchen, zum zweiten: Sie haben das Geld, mal schnell ein neues, sparsameres Auto zu kaufen? Die Mehrzahl der Bevölkerung hat das nicht. Ich habe auch keine Lust, mich von einem Mineralölkonzern oder auch von Ihnen dazu nötigen zu lassen, ein neues Auto zu kaufen.

    An die ganze Ökofaschisten da draußen: denkt mal über die Umweltbelastung nach, wenn von heute auf morgen alle SUVs eingezogen und verschrottet würden (so wie ja der eine oder andere das gerne hätte) und wir alle neue Autos kaufen würden. die Energie, die zum Herstellen nötig ist etwa ...

    Am besten sind das alles noch Hybridautos, dann können wir gleich noch feststellen, wie gut umweltverträglich es ist, Millionen Autos mit 150kg-Lithium-Akkus auszurüsten. Und was sonst noch für Materialien für Akkus gebraucht werden. Seltene Erden etwa.
    SUVs mit 6 oder 7 Liter Diesel? Sie meinen den Verbrauch pro Kilometer? Das kann ja nicht Ihr ernst sein. Die Dinger fressen nun mal 15 und mehr Liter pro 100 km wenn man mit 160 bis 200 km/h unterwegs ist.

    Verschrotten ist keine Lösung, richtig.

    Aber man könnte Pkws limitiern: max 1000 kg, max. 1,50 m breit, 1,40 m hoch, max. 6 Liter (praktischen) Verbrauch.
    Darüber hinaus würde man SUV-Pkws definieren, die vielleicht die doppelte oder dreifache Steuer zahlen. Die dürfen dann auch 2,50 m breit und 3 m hoch sein....
  8. #77

    Augenwischerei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Binnen Sekunden steigen die Preise an den Tankstellen, die Autofahrer haben kaum noch Überblick - der Zorn wächst. Jetzt wird im Bundesrat über die undurchsichtige Politik der Mineralkonzerne beraten.

    Preisrekord in Deutschland: Politiker wollen Preissprünge bei Benzin verbieten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Immer dasselbe Ritual: Die Benzinpreise steigen, und die Wutwellen rollen durch das Land, Politiker kündigen Gesetzesänderungen an, Verbraucher erklären in Straßenumfragen, dass sie jetzt wirkllich finanziell am Ende sind und kein Auto mehr fahren werden.

    3 Wochen später ist das Thema durch, der Sprit immer noch teuer und die Leute fahren wie eh und je.

    Staatliche Eingriffe bringen gar nichts. Auch in USA, Frankreich, UK, etc steigen die Preise. Das beweist, dass nicht etwa fehlender Wettbewerb in D schuld ist, sondern die hohen Weltmarktpreise. Daran könnte noch nicht mal eine Vollverstaatlichung der deutschen Mineralölindustrie was ändern, denn nennenswerte eigene Ölquellen haben wir ja bekanntlich nicht.

    Es gibt aber eine ganz einfache und kostenlose Möglichkeit, die Spritpreise zu senken: Unser Außenguido stellt sich hin, verkündet eine Lockerung der Sanktionen gegen Iran und schließt einen Angriff auf Iran öffentlich aus. Damit wäre den KriegsSpekulanten das Wasser abgegraben und die Rohölpreise würden spürbar sinken.
  9. #78

    Und das, wo Ihr den Iran

    doch bloß boykottiert, na sowas ! Humantär, es lebe die Freiheit !
    Ak, unsere hehren Ideale, da wird mir warm um´s Hirn...

    Wenn es dann nächsten Monat endlich
    den ersehnten Kreuzzug gibt, wird der Preis über 2 Euro steigen
    und die stets beklagte Abhängigkeit von Rußland ins Unermeßliche.

    Putin schmunzelt schon die ganze Zeit.

    Wenn man heute an einem asiatische Airport mit einem
    EU-Paß ankommt, ist das peinlich :
    Man weiß, daß einen die Paßkontrolleure automatisch
    für einen Spinner halten...
  10. #79

    Sehr richtig.

    Zitat von Sankari66 Beitrag anzeigen
    Genau das habe ich mir auch gedacht. An Feiertagen steigt die Nachfrage, also wird bei gleichbleibendem Angebot der Preis erhöht. Warum sich darüber alle aufregen, habe ich noch nie verstanden. Wenn dann alle trotzdem tanken, ist es doch nicht die Schuld der Ölkonzerne. Polemik vom feinsten...
    Sie haben es auf den Punkt gebracht.