Die variablen Kosten (also im wesentlichen Brennstoff) von KKW sind gering, völlig egal wie teuer Uran in Zukunft sein wird. Für den Preis entscheident ist das letzte verwendete Kraftwerk, also das teuerste.
Der Meritorder Effekt ist im übrigen ein Witz, jede seriöse Studie zu dem Thema kommt zu dem Ergebnis dass die statisch errechneten Zahlen von Ökoinstitut und Greenpeace völlig jenseits der Realität liegen (und selbst die gehen nur von rund 7-8 EUR pro MWh aus!). Ganz abgesehen davon dass die EEG Umlage jeden hypothetischen Meritorder Effekt auffrist.
Jedem denkenden Menschen muss klar sein dass die "Meritorder" weder statisch noch unveränderlich ist. Die Nutzung der konventionellen Kapazitäten passt sich den EE Kapazitäten an, eine einfache "Rechtsverschiebung" der Meritorder ist idiotisch aber (wohl bewusst) Grundlage der genannten Studien. Es sind immer flexible Kraftwerke die das Grenzkraftwerk stellen, also moderne Kohle- oder GUD Anlagen, in der Spitzenlast auch Gasturbinen oder gar richtig teure Ölmöhrchen und zu Schattenpreisen vermarktete Pumpspeicher. Daran wird sich auch in zukunft nicht ändern.

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