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Preiserhöhung: Strom wird für Millionen Kunden teurer

Kostenschub auf dem Strommarkt: Nach Angaben des Verbraucherportals Verivox erhöhen Dutzende Versorger zum 1. Januar ihre Tarife, darunter auch der Energieriese EnBW. Die Preisaufschläge sind teils saftig - mehrere Unternehmen begründen sie mit der steigenden Abgabe für Ökostrom.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...728092,00.html
  1. #40

    re

    Zitat von Danex Beitrag anzeigen
    Das bezweifel ich ganz stark. Ein Grund ist das Uran einfach sehr teuer ist und noch sehr viel teuerer werden wird.
    Außerdem drücken die EE die Preise an der strombörse. (Merit-Order-Effekt)
    nur die günstigen preise an der strombörse werden nicht an den kunden weitergegeben!
    Die variablen Kosten (also im wesentlichen Brennstoff) von KKW sind gering, völlig egal wie teuer Uran in Zukunft sein wird. Für den Preis entscheident ist das letzte verwendete Kraftwerk, also das teuerste.

    Der Meritorder Effekt ist im übrigen ein Witz, jede seriöse Studie zu dem Thema kommt zu dem Ergebnis dass die statisch errechneten Zahlen von Ökoinstitut und Greenpeace völlig jenseits der Realität liegen (und selbst die gehen nur von rund 7-8 EUR pro MWh aus!). Ganz abgesehen davon dass die EEG Umlage jeden hypothetischen Meritorder Effekt auffrist.
    Jedem denkenden Menschen muss klar sein dass die "Meritorder" weder statisch noch unveränderlich ist. Die Nutzung der konventionellen Kapazitäten passt sich den EE Kapazitäten an, eine einfache "Rechtsverschiebung" der Meritorder ist idiotisch aber (wohl bewusst) Grundlage der genannten Studien. Es sind immer flexible Kraftwerke die das Grenzkraftwerk stellen, also moderne Kohle- oder GUD Anlagen, in der Spitzenlast auch Gasturbinen oder gar richtig teure Ölmöhrchen und zu Schattenpreisen vermarktete Pumpspeicher. Daran wird sich auch in zukunft nicht ändern.
  2. #41

    .

    Zitat von erlachma Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich gut - der SPIEGEL nennt keine Quellen für seine Zahlen, und Sie nennen den SPIEGEL, der keine Quellen nennt, als Quelle. Das ist wie beim Hund, der sich in den Schwanz beißt. ...
    Wenn Sie natuerlich nicht in der Lage sein sollten selbst einfachste Suchanfragen an eine Suchmaschine ihrer Wahl zu stellen, dann:
    Zitat von erlachma Beitrag anzeigen
    Also: Quelle nennen
    http://www.verivox.de/nachrichten/ee...kwh-55652.aspx
    http://www.klimaretter.info/energie/...gt-auf-35-cent
    http://www.morgenpost.de/wirtschaft/...echnungen.html
    http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtsc...1.8012875.html

    Reicht Ihnen das?
    Zitat von erlachma Beitrag anzeigen
    oder Klappe halten. ...
    Ich wuesste nicht seit wann Sie hier im Strang das Zensurrecht ausueben. Vielleicht reissen Sie sich mal ein wenig zusammen?
  3. #42

    re

    Zitat von jenom Beitrag anzeigen
    dbraaker:
    lassen Sie es. Hier ist keiner so naiv, dass er sich von einem bezahlten Lobbyisten wie Ihnen Unwahrheiten und Zahlenspiele einreden lässt.
    Für wie doof halten uns die Konzerne?
    War ja klar das so ein Mist wieder kommt.
  4. #43

    falsche Information !

    Zitat von Klo Beitrag anzeigen
    Bis zum heutigen Tage liegen die Abgaben für den Ökostrom im Rahmen des EEG immer noch unter einem Cent pro Kilowattstunde und daran wird sich auch nichts ändern. ....
    Da ist offensichtlich jemand schlecht informiert, oder des Lesens unkundig, oder liest generell das Kleingedruckt nicht.

    Zur Zeit beträgt der EEG Aufschlag 2,23 Ct kWh. Die anstehende Erhöhung wird annähernd das Doppelte erreichen.
    Die ökologisch unsinnige Solarförderung verschlingt Unsummen an Geldern, die an anderer Stelle, z.B. bei Investitionen in Energiesparmaßnahmen deutlich höhere CO2 Vermeidung bewirken würden.
    Das haben die "Grünen" geschickt angestellt:
    Sie erreichen Ihre politischen Ziele, täuschen die Wähler darüber, dass diese Ziele ökologisch unsinnig sind, und das beste ist: Sie lassen die dummen Wähler auch noch selber dafür bezahlen, dass sie so für dumm verkauft werden.

    Da kann ich dem Verfasser obigen Zitates nur wünschen, dass er irgendwann doch aus seinem "grünen" Traum aufwacht.

    .
  5. #44

    .

    Zitat von kleinerhobit Beitrag anzeigen
    "Die Ökorepublik wird unsozial: Durch die Förderung erneuerbarer Energien zahlen Verbraucher ab 2011 jeden Monat im Schnitt fünf Euro mehr für Strom. Die geplante Hartz-IV-Erhöhung in gleicher Höhe wird dadurch egalisiert -die Armen fördern die Solaranlagen der Reichen"

    Was soll denn der Unfug? Wie können Sie die Hartz IV Empfänger gegen de Ausbau der erneuerbaren Energien instrumentalisieren? Schämen sollten Sie sich!. ...
    Beschweren Sie sich bei Spiegel Online, aus deren Artikel habe ich schliesslich zitiert. Zudem scheinen Sie Schwierigkeiten mit der Addition und Subtraktion kleiner ganzer Zahlen zu haben. Also bitte, einfach noch mal lesen und dann nachdenken.
  6. #45

    re

    Zitat von grummeln Beitrag anzeigen
    Was ich an den schönen Theorien der VWL so mag, ist, dass gerne mal -augenscheinlich wesentliche-Faktoren "außen vor" gelassen werden.
    In Ihrem Fall sind es die Kosten des bereits "entsorgten"
    Strahlenmülls.
    Allein in Asse 6 Mrd. EUR, die in die Kosten der "Stromerzeugung" nicht einfließen, da der Michel sie zahlt und nicht der Produzent des Mülls.
    SO kann ich auch günstig produzieren....
    Schon klar, es ging nur um den grundlegenden, kurzfristigen Effekt der sofortigen Abschaltung. Ich bin kein Fan von Kernkraftwerken und noch weniger von der oligopolistischen Anbieterstruktur auf der Erzeugerseite. Das heisst aber nicht, dass man auf offensichtlichen Unfug nicht reagieren kann.

    In der Asse lagern übrigens Abfälle aus der Medizin, Wissensschaft usw, so weit ich weiss keine Brennstäbe usw.
  7. #46

    re

    Zitat von Jay's Beitrag anzeigen
    ...dass Abgaben, mit denen die Konzerne belastet werden einfach auf den Verbraucher uebertragen werden. Dies ist was verhindert werden muss. Von daher muss die Regierung Gesetze erlassen, die die Strompreise .....
    Das Problem ist mangelnder Wettbewerb der Kraftwerksbetreiber und eine politisch gewollte hohe Abgabenlast.
  8. #47

    ...

    Zitat von Gast100100 Beitrag anzeigen
    Wenn man nicht in der Lage ist, eine Stromrechnung zu lesen und dies noch hinausposaunt, lässt das auf eine nicht vorhandende Intelligenz schließen. Sie zahlen zurzeit 2,05 Cent EEG-Gebühren pro Kilowattstunde.
    Wäre ich beim Stromkartell, dann würde ich derzeit 12 Cent Reingewinn pro Kilowattstunde an die Aktionäre des Kartells bezahlen. Aber darüber regt sich kaum jemand auf.

    Ansonsten bin ich mit den EWS soweit zufrieden. Ich würde gerne noch mehr bezahlen, wenn damit sicher wäre, dass meine Kinder und Enkel und Urenkel weniger für den Atommüll zahlen müßten. Mit meiner 5-köpfigen Familie verbrauche ich im Jahr nämlich 3200 kWh. Das macht nach Ihrer Rechnung eine Abgabe für die dringend notwendige Umstellung auf alternative Energiequellen in Höhe von 1,09 Euro pro Person und Monat. Entschuldigung, aber das ist es mir mehr als wert. Was mich etwas mehr ärgert sind die fast 400 Euro, die ich jedes Jahr an die Aktionäre des Kartells bezahle, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten. Wenn man den Gewinn auf 8 Milliarden Euro im Jahr beschränken könnte, was ja auch immer noch viel Geld ist, dann wäre der Strompreis nur halb so hoch, wie er jetzt ist. So sehen die Fakten aus.
  9. #48

    Die ärmsten der Armen

    Ich bin irritiert! Dabei hab ich doch heute erst einen Artikel gelesen in dem mich die Bosse von RWE und Eon ganz vergrämt angeschaut haben, weil man für den Februar nächsten Jahres wahrscheinlich mit Einbußen rechnen muss, unter anderem wegen den günstigen Strompreisen an der Börse.


    Aber ein Glück für die Herren das endlich eine Lösung für dieses Problem gefunden wurde.
  10. #49

    Kosten-Lügen der Atom-Lobby

    folgender ZDF-Bericht deckt die Kosten-Lügen der Atom-Lobby sehr gut auf:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/haupt...er-große-Bluff








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