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Preiserhöhung: Bahntickets werden um knapp drei Prozent teurer

DPADie Deutsche Bahn erhöht ihre Preise: Im Schnitt kosten ab Anfang Dezember Tickets 2,8 Prozent mehr als bisher. Auch sämtliche Bahncard-Varianten werden teurer - als Begründung werden steigende Energiekosten angeführt.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-857790.html
  1. #150

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Diese Aussage ist sehr einfach widerlegbar:
    City-Ticket
    Das City-Ticket nur als Anschlussfahrschein, damit Sie Ihr Reiseziel erreichen.

    Falls Sie bei dem anschließenden Aufenthalt in der Stadt noch etwas herumfahren wollen, dürfen Sie sich nicht mehr auf das City-Ticket berufen und ohne lokalen Verbundfahrschein (natürlich ohne BC-Ermässigung) fahren. Das würde Sie glatt die Strafe als Schwarzfahrer einbringen.

    Es sei denn, Sie lügen dem Kontrolleure ins Gesicht und sagen, dass Sie auf Ihre Reise nach XY sind. Je nach aktuelle Fahrtrichtung fliegt die Lüge aber sehr schnelll auf.
  2. #151

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Das City-Ticket nur als Anschlussfahrschein, damit Sie Ihr Reiseziel erreichen.....
    ..
    Es sei denn, Sie lügen dem Kontrolleure ins Gesicht und sagen, dass Sie auf Ihre Reise nach XY sind. Je nach aktuelle Fahrtrichtung fliegt die Lüge aber sehr schnelll auf.
    Ich habe zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass das City Ticket ein Freifahrtschein für beliebige Fahrten im Tarifbereich sei.

    Wer BC-Besitzer ist, weiß, dass man mit einem City Ticket vom Zielbahnhof anschließend im zugelassenen Tarifbereich am Tag der Ankunft in Richtung seiner Wohnung unentgeltlich fahren darf.

    Wenn Sie z.B. um 9 Uhr morgens am Zielbahnhof ankommen und abends gegen 22 Uhr bei einer Fahrscheinkontrolle den Fahrtausweis der DB vorzeigen, haben Sie Probleme, selbst dann, wenn Sie nachweisen können, dass Sie in Richtung Ihrer Wohnung fahren.
  3. #152

    Besserer Service durch mehr Markt?

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht dass die Bahn absichtlich Kunden verlieren will. Vielmehr haben Monopolisten einfach nicht nötig, Kunden anzulocken und zu halten. Wozu Service verbessern und Kosten optimieren, wenn die Kunden durch ausufernde Umwelt- und Anti-Auto-Politik einfach so in den Zug gezwungen werden?

    Die Bahn ist das beste Warnsignal für alle, die im Zuge der Energiewende die Verstaatlichung der Stromversorger fordern.
    An der "Monopolstellung" der Bahn kann die Verschlechterung des Services nicht liegen. Als die DB noch ein Staatsunternehmen war, waren die Züge pünktlich und sauber, selbst entlegene Orte sind bedient worden, und der Service war unvergleichlich besser als heute (mit Speisewagen, in denen gekocht worden ist, da gab es nicht nur aufgewärmtes Zeug aus der Mikrowelle!).

    Die viel beklagten Probleme bei der Bahn heute sind gerade ein Resultat der Privatisierung, und das ist auch nicht verwunderlich. Wenn ein Betrieb rentabel sein soll, dann werden Kosten gesenkt und Einnahmen erhöht. Also: Einsparungen bei Service und Sicherheit, Lohnsenkungen beim Personal, das dann entsprechend schlecht gelaunt und schlecht ausgebildet ist. Und natürlich werden die Preise für die Kunden erhöht.

    Wie auch immer: Auch mit schlechterem Service ist die Bahnfahren immer noch bequemer, sicherer und zeitsparender als Autofahren.
  4. #153

    Wagenstandsanzeiger...

    ... da fehlt was:

    Wird mindestens durch 5 weitere Reisende versperrt, die sich nach Studium des selbigen einfach nur umdrehen und zur Salzsäule erstarren.
  5. #154

    Zitat von bembel71 Beitrag anzeigen
    An der "Monopolstellung" der Bahn kann die Verschlechterung des Services nicht liegen. Als die DB noch ein Staatsunternehmen war, waren die Züge pünktlich und sauber, selbst entlegene Orte sind bedient worden, und der Service war unvergleichlich besser als heute (mit Speisewagen, in denen gekocht worden ist, da gab es nicht nur aufgewärmtes Zeug aus der Mikrowelle!).

    Die viel beklagten Probleme bei der Bahn heute sind gerade ein Resultat der Privatisierung, und das ist auch nicht verwunderlich. Wenn ein Betrieb rentabel sein soll, dann werden Kosten gesenkt und Einnahmen erhöht. Also: Einsparungen bei Service und Sicherheit, Lohnsenkungen beim Personal, das dann entsprechend schlecht gelaunt und schlecht ausgebildet ist. Und natürlich werden die Preise für die Kunden erhöht.

    Wie auch immer: Auch mit schlechterem Service ist die Bahnfahren immer noch bequemer, sicherer und zeitsparender als Autofahren.
    Sie haben ja nicht unrecht. Allerdings würde ich die Vergangenheit nicht ganz so rosig sehen. Vor allem was die angebliche Erreichbarkeit auch entlegenster Orte angeht: Die größten Stilllegungsorgien im Wirkungsbereich der Bundesbahn fanden in den 60er, 70er und 80er Jahren statt, hier zwei Beispiele:
    Liste der stillgelegten Eisenbahnstrecken in Nordrhein-Westfalen
    Liste der stillgelegten Eisenbahnstrecken in Niedersachsen und Bremen

    Und ich habe während meines Studiums genau über meine Bahnfahrten Buch geführt, damals waren beileibe nicht alle Züge pünktlich. Ich hatte fast bei jeder Heimfahrt Verspätung, mein unerreichter Verspätungsrekord stammt aus dem Jahr 1987: 303 Minuten Verspätung bei ca. 6 h planmäßiger Gesamtfahrzeit. Es hatte geschneit...
  6. #155

    Zitat von quams Beitrag anzeigen
    ... da fehlt was:

    Wird mindestens durch 5 weitere Reisende versperrt, die sich nach Studium des selbigen einfach nur umdrehen und zur Salzsäule erstarren.
    Und das ist Schuld der Bahn. Wahrscheinlich sind das undercover agierende Bahnbeamte vom Beförderungsfall-Vergraulungs-Team.
  7. #156

    Zitat von quams Beitrag anzeigen
    Wagenstandsanzeiger... ... da fehlt was:

    Wird mindestens durch 5 weitere Reisende versperrt, die sich nach Studium des selbigen einfach nur umdrehen und zur Salzsäule erstarren.
    Ja, ein interessantes Phänomen. Der Wagenstandsanzeiger scheint magische Anziehungskraft auf ganze Menschengruppen auszuüben, die davor stehen und in angeregter Unterhaltung vertieft auf den Zug warten. Liebe Soziologen, bitte untersuchen! Und dann lesen wir mal wieder: "Wissenschaftler haben herausgefunden..."
  8. #157

    Zitat von loeweneule Beitrag anzeigen
    Ja, ein interessantes Phänomen. Der Wagenstandsanzeiger scheint magische Anziehungskraft auf ganze Menschengruppen auszuüben, die davor stehen und in angeregter Unterhaltung vertieft auf den Zug warten. Liebe Soziologen, bitte untersuchen! Und dann lesen wir mal wieder: "Wissenschaftler haben herausgefunden..."
    Da gibt es auf Bahnsteigen aber noch andere Orte, die magische Anziehungskraft auf Gruppen haben. Nach meiner Beobachtung bleiben Gruppen immer dort stehen, wo es eng ist. Also z.B. neben Treppen, Aufsichtsgebäuden etc. Auf keinen Fall dort, wo ihnen die ganze Breite des Bahnsteiges zur Verfügung stehen würde.

    Von Einzelpersonen gerne zum Stehenbleiben genommen: Der Platz unmittelbar hinter Rolltreppen.
  9. #158

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Da gibt es auf Bahnsteigen aber noch andere Orte, die magische Anziehungskraft auf Gruppen haben. Nach meiner Beobachtung bleiben Gruppen immer dort stehen, wo es eng ist. Also z.B. neben Treppen, Aufsichtsgebäuden etc. Auf keinen Fall dort, wo ihnen die ganze Breite des Bahnsteiges zur Verfügung stehen würde.

    Von Einzelpersonen gerne zum Stehenbleiben genommen: Der Platz unmittelbar hinter Rolltreppen.

    Wohl wahr. Man möchte da auch glatt stehenbleiben und mit den Herrschaften diskutieren. ;-))))


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