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Preisanstieg: Verbraucher müssen mehr für Lebensmittel berappen

Preisaufschläge vor allem bei Butter, Obst und Gemüse: Lebensmittel sind im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent teurer geworden - allein im Dezember stiegen sie um 3,6 Prozent. Am härtesten trifft dies einkommensschwache Haushalte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...740486,00.html
  1. #100

    -

    Zitat von pkeszler Beitrag anzeigen
    In den letzten Jahren haben zunehmend mehr Menschen trotz voller Beschäftigung nicht mehr von ihrem Einkommen leben können. Sie müssen folglich noch zusätzlich Hartz IV beanspruchen. Demzufolge werden sie mit ihrer späteren Rente ebenfalls nicht auskommen können. Kann das ein Ziel von sozialer Politik sein?
    Ein Ziel sicherlich nicht. In der heutigen Welt aber eine Unvermeidbarkeit. Deutschland ist keine Insel.
  2. #101

    Auch im neuen Jahr gegen Titelzwang©

    Zitat von fesdu2804 Beitrag anzeigen
    Ich kann dieses ewige "einkommensschwache Haushalte leiden besonders darunter" nicht mehr hören.
    Was hat die Höhe des Einkommens damit zu tun? Verdiene ich 5.000,00 EUR im Monat und habe 4.999,00 EUR an festen Ausgaben, bin ich nicht einkommensschwach, leide aber trotzdem unter der Preissteigerung.

    Dazu passt es wunderbar, dass die hiesige Gemeinde soeben beschlossen hat, die Grundsteuer um satte 20 % zu erhöhen. Das trifft z.B. eben nicht die Haushalte, deren Miete durch die ARGE getragen wird und daher als einkommensschwach gelten, alle anderen schon.
    Oder die hohen Spritpreise. Die treffen die Arbeitnehmer/ Berufspendler, nicht die Arbeitslosen.
    Es bleibt dabei. Der Mittelstand wird kaputt gemacht und droht abzustürzen. Das einzige Mittel dagegen wären Lohnerhöhungen, die mindestens die Preissteigerung ausgleichen. Hierauf wartet man aber, gerade und besonders im ÖD, seit Jahren vergeblich wartet.
    Klasse schon im 9. Post geht das Rumgehake auf Arbeitslose wieder los.
    Chapeau! ^^
  3. #102

    Auch im neuen Jahr gegen Titelzwang©

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Als Durchschnittsverdiener haben Sie gefälligst den Buckel krumm zu machen, damit die H4ler einen höheren Regelsatz bekommen. Wenn Sie anderer Meinung sind, dann sind Sie ein ganz böser Mensch, verfassungsfeindlich, antisozial, unmenschlich und was weiß ich noch. Glauben Sie nicht? Verfolgen Sie einfach die Diskussion weiter.
    Sie haben sich aber mit Ihrem H4-Bashing diesmal massig Zeit gelassen, erst nach 17 Fremd-Posts.
    Sie lassen nach.
    Alterserscheinungen?

    Ach so, der Forist den Sie zitierten, antwortete auf etwas was gar nichts mit Ihrer Antwort zu tun hatte.
    Sie versuchen mal wieder Ihre typische und inzwischen bekannte Anti-Hartz IV Haltung in diesen String einzustreuen.
  4. #103

    Does really money make the world go round?

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    In der heutigen Welt aber eine Unvermeidbarkeit. Deutschland ist keine Insel.
    Leider nicht!
    Selbst wenn es das wäre, die Freiheit für globale Spekulationen muss grenzen-, maßlos und unkontrolliert ubiquitär gewährleistet sein, wie es wohl im Katechismus eines jeden Aktionärs zu lesen steht: Der Tanz ums Goldene Kalb muss weltweit unbehindert möglich sein, koste es, was es wolle!
  5. #104

    Auch im neuen Jahr gegen Titelzwang©

    Zitat von Katzenfreund Beitrag anzeigen
    Wer sparen möchte sollte im Winter eben auf Winterprodukte umstellen. Günstig sind z.B Rosenkohl bbzw. alle Kohlsorten.
    Und es gibt noch jede Menge andere Wintergemüse. Allerdings muß man da schon ein wenig kochen können. Lohnt sich aber und schmeckt lecker.
    Wohl lange keine Preise mehr verglichen?
    Alle Kohlsorten sind noch lange nicht günstig.
    Zur Zeit liegt z. B. Blumenkohl zwischen 1,29 und 1,89 €. Dabei ist der Blumenkohl erbärmlich klein, dass eine 4-köpfige Familie da schon ganz schön viel Kartoffeln zu benötigt um satt zu werden.
    Gegenbeispiel: peruanischer Spargel bei Kaufland kg: 3,98€
    Seltsam, wir haben Winter aber Wirsing, Rotkohl, Weißkohl wird bei keiner Kette derzeit beworben.
    Woran das wohl liegen mag?^^
  6. #105

    Auch im neuen Jahr gegen Titelzwang©

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    Irgendwie haben Sie das System nicht richtig verstanden. Die Preise steigen nicht nur deshalb, weil jemand das will. Die steigen deshalb, weil jemand höhere Preise haben will und weil jemand bereit ist, diese höheren Preise zu bezahlen.
    Beim "Strom" beispielsweise gibt ja die Möglichkeit sich einen anderen Lieferanten zu suchen. Wie hier vor einigen Wochen jedoch zu lesen war, ist die Lieferantenwechsel, der nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, vielen Stromkunden zu mühsam.
    Wenn jemand den Butterpreis erhöht, dann nehem ich eben Margarine.



    Ähem, welches Betätigungsfeld meinen Sie? Soll die Bundesregierung eine Preiskontrolle einführen?
    Nur bezüglich des Stromanbieterwechsels.
    Ich habe den Wechsel zum Jahresende druchgeführt und bin von meinem örtlichen Versorger (der lt. Anbietervergleich im Mittelfeld liegt) zu Vattenfall gewechselt da ich dort wesentlich günstigere Konditionen für ein Jahr erhalte.
    Allerdings werde ich erst in schätzungsweise 10 Wochen von dem neuen Anbieter den günstigeren Strom beziehen.
    Dies war zwar bei der Anmeldung zu lesen wurde dort aber als "bis zu" abgetan.
    Aber mal sehen vielleicht sparen wir ja wirklich ca. € 15,-/Mon. wäre ja nicht schlecht.
    Wollte nur sagen, der Wechsel ist im Prinzip leicht, aber da ist der Wechsel der KFZ-Versicherung leichter und schneller zu spüren.
  7. #106

    -

    Zitat von Rockaxe Beitrag anzeigen
    Wollte nur sagen, der Wechsel ist im Prinzip leicht, aber da ist der Wechsel der KFZ-Versicherung leichter und schneller zu spüren.
    Da haben Sie sicher Recht. Mir fehlt es an der einschlägigen Erfahrung, da ich nur bereits versicherte Autos fahre.
  8. #107

    Bessere Lebensmittel

    Nun, dann haben wir ja jetzt endlich bessere ,giftfreie,streng kontrollierte Lebensmittel.
    So war doch der Tenor der letzten Wochen.
    "Teurer gleich besser"!
    Oder ?
    Gut gemacht Ilse !
  9. #108

    Preisanstieg bei Lebensmitteln - "Qualität hat ihren Preis"

    Geiz beim Einkaufen - das ist nach Ansicht von Agrarministerin Aigner gar nicht gut. "Qualität hat ihren Preis", erinnerte sie zur Eröffnung der Grünen Woche in Berlin. Lebensmittel müssten aber bezahlbar und zugleich sicher sein, sagte sie mit Blick auf den Dioxin-Skandal. Scharf kritisierte sie Preisspekulationen. Nur hat sie nicht gesagt, dass dank der Steuer-, Lohn und Sozialpolitk viele Geringverdiener, Alleinerziehende und Rentner kaum das Geld haben, um den Preis für die Qualtität zu bezahlen.
    Die Verbraucher können den EURO nur einmal ausgeben. Wer für Lebensmittel einen höheren Anteil seiner Lebenshaltungskosten ausgeben muss, muss folglich an anderer Stelle sparen. Der Konsum wird also nur umverteilt, aber es wird kein Wachstum erzeugt. Außerdem dürften daran hauptsächlich nur die Konzerne verdienen, weil durch Preiserhöhungen bei den Erzeugern meistens nicht viel ankommt.
    Frau von der Leyen hätte dann wieder das Problem, dass sie den Hartz-IV-Bemessungssatz für die Ernährung neu berechnen müsste.
    Nicht die Bevölkerung unterliegt dem "Geiz-ist-geil-Denken", es sind die Politiker und Unternehmen in diesem Land, die mit Niedriglohnjobs großen Teilen der Bevölkerung kaum eine andere Möglichkeit geben, als sparsam mit ihrem Geld zu sein.
    Hier ein paar Voraussetzungen für ein größeres Budget im Lebensmittelbereich:
    - Mindestlohn für alle von mindestens 10,50 Euro
    - Sozialleistungen, von denen man nicht nur überleben, sondern auch leben kann
    - Kostensenkungen bei Strom, Kraftstoffen, Heizung usw.
    - Steuersenkungen - Mehr Netto vom Brutto
    - Kostensenkungen im medizinischen Bereich


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