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Preisabsprachen: Kartellwächter brummen Dr. Oetker*und Co Strafe auf

Es sind die großen Namen der Branche: Das Kartellamt hat gegen die Firmen Kraft, Unilever und Dr. Oetker Bußgelder von insgesamt 38 Millionen Euro verhängt. Der Vorwurf: Infos über Preiserhöhungen wurden ausgetauscht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...751533,00.html
  1. #1

    Portokasse

    die 38 Mill. kommen aus der Portokasse.
    Wenn's nicht reichen sollte, muss man Lohn"kosten" einsparen.
  2. #2

    .

    Diese Geldstrafen bringen überhaupt nichts. Es müßte den Beteiligten im ersten Schritt der Handel mit den betroffenen Produkten verboten werden. Beim nächsten Mal mit der Warengruppe zu handeln. Das könnte man wunderbar bis zur Einstellung des Geschäftsbetriebs treiben. Irgendwann wird es zu teuer und zu lästig ständig neue Firmen gründen zu müssen...
  3. #3

    Die Einkäufer...

    Ich habe selbst am Tisch der großen Einkaufsabteilungen zu Jahresgesprächen Platz genommen
    Als Lieferant für Investitionsgüter.
    Von den Einkäufern der großen Konzerne wird man mitunter nicht einmal wie ein Mensch behandelt. Dort weht ein sehr scharfer Wind. Ein Einkäufer entscheidet mit einem Federstrich über Millionen - und über die Existenz vieler Arbeitsplätze.

    Die Einkäufer sind sich Ihrer Macht wohl bewußt.
    Es gibt wenige Mitarbeiter die Ihre Privatanschrift auf den Firmen-Visitenkarten vermerken; warum wohl die Einkäufer?
    Etwa um sich eine günstige Entscheidung zu Hause etwas versüßen zu lassen?? Fern sei dieser Gedanke.

    Wen wundert es, daß sich die Lieferanten wenigstens ein wenig gegen Nepp und Abzocke der Einkäufer schützen möchten?

    Oft wird die Ware nur noch zum ( fast ) Selbstkostenpreis gelistet....

    Sicherlich ist eine Preisabsprache nicht in Ordnung...
    Aber von den Firmen bis zum Aderlaß gepresst zu werden ist ebenso zu verwerfen...

    Wenn der Einkäufer zu seinem Chef gehen kann und sagt:
    ich habe für unser Unternehmen dieses Jahr XXX.XXX €uro eingespart... was für ein toller Hecht er dann doch ist.

    Wo war da noch der Karpfen??
  4. #4

    Aus eigener Erfahrung

    kann ich sowohl für den Konsum- als auch für den Investitionsgüterbereich bestätigen, dass in den sogenannten Listungs- bzw. Jahresgesprächen Zahlungen gefordert wurden/werden, die für ein mittelständiges Unternehmen das Aus bedeuten können, da die zugesagten Handelsleistungen i.d.R. nicht in der Höhe oder auch überhaupt nicht eintreten.
    Dass sich die Industrie verzweifelt dagegen wehrt und wehren muß, steht für mich außer Frage. Die Praxis ist übrigens so alt, wie der Handel selbst!
  5. #5

    So....

    funktionieren diese Strafen. Das Kartellamt soll den Verbraucher schützen. Verhängt wegen überhöhter Preise ein Strafe und schöpft den Gewinn ab. Diese versickert im Staatshaushalt. Und die Unternehmen holen sich sich die Strafe über noch höhere Preise vom Verbraucher zurück.
    So wird der Verbraucher gleich zweimal abgezockt....
  6. #6

    Glaubensfrage

    Zitat von thominator Beitrag anzeigen
    funktionieren diese Strafen. Das Kartellamt soll den Verbraucher schützen. Verhängt wegen überhöhter Preise ein Strafe und schöpft den Gewinn ab. Diese versickert im Staatshaushalt. Und die Unternehmen holen sich sich die Strafe über noch höhere Preise vom Verbraucher zurück.
    So wird der Verbraucher gleich zweimal abgezockt....
    Sie haben recht, wenn Sie annehmen,die machen weiter wie bisher. Aber wenn Sie daran glauben, dass jetzt der Wettbewerb wieder funktioniert, lassen sich die Strafen nicht umlegen, die muessen dann die Eigner tragen. Nur die eigentlichen Taeter, die Manager,kommen ungeschoren davon. Da sollte man vielleicht einmal drueber nachdenken. Wuerde denen noch zusaetzlich Knast drohen, wuerden Sie wahrscheinlich laenger ueberlegen, ob sie Gesetze verletzen. Aber ich glaube das will man gar nicht.
  7. #7

    So ist eben Wettbewerb

    Zitat von sh1103 Beitrag anzeigen
    Ich habe selbst am Tisch der großen Einkaufsabteilungen zu Jahresgesprächen Platz genommen
    Als Lieferant für Investitionsgüter.
    Von den Einkäufern der ....
    Da es ja auch fuer den Kaeufer keinen Sinn macht, alle Zulieferer in die Pleite zu treiben, muss es offensichtlich in Ihrem Markt zuviele Anbieter geben, anders funktioniert das nicht. Falls nur noch ein Zulieferer im Markt sein sollte, ist der dann Monopolist und kann mit den Einkaeeufern Schlitten fahren.
  8. #8

    Wer hat denn die Macht ?

    Zitat von thominator Beitrag anzeigen
    funktionieren diese Strafen. Das Kartellamt soll den Verbraucher schützen. Verhängt wegen überhöhter Preise ein Strafe und schöpft den Gewinn ab. Diese versickert im Staatshaushalt. Und die Unternehmen holen sich sich die Strafe über noch höhere Preise vom Verbraucher zurück.
    So wird der Verbraucher gleich zweimal abgezockt....
    Zwingt Sie keiner, Produkte von Dr. Oetker und Co. zu kaufen. Können ja aber sofort nur noch Mars-Produkte kaufen, die waren ja schließlich die Guten in diesem Spiel.
    Bei E10 haben Sie es doch verstanden, warum nicht auch beim Essen ? Weil dem Deutschen das Auto mehr Wert ist, als sein eigener Körper/Brieftasche.
  9. #9

    Besser sind Gefaengnisse

    Zitat von cokommentator Beitrag anzeigen
    Diese Geldstrafen bringen überhaupt nichts. Es müßte den Beteiligten im ersten Schritt der Handel mit den betroffenen Produkten verboten werden. Beim nächsten Mal mit der Warengruppe zu handeln. Das könnte man wunderbar bis zur Einstellung des Geschäftsbetriebs treiben. Irgendwann wird es zu teuer und zu lästig ständig neue Firmen gründen zu müssen...
    Ich denke Haftstrafen wirken noch besser oder glauben Sie ein Manager will in den Bau. Die hassen das wie der Teufel das Weihwasser. Waere es so wie in den USA, dass an Wirtschaftsverbrechen Beteiligte immer in Handschellen oeffentlichkeitswirksam abgefuehrt werden wuerden und ggf. Untersuchungshaft landen,wuerde das schon was bewirken. Man denke bspw. an Herrn Zumwinkel. Warum Herr Ackermann in der Mannesmann nicht in U-Haft musste wegen Fluchtgefahr weiss ich auch nicht. Aber ich wette, der haette alles gestanden. Aber bei Joe galt ja auch icht der Grundsatz UNwissenheit schuetzt nicht vor Strafe. Man will die Leute nicht bestrafen, die stehen den Politikern halt naeher als Sie und ich. Denken Sie nur an Schroeder und Maschmeyer, mein Gott Saufkumpel, da bestraft der eine den anderen nicht, man laesst ihn teilhaben. Ce la vie.








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