Die Jury des vom Bundestag mitgetragenen Deutschen Computerspielpreises hat mit "Crysis 2" erstmals einen Ego-Shooter ausgezeichnet. Schon im Vorfeld hatte die Unionsfraktion gegen die Nominierung der Titels protestiert - doch zur Jury gehörten auch CDU-Abgeordnete.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...829989,00.html
Politiker, Jugendschützer, Pädagogen. Alles Koryphäen. Ein paar Infos aus zweiter Hand, 10 Minuten in einem Spiel rumgestochert und schon ist man in der Jury.
Zur Zeit gibt es nur ein Spiel, was mich wirklich noch fasziniert und mal 30 oder mehr Minuten an den Bildschirm fesseln kann: Dwarf Fortress.
Es sieht zwar anfangs schrecklich aus (man gewöhnt sich an alles, und dann ist es genial), zu gewinnen ist sogut wie unmöglich. Aber die Möglichkeiten die man hat, die Ideen die einem immer wieder durch den Kopf schießen und Dinge, die man immer wieder entdeckt was man besser machen kann, effektiver, intelligenter ... sehr tiefgehend.
Allerdings, es ist NICHTS für zartbesaitete und absolut nichts für Kinder.
eine Jury installiert wird ,auf Kosten des Steuerzahlers,
zur Auszeichnung von Computerspiele ist vollkommen unnötig und Rätselhaft. Es sei denn es geht um Beschäftigung von Partei Mitglieder.
Das sollte einzig und allein sache des Marktes sein.
Was dabei herauskommt siehnt mann........
Normalerweise sollte man sich eher darüber wundern, dass es überhaupt ausreichend Spiele aus Deutschland gibt, um an sie die Preise zu verleihen. Als drittgrößter Spielemarkt der Welt ist Deutschland eine Entwicklungsland, was aufwendige Produktionen angeht.
Der Sieg für Crysis 2 geht sicher in Ordnung, selbst wenn es spielerisch und technisch ein Rückschritt zu Teil 1 ist, welches trotz seines Alters besser aussieht.
Und ich hoffe, einige der Politiker werden endlich kapieren, was Spiele und im Speziellen Ballerspiele sind und wie sie funktionieren. Mit Waffen lässt sich wunderbar Interaktion erzeugen: Ich schieße, jemand oder etwas fällt um. Es geht allein um das Geschick zur Überwindung eines Hindernisses und nicht darum, einen Menschen zu töten. Dies wird von Spielern nicht so wahrgenommen, da es die Abstraktionsmechanismen des Gehirns übersteigt, virtuelles Geschehen mit der Realität zu verknüpfen. Dazu ist die Spielsituation im heimischen Zimmer oder sonstwo einfach zu weit ab von der Realität.
"Eine Studie ergab, dass ein Großteil aller Schulabbrecher regelmäßg das beliebte Zuckergetränk konsumieren. Experten warnen nun ausdrücklich davor, da vermutet wird, es könnte Hirnzellen abtöten."
(Vorsicht, könnte Spuren von Sarkasmus enthalten)
Glauben sie denn ernsthaft, die von Ihnen angesprochenen Jugendliche würden sich ohne die Existenz von Computerspielen hinzetzen, um ein Buch zu lesen?
Streichen Sie "Spiele" und setzen dafür bitte eine beliebige andere Freizeitgestaltungsmöglichkeit der vergangenen Jahrzehnte ein, die zum jeweiligen Zeitpunkt ein Novum darstellte:
Sie werden erstaunt feststellen, dass es schon immer solche Kommentare wie den Ihren gegeben hat.
Glückwunsch, Crytek, auch wenn ich persönlich nichts von Shootern halte - sind mir zu anspruchslos.
Da fehlen einem wirklich erst mal die Worte. Ein Ballerspiel wird Spiel des Jahres. Oh man, wo sind wir nur hingekommen?
Doch in einer "Kultur", in der "Superstar-Shows", "Dschungelkönige" und sonstiger Kram die Massen in Millionen vor den Fernseher ziehen, muss man sich auch darüber nicht mehr wundern.
sehen sie, für sie ist es "abballern". sie denken sie haben jemanden getötet.
für mich bedeutet jemanden im spiel "abzuballern" ihn (jeh nach spiel) für 10 sekunden oder bis zur nächsten runde rauszunehmen und meinem team somit den sieg zu ermöglichen. oder wenigstens die chancen zu verbessern.
sie betrachten es als kriegssimulation für mich ist es eine verbesserte form von räuber und gendarm...