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Preis für Edelmetall: Vorsicht vor den Goldbullen
DPAWenn es um Gold geht, verlieren Investoren jede Gelassenheit. Sie kritisieren die Edelmetall-Pessimisten, stricken an Verschwörungstheorien. Aber haben sie auch recht? Eine Warnung an übertriebene Erwartungen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-887321.html
- #1 16.03.2013 09:45 von
Lieber Gold als Euro, siehe Zypern.
Jetzt wird wieder auf die Goldkäufer eingeschlagen. Aber dass zwei Artikel weiter oben steht, dass die Papierhalter in Zypern mal eben bis zu 10% abführen müssen, damit etwas gerettet werden kann, was sie überhaupt nicht verschuldet haben, wird schön verschwiegen. Und genau dahin wird die Reise auch bei uns gehen. Vielleicht noch kombiniert mit einem schönen Lastenausgleich für die Immobilienbesitzer. Sollen die doch bitte schön auch etwas dazu geben, damit der Wohlstand bei einer Gruppe von Leuten gehalten werden kann. Jedenfalls denke ich, dass von den Leuten dort (Zypern) mehr als nur eine Hand voll froh wären, wenn sie statt dem nutzlosen Papier lieber Gold in physischer Form gehalten hätten.
Außerdem kostet die Förderung einer Unze knapp 900$, sodass sich der Preis darauf einpendeln würde. Beim Euro kostet der Schein vielleicht 2 Cent. Besser also ein Verlust von 30% als von fast 100 %. - #2 16.03.2013 09:47 von
- #3 16.03.2013 09:48 von
Preis für Edelmetall
Ich würde nie mit Gold spekulieren.
Aber etwas ist doch zweifelsfrei gültig:
Der Goldpreis kann nicht unter die Förderkosten fallen!
Dieser Umstand gewährleistet einen gewissen Werterhalt.
Dann sollte man sich auch die Aussichten für Euro oder Dollar ansehen.
Der Wert von Papier-, bzw. Computergeld kann ganz schnell auf Null fallen, nämlich wenn das Vertrauen der Menschen in das Zahlungsmittel verlorengeht.
Währungen haben keinen echten "Wert", sondern sind nichts weiter als ein Vertrauensvorschuß.
Vertrauen weg - Geld weg! - #4 16.03.2013 09:52 von
Spekulanten
Wer will denn mit Gold spekulieren? Ich habe es gekauft, weil ich dem Euro nicht traue und mir Immobilien nicht mobil genug sind. Mittlerweile bin ich fester denn je davon überzeugt, dass der Euro in der Form, mit den Mitgliedsländern, 2014 nicht mehr existiert. Ob das Gold dann ein bisschen weniger oder mehr wert ist, ist mir egal.
- #5 16.03.2013 09:56 von
Geld ist bedrucktes Papier
Was das Geld betrifft, bin ich sehr skeptisch. Es keinen innerer Wert. Die USA und auch Großbritannien drucken sehr viel davon. Der Euro pfeift aus allen Löchern. Alles macht mich sehr skeptisch. Auch haben die Deutschen in weniger als 100 Jahren das meiste Geld verloren. Was mal war, wird häufig vergessen. Was ist die Alternative?
- #6 16.03.2013 09:57 von
Nun wird Gold an die
Bevor der Goldpreis sinkt muessen die abzocker ihr zeug noch loswerden - und das heisst es muss jemand kaufen.
Wer ist dazu besser geeignet, als die Verlierer - das gemeine Volk - also feste rein in die "Bildzeitungen der Welt". - #7 16.03.2013 09:58 von
Gold kann man nicht essen
Der Euro als Weichwaehrung hinggegen kann sehr schmackhaft zubereitet werden. Man sollte bei der Aufbewahrung jedoch Obacht geben damit nicht auf einmal 10% verloren gehen, wie neulich in Zypern.
- #8 16.03.2013 09:58 von
Doch
Hier eine englischsprachige, aber bebilderte Seite, die Gold mal bildlich darstellt
Gold - Visualized in Bullion Bars
Die Einhundertdollarnoten daneben geben den Wert des gezeigten Goldes im Bild nach derzeitigem Stand ungefähr wieder. - #9 16.03.2013 09:59 von
Gold wird eher mit dem Ziel gekauft, es vererben zu können.
Es dient als Wertsicherungsmittel und nicht als Spekulationsobjekt. Deswegen braucht es auch keine Zinsen abzuwerfen. Warum will immer alle Welt diesen Zusammenbruch der Weltwirtschaft herbeisehnen? Ist eine krise in diesem Ausmass da, bringt mir Gold auch nichts. Interessant wird Gold dann, wenn sich die Wogen geglättet haben. Wer dann über Geld oder Geldwertes verfügt, macht den Reibach. Und sollte nichts passieren, kann man den Enkeln etwas mit Wert hinterlassen auf dass sie es mal weitergeben können. Es ist immer gut zu wissen, einen Notgroschen in der Hinterhand zu haben. Das kann man bei Sparvermögen nicht gerade behaupten.
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