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Predigt gegen PID: Kardinal Meisner vergleicht Embryonentests mit biblischem Kindermo

Der Kölner Kardinal Meisner hat sich mit einem heiklen Vergleich zum Streitthema*Präimplantationsdiagnostik zu Wort gemeldet. Er verglich die Test an Embryonen mit der biblischen Geschichte vom Kindermord in Bethlehem. Es ist nicht die erste Provokation des*katholischen Geistlichen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...736904,00.html
  1. #1

    die mal wieder

    Warum muss ich mich eigentlich immer übergeben wenn sich katholische Priester zu Familie, Kindern oder ähnlichem äussern ?

    Ich verstehe die gesamte Diskussion um die PID sowieso nicht.

    Was spricht dagegen, eine Zelle auf genetische Defekte zu untersuchen, bevor sie in die Mutter eingepflanzt wird ?
    Wir bewegen uns schon im Bereich der Hochtechnologie-Medizin, es geht um Eltern, die einen intensiven Kinderwunsch haben, teilweise schon behinderte Kinder aufziehen.
    Ein Verbot der PID wird nur die Anzahl der Abtreibungen in die Höhe treiben.
    Toll Hr. Meisner...
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Kölner Kardinal Meisner hat sich mit einem heiklen Vergleich zum Streitthema*Präimplantationsdiagnostik zu Wort gemeldet. Er verglich die Test an Embryonen mit der biblischen Geschichte vom Kindermord in Bethlehem. Es ist nicht die erste Provokation des*katholischen Geistlichen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...736904,00.html
    dann sollte kardinal meixner das doch noch einmal nachlesen, und sich notfalls nachhilfe holen, damit ihm jemand mal den unterschied zwischen dem biblischen kindermord (tötung aller männlichen neugeborenen und leid der betroffenen eltern um eine königliche herrschaftslinie aufrecht zu erhalten) und PID (verhinderung von abtreibung und evtl. vorzeitigem kindstod und leid der betroffenen eltern) einziger unterschied - es geht nicht im eine königliche herrschaftslinie, sondern um menschen wie sie und ich. auch wie sie verehrter kardinal meixner.
  3. #3

    ...

    Ist schon bezeichnend, dass Herr Meisner eine Lügengeschichte für seine Argumentation heranziehen muss ...
  4. #4

    Fragen

    Die Frage ist, wann beginnt Leben?

    Der Zeitpunkt der Vereinigung von Ei- und Samenzelle ist willkürlich gesetzt. Es gibt keinen Beweis dafür oder dagegen, dass zu diesem Zeitpunkt das Leben seinen Anfang nimmt. Man könnte auch behaupten, dass Ei- und Samenzelle schon etwas Lebendiges sind. So gesehen wäre jeder von uns ein Massenmörder.

    Ein Bewußtsein und/oder eine Seele kann eine mit einer Samenzelle vereinigte Eizelle wohl kaum haben in Ermangelung eines neuronalen Netzwerkes bzw. Gehirns. Wann ist der Zeitpunkt, in dem das Bewußtsein und/oder die Seele Einzug hält in den Körper bzw. wann geht jenes daraus hervor? Man könnte rein theoretisch diesen Zeitpunkt auch weit vor der Zellvereinigung setzen. Dann wäre schon der Gedanke, keine Kinder haben zu wollen, Mord.
  5. #5

    Alte Männer ohne Bezug zur Gegenwart

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Kölner Kardinal Meisner hat sich mit einem heiklen Vergleich zum Streitthema*Präimplantationsdiagnostik zu Wort gemeldet. Er verglich die Test an Embryonen mit der biblischen Geschichte vom Kindermord in Bethlehem. Es ist nicht die erste Provokation des*katholischen Geistlichen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...736904,00.html
    Die alten Männer der Katholischen Kirche haben wohl jeden Bezug zur Gegenwart des heutigen Lebens verloren.
    Gegen nahezu alles kann man sich heute ab- bzw. versichern.
    Jedoch um das elementares Recht auf ein gesundes Kind mittels PID muß ein Katholik um den Preis des Glaubens kämpfen.
    Muß erst der letzte Gläubige die offizielle Verbindung zur Kirche aufkündigen?
    Da hilft wohl nur das Zölibat aufheben und das Alter der Kirchenoberen auf max. 60 Jahre begrenzen.
  6. #6

    Die Haltung überrascht nicht

    Es wäre doch sehr überraschend, wenn plötzlich ein katholischer Priester die PID gutheißen würde, wo doch selber Verhütungsmittel verteufelt werden. Fakt ist, dass es einfach unsinnig wäre eine Untersuchung der Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib zu verbieten, aber dann eine Fruchtwasseruntersuchung bei der Schwangeren zu erlauben, die unter Umständen zu einer Abtreibung führen kann. So wird meines Erachtens den Eltern unnötiges Leid zugefügt. In engen Grenzen kann die PID vielleicht auch genetisch vorbelastete Paare ermutigen nicht "Russisch Roulette" beim Kinderwunsch zu spielen und im schlimmsten Fall lebenslang für ein krankes Kind sorgen zu müssen, sondern ohne Angst den "Familienweg" einschlagen.
    Aber dass die katholische Kirche das nie verstehen wird ist ja klar - zumindest solange die Sprecher dem Zölibat unterliegen und "Familie" zwar ein hochgehaltener Begriff ist, aber nichts, was sie selbst einmal gründen. So können gewisse Existenzsorgen einfach nicht berücksichtigt werden, die nunmal leider mit einem schwer kranken Kind zusammen hängen.
  7. #7

    Biblischet Kindermord?

    Also irgendwie meine ich mitgekriegt zu haben, dass die Geschichte von Herodes gar nicht stattfand. Nur in der Bibel steht da was, aber auch nur in einem Evangelium.

    Hat der Meisner nicht ähnlich Dreck am Stecken wie Augsburger Bischof? Würde mich nicht wundern, die, die so reden wie der haben gerne einen dunklen Fleck.
  8. #8

    Meisner fällt vom Glauben ab

    Zitat Meisner:
    »Es kann nicht göttlich sein, zu töten. Es kann nicht göttlich sein, zu selektieren. Es kann nicht göttlich sein, Angst triumphieren zu lassen.«

    Der Mann kann kein Katholik sein. Denn der Gott der Katholiken bringt massenhaft Leute um, aber nur die "richtigen". Und was, wenn nicht Angst bringt Abraham dazu, seinen Sohn als Opfergabe darzubringen?
  9. #9

    larifari!

    Meisner ist gewohnt inkonsequent.

    Er sollte menschlicher Selektion bei Gottes Wunder der Fortpflanzung konsequent entgegentreten und die Selektion beim Zeugungsakt anprangern.

    Aber was will man verlangen?
    Der Mann ist bekanntermaßen lau - nicht Fleisch noch Fisch.


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