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Prall gefüllte Kasse: Rentenbeitrag könnte unter 19 Prozent sinken

dapdDer Beitragssatz zur Rentenversicherung könnte im kommenden Jahr noch stärker gesenkt werden als geplant. Wie das "Handelsblatt" berichtet, mache es die gute Konjunkturentwicklung möglich, den Beitrag im Bundestagswahljahr 2013 auf 18,9 Prozent zu senken - so niedrig wie seit 17 Jahren nicht mehr.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...847795,00.html
  1. #1

    ...

    wie wäre es stattdessen mit rente erhöhen oder rücklagen bilden???

    mit einer höheren rennte könnte omi dem enkel der eh keine chance mehr auf dem europäischen arbeitsmarkt hat öfter mal nen zwanni in die tasche stecken.
  2. #2

    Warum senkt man den Beitrag

    und schafft nicht sinnvollerweise lieber die ÖkoSteuer wieder ab? Die wurde doch deshalb eingeführt um die Rentenkasse zu stützen. Offenbar braucht si das ja nun nicht mehr....
  3. #3

    Steuerfinanzierung

    Wie passt das dazu, dass die Rente zum Teil steuerfinanziert ist? Sollte man nicht zuerst den Steueranteil senken? Muss man nicht wieder dahin kommen, dass sich das System von selbst trägt?
    Die Mischfinanzierung streut den Leuten doch nur Sand in die Augen.
  4. #4

    Lohn des guten Arbeitsmarktes

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Beitragssatz zur Rentenversicherung könnte im kommenden Jahr noch stärker gesenkt werden als geplant. Wie das "Handelsblatt" berichtet, mache es die gute Konjunkturentwicklung möglich, den Beitrag im Bundestagswahljahr 2013 auf 18,9 Prozent zu senken - so niedrig wie seit 17 Jahren nicht mehr.
    An den Überschüssen der Sozialkassen zeigen sich die Erfolge am Arbeitsmarkt besonders deutlich. Denn fast 30 Millionen sozialversicherte Arbeitsplätze sind Rekord. Noch nie waren soviele Arbeitnehmer sozialversichert wie unter Schwarz/Gelb.
    Auch die hohen Lohnsteigerungen der letzten zwei Jahre tragen zu den Überschüssen bei. Daß es außerdem in diesem Jahr die höchste Rentenerhöhung seit langem gab, zeigt die Stabilisierungserfolge bei den Sozialsystemen.
    Fazit - wir brauchen keine Bürgerversicherung, sondern ein anständiges Wachstum, dann funktioniert unser Sozialstaat bestens!
  5. #5

    ...

    So betreibt man Sozialabbau scheibchenweise: Wenn viel Geld da ist Beiträge runter, wenn Geld knapp ist Leistungen kürzen.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Beitragssatz zur Rentenversicherung könnte im kommenden Jahr noch stärker gesenkt werden als geplant. Wie das "Handelsblatt" berichtet, mache es die gute Konjunkturentwicklung möglich, den Beitrag im Bundestagswahljahr 2013 auf 18,9 Prozent zu senken - so niedrig wie seit 17 Jahren nicht mehr.

    Prall gefüllte Kasse: Rentenbeitrag könnte unter 19 Prozent sinken - SPIEGEL ONLINE
    Die gesetzlich erlaubte, nun prall gefüllte Rücklage durch die Beitragseinnahmen ist nur die halbe Wahrheit.

    Die andere ist, dass jedes Jahr über 80 Milliarden Euro Bundeszuschuß aus Steuermittel in die Rentenkasse fließen. Die Einahmen aus dem Rentenbeiträgen decken nämlich nur zwei Drittel der laufenden Rentenzahlungen.

    Wäre das nicht der Fall, so müsste der Beitragssatz zur Deckung der laufenden Rentenzahlungen aus 30% erhöht werden, erst dann wäre kein zusätzliches Steruergeld für diese Deckungslücke mehr nötig.

    In Angesicht dieser Milchmädchenwirtschaft dann auch noch von Beitragssenkung zu fabulieren, ist eine Frechheit und zeigt mal wieder, für wie dumm uns die Politiker verkaufen.
  7. #7

    Dann bitte aber auch vollständig!

    Zitat von Gunter Beitrag anzeigen
    Wie passt das dazu, dass die Rente zum Teil steuerfinanziert ist? Sollte man nicht zuerst den Steueranteil senken? Muss man nicht wieder dahin kommen, dass sich das System von selbst trägt?
    Die Mischfinanzierung streut den Leuten doch nur Sand in die Augen.
    Bevor man diesen Weg beschreitet, wäre es allerdings notwendig, die Rentenversicherung wieder von den versicherungsfremden Leistungen zu befreien, die nicht von den Beitragszahlern, sondern von den Steuerzahlern insgesamt zu leisten wären und die man im Laufe der Jahre bequemerweise der Rentenversicherung aufgehalst hat. Die erwähnten Steuerzuschüsse sind nämlich keine Almosen, sondern der Ausgleich für diese Lasten, die damit nicht einmal vollständig gedeckt werden. Sauberer wäre es allemal, so einen Mischmasch erst gar nicht zuzulassen, aber dann bitte in beiden Richtungen. Aber der Grund für dieses Verfahren ist halt wieder der Übliche, nämlich klare Verhältnisse zu verschleiern.
  8. #8

    In Anbetracht des immer und immer wieder beschworenen demografischen Wandels wäre eine viel höhere Rücklage doch viel sinnvoller als jetzt den Beitrag zu senken. In spätestens 12 Monaten muss er wegen der Kriese eh wieder angehoben werden!
  9. #9

    es bleibt abzuwarten

    was davon wahr wird. Im Moment ist nur eines opportun . . . nämlich scheinbar gute Nachrichten zu verbreiten und / oder Versprechungen zu machen. Die sattsam bekannte Phrase " was kümmert mich mein Geschwätz von gestern " kommt dann zum Tragen, wenn es darum geht, hehren Worte Taten folgen zu lassen.








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