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Postbank-Übernahme durch Deutsche Bank: Ackermanns neue Mammutaufgabe

Josef Ackermann gibt sich angstfrei wie eh und je: Der Deutsche-Bank-Chef will die Postbank mithilfe einer gigantischen Kapitalerhöhung übernehmen.* Doch Kritiker warnen schon - der Kauf wird zum Mega-Projekt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...717139,00.html
  1. #1

    RWE macht schonmal nicht mit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Josef Ackermann gibt sich angstfrei wie eh und je: Der Deutsche-Bank-Chef will die Postbank mithilfe einer gigantischen Kapitalerhöhung übernehmen.* Doch Kritiker warnen schon - der Kauf wird zum Mega-Projekt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...717139,00.html
    Endlich sollen private Aktionäre Geld nachschiessen.
    Das mussten sie bei der Deutschen Bank in den letzten Jahren schon öfters.
    Hoffentlich sonnen die Altaktionäre sich ruhig in Arroganz der überlegenen Bank und werfen keinen Blick aufs Konto, wo ihnen sonst angezeigt würde, dass die Deutsche Bank in den letzten 15 Jahren kontinuierlich Geld verbrannt hat.
  2. #2

    Soll ich mich für Ackermann freuen?

    Aus Sicht von Wirtschafts- und Geldfetischisten mag dieses rührige Handeln des Herrn Ackermann Begeisterung hervorrufen. Abermals entsteht ein Molloch, der mit Sicherheit irgendwann wieder nach dem Steuerzahler ruft, getreu dem Motto: „Too big to fail!“ wohingegen für den kleinen Mann auf der Straße gilt: „To samll to be rescued!“

    Insoweit hält sich meine Begeisterung in strengen Grenzen. Da erinnere ich lieber an die zwar symbolische aber immer noch offene Rechnung des Acker(s)mann mit Jesus, stellvertretend für seinem Dienstherrn - dem Mammon. Aber vielleicht gehört ja die Postbankübernahme zu seiner genialen Lösungsstrategie.
  3. #3

    nichts gelernt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Josef Ackermann gibt sich angstfrei wie eh und je: Der Deutsche-Bank-Chef will die Postbank mithilfe einer gigantischen Kapitalerhöhung übernehmen.* Doch Kritiker warnen schon - der Kauf wird zum Mega-Projekt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...717139,00.html
    Haben wir nichts gelernt? Wurde nicht vor einem halben Jahr darüber diskutiert, die unterschiedlichen Bereiche der Banken zu trennen. Sollte nicht dadurch die Möglichkeit eröffnet werden, auch eine (oder mehrere) dadurch entstandenen kleineren Banken Pleite gehen zu lassen ohne das die ganze Welt in eine Krise gerät? Manchmal leiden offensichtlich nicht nur einzelne Menschen an Alzheimer.
  4. #4

    Wenn Ackermann die Postbank

    vollständig übernimmt, werden sich hoffentlich eine Reihe bisheriger Postbankkunden unter Mitnahme ihrer "angestaubten" Sparbücher möglichst schnell vom Acker machen.
  5. #5

    Rettet uns vor den Banken.

    Es gibt nur einen Weg das Finanzsystem wieder zu sanieren und zwar alle müssen ihr Geld von den Banken abholen.
    Wenn die ersten 2 Millionen Menschen in Deutschland damit anfangen, werden die ersten 100 Banken SOFORT Zahlungsunfähig sein und der Rest der Deutschen Bevölkerung wird sofort nachziehen, weil ale Panik um ihr Geld haben werden.
    Dann wird erst das Wahre Problem der Banken sichtbar. Die haben nämlich das Geld gar nicht mehr, das existiert doch nur noch auf dem Papier als Fakegeld. Die leben doch nur noch von Neueinzahlungen in der Hoffnung, dass niemand sein Geld haben möchte.

    Wenn das komplette Bankensystem dann gestürzt ist, können wir vernünftige Banken nach neuen vernünftigen Regeln aufbauen.
  6. #6

    ++

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Haben wir nichts gelernt? Wurde nicht vor einem halben Jahr darüber diskutiert, die unterschiedlichen Bereiche der Banken zu trennen. Sollte nicht dadurch die Möglichkeit eröffnet werden, auch eine (oder mehrere) dadurch entstandenen kleineren Banken Pleite gehen zu lassen ohne das die ganze Welt in eine Krise gerät? Manchmal leiden offensichtlich nicht nur einzelne Menschen an Alzheimer.
    Ich habe auch den Eindruck, dass die Verantwortlichen, die vor einigen Monaten ganz Europa in eine tiefe Wirtschaftskrise gestürzt haben, nichts dazugelernt haben. Dabei hat doch gerade die Krise gezeigt, dass viele Unwägbarkeiten in den Wirtschaftsabläufen vorhanden sind, die von den sogenannten Finanzfachleuten gar nicht exakt prognostiziert werden können. Es wird einem angst und bange bei dieser Gigantomanie...
  7. #7

    Darauf können Sie sich verlassen!

    Zitat von JUVO Beitrag anzeigen
    vollständig übernimmt, werden sich hoffentlich eine Reihe bisheriger Postbankkunden unter Mitnahme ihrer "angestaubten" Sparbücher möglichst schnell vom Acker machen.
    Ersatz-Konto ist bereits in Arbeit. Und es geht einigen Leuten so.

    Was mir völlig unverständlich ist, ist die Strategie der Deutschen Bank, die hinter diesem Deal steckt. Was bezweckt man mit diesem Kauf? Wirklich nur das "Kleinvieh" wieder ins Boot holen, das man jahrelang so verschmäht hat?
  8. #8

    Ab zur Pleitebank - billig ist geil

    Zitat von JUVO Beitrag anzeigen
    vollständig übernimmt, werden sich hoffentlich eine Reihe bisheriger Postbankkunden unter Mitnahme ihrer "angestaubten" Sparbücher möglichst schnell vom Acker machen.
    genau, und dann bei einer mit Staatsknete versorgten Bank landen, die demnächst wegen Unfähigkeit dicht macht, dann haben die kunden isländische Verhältnisse

    Guter Vorschlag
  9. #9

    Schade nur....

    Zitat von GrinderFX Beitrag anzeigen
    Es gibt nur einen Weg das Finanzsystem wieder zu sanieren und zwar alle müssen ihr Geld von den Banken abholen.
    Wenn die ersten 2 Millionen Menschen in Deutschland damit anfangen, werden die ersten 100 Banken SOFORT Zahlungsunfähig .....
    ...dass genau dieses die ureigenste Aufgabe der Banken ist: Gelder der Anleger als Kredite zur Verfügung zu stellen. Oder woher soll das Geld für die Kreditvergabe kommen?? Verwechselt du das vielleicht mit einem Schliessfach, bei dem das Geld einfach nur gelagert wird?

    Abgesehen davon, dass der Ruin der Wirtschaft durch Absturz des Bankensystems kein ganz ausgereifter Plan zu sein scheint.....


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