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Post-Gaddafi-Ära: Berlin hofft in Libyen auf zweite Chance

Gaddafi steht vor dem Sturz, doch was kommt dann? Der Westen will Libyen rasch wieder aufbauen, die Frage ist nur wie. Auch die Bundesregierung verspricht Hilfe - nachdem sie den Nato-Einsatz nicht unterstützt hat, will sie diesmal diplomatisch alles richtig machen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...781641,00.html
  1. #1

    Nachbarstaaten

    Warum sollte Libyen nicht seine Nachbarstaaten um Hilfe bitte? Dies würde Vertrauen und Arbeitsplätze in Nordafrika schaffen. Europa wird es auch nicht kostenlos machen und Vollbeschäftigung unter den Libyern schaffen.
  2. #2

    Eigentlich

    sehr weit voraus gedacht und sehr geschickt gemacht von Frau Merkel. Deutschland schont seine Streitkräfte, hilft aber beim Aufräumen. Denn da lassen sich wunderbar deutsche Produkte in Lybien etablieren, z.B. deutsche Maschinen.
    Damit sind unsere Auftragsbücher auch in Zukunft gefüllt. Denn irgendwann brauchen diese Maschinen auch Ersatzteile...
  3. #3

    Wo ist das Problem...

    Zitat von Fadfinder Beitrag anzeigen
    sehr weit voraus gedacht und sehr geschickt gemacht von Frau Merkel. Deutschland schont seine Streitkräfte, hilft aber beim Aufräumen. Denn da lassen sich wunderbar deutsche Produkte in Lybien etablieren, z.B. deutsche Maschinen.
    Damit sind unsere Auftragsbücher auch in Zukunft gefüllt. Denn irgendwann brauchen diese Maschinen auch Ersatzteile...
    ...funktioniert das nun mal in der Wirtschaft. Wäre es Ihnen lieber das z.B. Chinesen dort Ihre Maschinen hinstellen, die mal von deutschen Ingenieuren entwickelt worden sind.
  4. #4

    Libyen Hilfe

    Wieder einmal wollen die EU und die USA ein Land „demokratisieren“ und dabei natürlich auch finanziell unterstützen. Wozu? Gadaffi hat genügend Geld im Ausland gebunkert. Alleine 7 Milliarden liegen in Deutschland. Außerdem besitzt Libyen genügend Öl um wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. Also sollten sich die EU und die USA mit ihren Hilfen zurückhalten und nur auf Bitten der neuen libyschen Regierung tätig werden. Oder geht es bei diesen „Wohltaten„ doch wieder nur darum, sich ins Erdölbusiness der Libyer einzumischen und die Verteilung der Ressourcen zu beeinflussen? Man darf gespannt sein, wann die ersten Waffen aus Deutschland und den USA nach Libyen verkauft werden. Mich kotzt diese Scheinheiligkeit an...
  5. #5

    Verwirrende Synonyme

    "Berlin hofft in Libyen auf zweite Chance" - ? Wer? Wowereit in Tripolis? Oder was? Und welche Chance soll die "arme aber sexy" Stadt da haben? Ach so:
    mit "Berlin" ist mal wieder garnicht die ach so vitale Stadt (mit ihren "brennenden" Problemen) oder das (ziemlich überflüssige)Bundesland (seit gefühlten Jahrhunderten am Tropf des Finanzausgleichs)gemeint, sondern im Insider-Journalisten-Sprech die "Regierung der Bundesrepublik Deutschland".
    Berlin als Synonym für "Regierung" ist aber - mal vorsichtig ausgedrückt - gewöhnungsbedürftig für alle, die nicht dem Hauptstadt-Hype verfallen sind.
    Mit Bonn (zu Zeiten der "Bonner Republik") war das anders, auch Washington kann man als Terminus für die US-amerikanische Regierung akzeptieren. Aber womöglich verwenden Journalisten ja "Berlin" als Synonym für "Bundesregierung", weil beide gleich weit runtergekommen sind?
  6. #6

    Was will die Bundesrepublik diesmal diplomatisch alles richtig machen - in Libyen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gaddafi steht vor dem Sturz, doch was kommt dann? Der Westen will Libyen rasch wieder aufbauen, die Frage ist nur wie. Auch die Bundesregierung verspricht Hilfe - nachdem sie den Nato-Einsatz nicht unterstützt hat, will sie diesmal diplomatisch alles richtig machen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...781641,00.html
    Merkel und Westerwelle haben keinen Geisteszuwachs bekommen. Sind eher noch ungenügender geworden.
  7. #7

    Immerhin

    Wenigstens hat man jetzt mal diese dämlich pazifistische Position aufgegeben und macht ausnahmsweise auch mal was, was bei der Bevölkerung unpopulär sein könnte. Wie auch immer: Jetzt wo man mit Gaddafi fertig ist kanns ja gegen Assad losgehen. Oder gegen den Typen aus Bahrain.
  8. #8

    Wieso Geld für Libyen?

    Wenn der Autor der Meinung ist Libyen brauche Geld dann irrt er. Libyen ist im Gegensatz zu Deutschland schuldenfrei und hat Milliarden an Vermögen gebunkert. Und auch in Zukunft werden sie genug Geld haben. Geld für irgendwelche korrupten libyschen Politiker. Nein danke.
  9. #9

    goldgrube des westens: krieg/wiederaufbau im ausland

    jaja, man darf gespannt sein, welche bedingungen der westen dieses mal an die hilfen und den wiederaufbau in libyen knüpfen wird. wahrscheinlich wird es sich abspielen wie schon so oft: der IWF wird die sogenannten "hilfskredite" nur zu ganz bestimmten bedingungen herausrücken wie beispielsweise marktliberalisierung und deregulierung, was dazu führen wird, dass sich westliche firmen in libyen eine goldene nase nach der anderen verdienen werden, während die libyer, denen ja eigentlich geholfen werden sollte, mehr oder weniger leer ausgehen. die daraus resultierenden folgen kann man sich dann ausrechnen... oder einfach mal einen blick in den heutigen irak werfen, wo amerikanische firmen für den ach so gut gemeinten wiederaufbau sogar beton aus den vereinigten staaten haben einfliegen lassen. das muss man sich mal überlegen! als ob es im irak nicht genügend beton gäbe! und das ist nur ein beispiel von vielen... effekt: unter anderem ein aufflammendes - naja, drücken wir es mal diplomatisch aus - misstrauen gegenüber der westlichen welt. bravo!








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