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Portugals Krisengeneration: Wie ein 23-Jähriger seine Regierung überwacht
SPIEGEL ONLINEPortugals Regierung will das Land rundumerneuern, doch ihre Reformen spalten das Land: Während seine Eltern unter Lohnkürzungen leiden, überwacht Wirtschaftsstudent Francisco Cluny die Reformfortschritte der Politik - damit sie seine Zukunft nicht verspielt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...843407,00.html
- #1 23.07.2012 15:40 von
Klar, sachlich, überzeugend
Die drei Thesen sind von frappierender Klarheit und emotionsloser Sachlichkeit, die einfach überzeugt. Dem wäre nicht ein Wort hinzuzufügen, außer - diese Thesen will niemand hören, weil sie weh tun. Lieber jammert man pauschal über Regierungen und deren Entscheidungen, meistens ohne inhaltliche Kenntnisse und ohne fachliches Verständnis. Jammern und nörgeln soll ja des Deutschen liebestes Kind sein. Diese Gruppe von einem guten Dutzend Wirtschaftsstudenten unterscheidet sich in allen Belangen wohltuend von der Allgemeinheit in Deutschland und wohl auch in Portugal.
- #2 23.07.2012 15:48 von
Die...
Thesen dieses Mannes hätte ich auch ganz ohne Wirtschaftsstudium aufstellen können, dafür muss man einfach nur ein bisschen Nachrichten schauen (vielleicht nicht gerade RTL) und politisch/wirtschaftlich interessiert sein... Abgesehen davon führe ich die gleiche Art der "Überwachung" in meinem Jura-Studium durch, es ist völlig normal, dass man studiumsbezogene, aktuelle politische oder wirtschaftliche Ereignisse in Klausuren oder Hausarbeiten zu Gesicht bekommt.
- #3 23.07.2012 15:59 von
optional
Die Thesen sind klar, ja. Warum verzichtet nicht die Privatwirtschaft, insbesondere der Finanzsektor sondern sind die (im Artikel angesprochenen) Betroffenen der Reform, der oeffentliche Dienst und die Allgemeinheit? NIchts dagegen einzuwenden, dass auch dort gespart werden kann, doch Saetze wie: "Sein Kabinett flexiblisiert den Arbeitsmarkt, streicht im öffentlichen Dienst die Löhne zusammen, kappt Sozialleistungen und macht das Rechtssystem unternehmensfreundlicher" zeigen die Richtung.
Franciscos Mutter hat durch ihre Arbeit die Krise nicht verursacht, die Folgen finanzieren darf sie nun aber schon. Es waere schon angebracht, die Schuldigen bei der Bewaeltigung mit ins Boot zu holen. - #4 23.07.2012 16:10 von
Aber nein doch. Sie haben Kraftilanti nicht verstanden, wir müssen Schulden machen zur vorbeugenden Sozialarbeit. Jede gefressene Dose Kaviar ist ein potentieller Ausbildungsplatz als Importkaufmann vor einen russischstämmigen Einwanderer. Also, Leute fresst mehr Kaviar. Nur so helfen wir unseren Randgruppen! [Ironie off]
Mal im Ernst, wer solch banalen selbstverständlichkeiten in D zu Papier bringt wird als grösster Dummkopf verschrieen, weil man ja die ganzen Ausnahmetabestände nicht sehe. Wer das nicht kennt, hat noch nie mit Linken diskutiert - #5 23.07.2012 16:11 von
Wer braucht ein Studium ...?
...um zu checken was da vor sich geht. Über die Verhältnisse gelebt haben viele. Das Geld anderer ausgegeben.
Dazu unfähige und korrupte "Politiker" die nur wiedergewählt werde wollen und denen sonst alles egal ist.
Na, dann recheriere mal weiter, Studenten-Cluny - #6 23.07.2012 16:16 von
- #7 23.07.2012 16:17 von
optional
4. Die Gier und Egoismus ist unendlich - darum ändert sich nichts
- #8 23.07.2012 16:21 von
optional
Binsenweisheiten als "Überwachung" verkauft? Wie "überwacht" er eigentlich? Vorm grossen roten Knopf, den er dann bei Bedarf drückt, damit was genau passiert? Wer zittert vor seiner "Überwachung"? Niemand?
- #9 23.07.2012 16:21 von
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