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Porsche-Übernahme: VW muss 600 Millionen Euro mehr zahlen

DPADie Übernahme von Porsche kommt VW womöglich teurer zu stehen als geplant: Laut "Financial Times Deutschland" muss der Konzern für die restlichen knapp 50 Prozent des Sportwagenbauers rund 600 Millionen Euro mehr zahlen als vereinbart.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...838546,00.html
  1. #1

    Wenn man nicht wüsste, dass das Ganze sich in Deutschland

    abspielt, dem fairsten und anständigsten Staat weltweit, könnte man an eine Bananenrepublik denken, aber so...Man kann es auch so ausdrücken: VW, der mehr fremde Teilhaber hat, zahlt mehr an Porsche, der nahezu vollständig zu Porsche gehört. Steuer werden nicht anfallen, die holt sich der Staat bei den Wenigverdienenden. Und der Mittelklasse, aber die schrumpft ja andauernd. Vielleicht ein Porsche/VW-Soli? Auf jeden Fall nicht vergessen: der böse Kapitalismus ist Anderswo!
  2. #2

    Ohhhhhhhh Mitleid.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Übernahme von Porsche kommt VW womöglich teurer zu stehen als geplant: Laut "Financial Times Deutschland" muss der Konzern für die restlichen knapp 50 Prozent des Sportwagenbauers rund 600 Millionen Euro mehr zahlen als vereinbart.
    Porsche-Übernahme: VW muss 600 Millionen Euro mehr zahlen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn VW 1,5 Mrd € bei der Steuer spart für die Übernahme, weil die Gesetze mal wieder unverhofft ein Lücke aufweisen, ist mein Mitleid doch recht klein.
  3. #3

    Dass einer freiwillig 600 Millionen € mehr zahlt?

    Mit VW kann man gute Geschäfte machen. Umschichtung ist doch alles im Leben.
  4. #4

    Andererseits...

    ... ist das "Schlupfloch in der Besteuerung" 1,5 Mrd. Euro groß (wofür man etwa 30.000 Normalverdienern für ein Jahr die Lohnsteuer erlassen könnte). Da sind die 600 Mio Mehrkosten doch vielleicht gerade noch zu verschmerzen.
  5. #5

    Na und, neben den 1,5 Mrd. indirekte Subvention durch Steuerverkürzung wird man diesen Betrag doch sicherlich auch noch irgendwie neutralisieren können ...
  6. #6

    Verschlungene Geschäfte

    Wem kommen der um 600 Mio. € festgestellte höhere Wert von Porsche zu gute? Wenn ich das richtig sehe, sind dass die bisherigen Porsche Aktionäre, also primär der Porsche/Piech-Clan, die wiederum Hauptaktionäre von VW sind.

    Die für die Aktienübernahme von angeblich rund 50 % des VW-Stammkapitals (mittels Optionsgeschäfte) eingesetzten Gelder müssen zu beträchtlichen Schulden geführt haben.
    Nachdem der Porsche/Piech-Clan schon seine VW-Vertriebsgesellschaft in Salzburg gewinnbringend an VW und auch Porsche zur Schuldentilgungverkaufte, wird jetzt für dieses Asset ein um 600 Mio. € höherer Wert festgestellt, den VW an die bisherigen Eigentümer von Porsche bezahlen muss.

    Anders ausgedrückt: Der Übernommene (VW) kauft vom Übernehmer (Porsche/Piech) Werte ab, damit dieser die 50 % Übernahme von VW bezahlen kann.

    Der Übernommene, alsoder VW-Konzern, mehrheitlich vertreten durch den Porsche-Piech-Clan im AR stimmt dem Vorschlag des VW-Vorstandes zu, an die bisherigen Aktionäre von Porsche, dem Porsche-Piech-Clan für die Übernahme 600 Mio. € mehr zu bezahlen. Clever, nicht?








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