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Populisten in Österreich: Wahlkampf mit Wachteleiern
Populismus pur in Österreich: Während Haider und Co. am rechten Rand um die Stimmen der Frustrierten buhlen, will der Spitzenkandidat der SPÖ die Wähler mit einem kuriosen Alles-wird-besser-Paket erobern - und es noch am Mittwoch vor der Wahl durchs Parlament absegnen lassen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...579679,00.html
- #1 23.09.2008 08:30 von Wabalu
Testlauf für die Bundestagswahl!
Ihr Artikel über die bevorstehende Wahl in Österreich gibt einen Einblick auf das, was uns im nächsten Jahr bevorsteht. Nur dass bei uns keine Rechtsausleger existieren. Eigentlich schade, das wäre doch ein schöner Wahlkampf: Jörg Haider gegen Oskar Lafontaine, aber brauchen wir ja auch nicht, Lafontaine kennt ja die "Fremdarbeiter" und gegen die Europäische Verfassung klagt er ja auch schon. Wer übernimmt nur die Partitur von "Jörgl"?
- #2 23.09.2008 08:58 von Hardliner 1
- #3 23.09.2008 09:02 von Hardliner 1
Aktuelle Umfrage
Nach aktuellen Umfragen kommt die SPÖ auf 28 Prozent, die konservative ÖVP auf 26 Prozent, die rechtsgerichtete FPÖ auf 18 Prozent, die Grünen auf 12 Prozent und die EX-FPÖ namens BZÖ unter Jörg Haider auf 8 Prozent. Das Liberale Forum, eine Abspaltung der früheren FPÖ unter Haider, wird bei 4 Prozent gesehen. Alles deutet daher auf eine Neuauflage der (gescheiterten) Großen Koalition hin. Doch dies wollen nur 20 Prozent der Österreicher.
- #4 23.09.2008 12:07 von Wabalu
...
. Ich sagte ja, Testlauf für Deutschland. In einem Interview meinte Prof. Falter aus Mainz er erwartet durchaus eine Fortsetzung der Großen Koalition in Deutschland nächstes Jahr und würde darauf sogar wetten, wenn auch nicht mit einem allzu großen Wetteinsatz. FRau Merkel (sie darf nicht unterschätzt werden) wird uns wohl erhalten bleiben.
- #5 23.09.2008 18:55 von
politische Tagträumereien...
Wer soll diese Wunschträume denn eigentlich bitteschön bezahlen? Wenn nicht die zukünftigen Generationen durch höhere Staatsschulden? Große Versprechungen mögen zwar schön und gut sein, aber man muss sie als Politiker auch erfüllen können, wenn man sie gibt; solange man aber kein autarkes Wirtschaftssystem errichtet hat sind alle Forderungen nach Umverteilung und Wohlstand politisch vergeblich, da die Reichen ihr Guthaben einfach in die Schweiz transferieren können und eher könnte man die Schweiz aus der Schweiz entfernen als dort das Bankgeheimnis aufzuheben. Folglich bleibt der letztlich ruinöse Wettbewerb um den besten Wirtschaftsstandort, also letztlich um die niedrigsten Steuern, die geringsten Sozialabgaben, die wenigsten Arbeitnehmerrechte und schlechtesten Umwelt- und Verbraucherschutzstandards der einzelnen Nationen um die transnationalen Konzerne: Dies ist die berühmt-berüchtigte Globalisierung. Aber es ist gut, dass endlich die Forderung nach obligatorischen Volksabstimmungen bei EU-Verträgen auch die Sozialdemokratie in den erzherzoglichen Landen erreicht hat. Eine Forderung, die man dringend auch in Deutschland verfechten müßte: Es ist schlicht unerträglich, dass einzig die Unterschrift Horst Köhlers zwischen der Abschaffung der Demokratie und der Aufrichtung der bürokratischen Tyrannei des Brüssler Zentralismus in Deutschland steht!
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