SPD-Mitglieder bombardieren ihre Führung mit Protestschreiben, CDU-Anhänger hadern mit ihrer Spitze: Der Fall Sarrazin fordert die etablierten Parteien heraus. Populisten könnten den Unmut ausnutzen, warnen Demoskopen - denn rechts von der Union gibt es ein großes Wählerpotential.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...715490,00.html
Da wird diskutiert über den Zirkus Sarrazani, als ob wir in Deutschland keine ernsteren Themen hätten. Dann sollen sie ihn halt rausschmeissen oder seine Arbeit machen lassen, weil die hat er zumindest was Berlin betrifft, gut gemacht, im Gegensatz zu vielen Anderen, denen der deutsche Michel seinen Groschen anvertraute. Ach wir haben ja jetzt Euro und eine Zahl wie Billionen kann sich der Großteil der Bevölkerung sowieso nicht vorstellen. Die Zeit in Berlin und der hohe Anteil der sehr gebährfreudigen islamischen Gemeinde und eine gewisse Ferne zur Bildung dort haben den Herrn Sarrazin als kühlen Rechner doch ein wenig den Ausblick in die Zukunft vermiest. Naja, er sollte nicht deprimiert sein, erstens ist er alt und zweitens wohnt er warscheinlich in einer besseren Gegend. So sollten wir alle eigentlich bald sterben oder wegziehen, vielleicht ans Mittelmeer, dort ist schön warm, und wir bauen uns dort ein neues Deutschland wieder auf, wir fragen mal die Engländer, ob die dort nicht noch ein altes Protektorat haben, da wir billig kriegen können. Oder wir kaufen es von den jetzigen Besitzern, aber nur ohne Untermieter.
Es graut ihnen auch deshalb davor, weil beide Parteien eigentlich in die Offensive gehen wollten(und wohl auch noch wollen). Es sollen neue Menschen her, mit denen in den Städten ist nichts mehr zu machen, zu dumm, denken sie bestimmt auch, sagen es nur nicht. Jetzt haben sie auch an Sarrazin ein Tabu statuiert und können garnicht mehr argumentieren, warum denn die vorhandenen "Migranten" nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden können?
Tja, aber die Wirtschaft, die will gefälligst Nachschub und wie die Menschen damit umgehen oder nicht, interessiert die Wirtschaft nicht.
Thilo Sarrazin meint, die Wirtschaft kann auch woanders investieren, wo die Leute wohnen und nicht unseren sozialen Frieden, so vorhanden, belasten, wenn ich ihn denn richtig verstanden habe.
Alles hochbrisant und das neue Vierte Reich(von Angela Merkel geschaffen), das Hilf-Reich wird den ganzen Kram durchdrücken. Es hüte sich einer davor, wenn sie sagt: "nicht Hilf-Reich!"
Denke, dass Wulff derzeit scharf kalkuliert.
Die Rückgabe an die Regierung war schon eine Ohrfeige für Merkel.
Eine Ablehnung der Entlassung von Sarrazin wäre der Uppercut.
Es würde die Polit-Mediale Machtelite mit einem Schlag bloßstellen.
Und er hätte seinen Anspruch erfüllt, Politik und Bevölkerung wieder einander näher zu bringen. Er hat eine unglaubliche Chance sich zu profilieren und abzunabeln, bei einem geringen Risiko, da er seine Entscheidung leicht juristisch begründen könnte.
Dem dann etablierten Volkspräsidenten könnten sie nicht an die Karre fahren wie Sarrazin.
ES WÄRE DER HAMMER!!!
Also Christian, werde Volkstribun oder der unbeliebteste Schwiegersohn aller Zeiten.
Neulich bin ich in den Untiefen des Netzes auf Heinrich von Treitschke gestoßen. Er publizierte im Jahr 1879 einen heiss diskutierten Aufsatz, der sich kritisch mit den Juden auseinandersetzte und den man als Vorbote dafür sehen kann, was später in Deutschland geschah.
Ich zitiere hier aus einer historischen Analyse dieses Aufsatzes. Ich bekam jedenfalls eine echte Gänsehaut:
"Man brauche endlich ein "gekräftigtes Nationalgefühl", um für die schwierigen Aufgaben der Zukunft gewappnet zu sein; auch müsse es ein Ende haben mit dem Gutmenschentum: "Das erwachte Gewissen des Volks wehrt sich vornehmlich gegen die weichliche Philanthropie unseres Zeitalters." Er sieht allerdings ein entscheidendes Hindernis auf diesem Weg: die deutschen Juden."
[...]
"Im weiteren Verlauf seiner Suada wirft sich der Historiker immer heftiger in die Pose des nationalen Verkünders, der bereit ist, gegen eine Welt von Feinden zu Felde zu ziehen. Den gesunden Impuls der Volksmassen hemme ein Tabu: Über die Fehler der Deutschen dürften alle ungescheut ihre Meinung äußern, nur wenn es um eine Schwäche der Juden gehe - und ihre schärfsten Kritiker seien ja oftmals selber Juden! -, habe man die gesamte Presse gegen sich. Für Treitschke ist es auch kaum zu erwarten, dass sich dies in Zukunft ändern werde, denn es sei das erklärte Ziel der Juden, das öffentliche Leben zu beherrschen: Aus dem Osten wandere pausenlos eine "Schaar strebsamer hosenverkaufender Jünglinge" ein, deren "Kinder und Kindeskinder" bald die Börsen und Zeitungen beherrschen würden. Diese Gefahr müsse man abwehren, damit nicht auf die "Jahrtausende germanischer Gesittung" ein "Zeitalter deutsch-jüdischer Mischcultur" folge."
[...]
"Neben dem Motiv der Fremdheit und nationalen Unzuverlässigkeit der Juden - Treitschke empfiehlt ihnen, endlich Deutsche zu werden - artikuliert sich bei ihm das Unbehagen des gebildeten Bürgers. Der Integrationsprozess der Juden hatte sich im 19. Jahrhundert vor allem als eine Verbürgerlichung gestaltet; zu dem Zeitpunkt, da Treitschke zur Feder greift, sind sie längst ein sichtbarer Bestandteil der bürgerlichen Bildungskultur. Diese gleichsam alltägliche Nähe spiegelt sich verzerrt in Treitschkes Berufung auf die eigenen jüdischen Freunde wider. Indem er diese zu Ausnahmen "mit edlen und guten Zügen deutschen Geistes" stilisiert, dienen sie nur dazu, die allgemeine Regel zu verdeutlichen, das heißt, den Charakter des gewöhnlichen deutschen Juden zu enthüllen. Dieser zeichne sich vor allem durch eine gefährliche Überheblichkeit aus."
Ich lass das mal so stehen.
Wer den ganzen Artikel lesen will:
http://www.zeit.de/2002/25/200225_a-treitschke_xml
Alles muss eine neue Partei nicht abdecken,da sie ja eh keine 50% bekommt und somit eh koallieren müsste.
Und da ist es schon fast besser,wenn sie sich auf wenige wichtige Dinge kümmern kann und anderes,der anderen Partei überlässt.
In der aktuellen praxis,wo jede Partei ein komplettes Programm hat,kommt aam Ende doch eh zu oft ein kompromiss raus,den keine Partei wirklich wollte und der Bevölkerung auch nichts bringt.
Und zu ihrem "Migranten raus" Spruch, darum geht es hier doch niemand,auch nicht Sarrazin.
Es geht einzig um die Migranten,die mit Deutschland überhaupt nichts am Hut haben ,denen Deutschland am Hintern vorbei geht und nur Interesse an Deustchen Sozialgeldern haben um damit dann in einer Parallelgesellschaft zu leben.
Nur um diese Leute gehts.
Die Frage die sich viele stellen "wer vertritt meine Interessen". Wir arbeiten im sozialen Berufen werden immer schlechter bezahlt. Privatisierung von sozial Leistungen sind weder Schwarz/Gelb noch ROT/GRÜN fremd.
Als Zivildienstleistender diffamiert (Kohl Regierung), als Krankenpfleger lediglich der Arschabwischer wahrgenommen (Simonis/Stegner), sind mir die Parteien sehr fremd geworden.