Seit Anfang der 60er Jahre mit den Who, Beatles, Stones, Kinks, etc.war England Trendsetter in Europa. Ich denke die Lebensweise der Briten und das Entstehen von jugendlichen Subkulturen spielten dabei eine Rolle. Es gab eine Unmenge an skurrilen Typen und gleichzeitig auch grossartige Musiker. Mal war Britain tonangebend dann wieder die USA. Leider haben wir bei uns in der BRD so gut wie nichts dazu beigetragen. Die Gruppe CAN aus Köln war bei Insidern und einigen Journalisten in England beliebt, sie war aber der einzige Act, der nach einer England Tour danach weniger Alben verkauft hat als vor ihrem persoenlichen Erscheinen. Oder BAP, nichts gegen Niedecken aber cool ist wohl was anderes. Oder Groenemeyer, immer mit Zeigefinger und das ganze schwermuetige, deutsche am Leben verzweifeln. So etwas wie Punk war praedestiniert von der Insel zu kommen. Als dann spaeter bei uns C&A T-shirts im "Punk-Stil" im Angebot hatte, wusste man, dass es erstmal vorbei war. Wir bauen sicherlich gute Autos, wenn es aber um den Ausdruck des Lebensgefuehls der juengeren Generation geht faellt uns hier nicht viel ein. Tokyo Hotel, Lena, ein Sondermodell Golf "Feuer und Eis" und froehliche Jugendliche auf dem Kirchentag. Langweilig.
Antworten / Zitieren


