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Pop-Jazz-Debatte: "Highway to Hell" als Klavier-Geklimper

Darf man das? AC/DC-Hits zu verträumten Klavier-Balladen uminterpretieren? Das neue Album des Pianisten Jens Thomas erbost Jazz-Puristen und findet sich mitten in einer Debatte wieder, in der über den Zustand des Jazz in Deutschland diskutiert wird.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...807378,00.html
  1. #10

    Was zählt ist Qualität

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Darf man das? AC/DC-Hits zu verträumten Klavier-Balladen uminterpretieren? Das neue Album des Pianisten Jens Thomas erbost Jazz-Puristen und findet sich mitten in einer Debatte wieder, in der über den Zustand des Jazz in Deutschland diskutiert wird.

    Pop-Jazz-Debatte: "Highway to Hell" als Klavier-Geklimper - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Es gibt unzählige Beispiele für hervorragende Jazz-Interpretationen von Pop-Titeln; u.a. "Time after Time" (Miles davis), "Wonderwall" (erstklassig von Brad Mehldau).
    Was zählt ist doch nur eines : Ist die Musik gut oder schlecht !
  2. #11

    Danke!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Darf man das? AC/DC-Hits zu verträumten Klavier-Balladen uminterpretieren? Das neue Album des Pianisten Jens Thomas erbost Jazz-Puristen und findet sich mitten in einer Debatte wieder, in der über den Zustand des Jazz in Deutschland diskutiert wird.

    Pop-Jazz-Debatte: "Highway to Hell" als Klavier-Geklimper - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    In den einstimmigen Kommentaren sowohl hier, als auch auf SPON wird Gott sei Dank deutlich, dass das Publikum längst im Heute angekommen ist und überhaupt nicht an dem "Diskurs" Jazz vs. Kommerz interessiert ist, der so alt ist, wie diese Musik selbst. Für viele scheint es der stetige Wandel dieser Musik zu sein, der diese spannend und interessant hält. Diese Haltung ist keineswegs selbstverständlich, zeugt von wirklicher Musikbegeisterung und Neugierde und ist das beste, was man sich für den Jazz wünschen kann.
  3. #12

    soll er doch...

    ...spielen was er will. Wo bin ich denn?

    Wenn sich die Jazzexperten einig sind, dass ihnen ein vermeintlich der Jazzfraktion angehörender Musiker jetzt Highway too hell anbietet, dann brauch es ihr doch nicht gefallen. Ich hab den Song so auch nicht gehört und weiß nicht ob er mir gefällt. Wenn ichs richtig überlege, so fällt mir so schnell kein Titel aus dem Bereich des Jazz ein, der besonders gut war, weil er beispielsweise einen Rocktitel interpretierte. Am besten war der Jazz, wenn er neue Stücke hervorgebracht hatte. Dabei kann es dem Jazz nicht schaden, sich an bekannte Stile anzulehnen. Ich denke hierbei immer wieder an das Stück Memphis Underground, bei dem er sich frei und spielerisch des Memhis-Sounds bediente, oder wie Ray Charles sich an den Gospel annäherte. Aus meiner Erfahrung waren gerade die Annäherungen an bestehende Stile mit dem Jazz mir immer die liebsten.
  4. #13

    chorus

    Zitat von rhiax.guitars Beitrag anzeigen
    Ich als AC/DC fan der ersten Stunde werde mir dass auf jeden Fall mal anhoeren. Zudem glaube ich, dass die Herren Malcolm und Angus Young einen Riesenspass dran haetten.
    Vielleicht hören wir im Umkehrschluß dann irgendwann die ACDC-Version von It don't mean a thing if it aint got that swing ;-)
  5. #14

    Ein Kritikpunkt

    wäre, dass man sich als Musiker doch lieber mal selbst an Eigen-Kompositionen versuchen sollte, als sich mithilfe von ´´Interpretationen´´ bekannter Stücke zu profilieren versucht.

    Da sind mir persönlich relativ simple Eigenkompositionen lieber, als die 35te Verwurstung der Stücke anderer Musiker.
  6. #15

    Pop oder Nichtpop, das ist hier die Frage.

    Zitat: "Stücke von AC/DC hatte Thomas seit Kindheitsjahren in den Ohren. Sein älterer Bruder ließ damals Platten der australischen Popband voll aufgedreht laufen..."

    Nun sind AC/DC bestimmt nicht als Death-Metal-Band o.ä. bekannt, aber die Bezeichnung "Popband" finde ich in diesem Zusammenhang dann doch etwas zu schräg.


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